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Es war früh am Morgen als es an der Tür klingelte. Verschlafen und nur in Boxershorts stieg ich aus dem Bett. Ich sollte Ruth dringend anrufen, dass sie wieder arbeiten konnte. Dennoch freute ich mich das Besuch kam. Vielleicht waren es ja meine Jungs oder noch viel besser: Emily

"Saaamueeel!"

Doch es war nicht Emily und es waren auch nicht meine Jungs. Eine stark geschminkte Karolina warf sich mir an den Hals.

"Karol.." Bevor ich weiterreden konnte, drückte sie ihre Lippen auf meinen Mund und schubste mich ins Haus.

"Aber natürlich. Wen hast du denn erwartet?" Gut gelaunt stand sie vor mir und öffnete ihren Trenchcoat unter dem sie...nichts trug.

"Karolina, was wird das?" Anstatt mir zu antworten legte sie ihre Arme um meinen Hals. "Lass mich heute wieder deine Sexsklavin sein."

"Nein!" Ich bückte mich nach dem Mantel den sie auf den Boden fallen gelassen hatte und drückte ihn ihr in die Hand.

"Nein? Nein? Sag mal, bist du bescheuert? Wenn du rufst soll ich springen, aber wenn ich will dann heißt es nein?"

Ich war ganz schön durcheinander und ging in die Küche um ein Glas Wasser zu trinken. Die nackte Frau folgte mir. Karolina war dreißig und wirklich hübsch, aber sie war nicht mehr das, was ich wollte.

Ich lehnte gegen die Küchenzeile als sie sich aufreizend vor mich stellte und wieder versuchte mich zu küssen. Genervt schubste ich sie von mir.

"Ich will das nicht mehr." Ärgerlich verschränkte ich die Arme vor der Brust.

"Ach, sag bloß? Kein Hintern versohlen, kein Fesseln, kein..."

"Das gibt es nicht mehr."

"Sag bloß du hast jemanden kennengelernt."

"Ehrlich gesagt..ja.."

Ärgerlich zog sich Karolina wieder den Mantel an.

"Willst du darüber reden?", fragte sie und machte einen Knoten auf den Gurt.

"Nein, das müssen wir nicht."

Meine privaten Angelegenheiten gingen sie nun wirklich nichts an.

"Ach komm schon, Kleiner. Leg los, ich merke doch das dich etwas bedrückt..."

Sie setzte sich auf einen Stuhl und zeigte auf den neben sich um mir zu verstehen zu geben, dass ich mich setzen sollte.

"Also gut..." Vielleicht würde sie es ja verstehen. Mit meinem besten Kumpel Tobias konnte ich nicht darüber reden. Er wusste nichts von meinen Machenschaften mit den Frauen und hielt mich für ein reiches, verwöhntes Muttersöhnchen.

"Sie heißt Emily und sie geht..nein, sie ging auf meine Schule. Sie ist wirklich süß und naja, etwas jünger. Ich war also ihr erstes Mal..."

Karolinas Gesichtsausdruck änderte sich von ärgerlich zu neugierig und nun klatschte sie aufgeregt in die Hände.

"Wow, eine Jungfrau..und sie hat alles mit sich machen lassen?"

Ich wusste genau was sie damit meinte.

"Nein, natürlich nicht..sie würde das nicht verstehen."
 Niedergeschlagen senke ich meinen Blick. Wenn Emily wüsste was ich mit Karolina und all den anderen Frauen für Sachen gemacht hatte, dann wäre sie schreiend davon gerannt.

"Wow, du musst sie wirklich lieben.."

"Was? Nein! Ich bin nicht verliebt! Sie ist süß und interessant, aber mehr ist da nicht. Wir sind Freunde. Fickfreunde,hat sie gesagt",erinnere ich mich mit einem Schmunzeln an den gestrigen Abend.

"Und ob du verknallt bist, mein Lieber. Das merkt man ja wohl sofort. Aber bleib immer du selbst. Du bist keiner von diesen langweiligen Romantikern. Du bist ein harter Kerl und hast Bedürfnisse, die ein junges Ding wie sie nicht erfüllen kann", während sie das sagte, stand sie auf, setzte sich auf meinen Schoß und öffnete wieder ihren Mantel.

"Ich kann dir all das geben, das du brauchst. Lass uns ins Spielzimmer gehen..", hauchte sie mir ins Ohr. Bewegungslos starrte ich sie an. Hatte sie vielleicht recht?  War ich wirklich dabei, mich in Emily zu verlieben? Und wäre ich wirklich stark genug mein altes Leben für sie aufzugeben?  Konnte ich ihr geben, was sie wollte? Erinnerungen von Karolina in meinem Spielzimmer, wie sie nackt von der Decke hängt, schießen mir in den Kopf. Wie ich sie immer und immer wieder mit meiner Peitsche versohle.

"Ja, lass uns gehen." Ich hob sie hoch und trug Karolina in den zweiten Stock. Scheiß auf Emily!

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