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Es war so typisch, dass sie noch nicht fertig gerichtet war. Aber was soll ich sagen?  Das warten hat sich definitiv gelohnt. Wie sie die Treppe herunter kam, in ihrem grünen Kleid. Ihre braunen langen Beine, ihre selbstbewusste Art, als sie mich plötzlich umarmte.

Ihr Vater war von Anfang an von mir begeistert. Wenn er wüsste, was ich mit seiner Prinzessin noch so alles anstellen würde. Aber das müsste leider warten.

Wir saßen in einem Restaurant und sie hatte gerade ihre Augen auf die Speisekarte gerichtet. Wie zufällig berührte sie mit ihrem Fuß mein Knie, als sie die Beine übereinander schlang. Mein Schwanz zuckte bei dem Gedanken, dass sie nur  dieses dünne Kleid und darunter Unterwäsche trug. Ich hasste dieses Vorspiel mit Dates und 'kennenlernen', aber ich glaube nicht, dass sie gleich mit  mir in´s Bett gegangen wäre. Später würde ich es ihr aber dennoch zeigen.

"Hast du schon etwas ausgesucht?" unterbrach sie mich in meinen Gedanken. Ehrlich gesagt hatte ich gerade daran gedacht, wie ich ihr das Kleid hochzog um zu überprüfen, wie feucht ich sie machen konnte.

"Ich nehme das übliche", grinste ich und genoss ihren verwirrten Gesichtsausdruck.

"Aha, das übliche..du bringst also öfter irgendwelche Mädchen hierher?"
Oh wie süß, sie wurde eifersüchtig? Wenn sie wüsste wie viele Frauen ich wirklich hatte.

"Nein, ich gehe hier oft mit meinen Großeltern essen." Was ja auch wirklich stimmte.

"Mit deinen Großeltern?" Während sie ihre Frage stellte, hob sich nur die linke Augenbraue. Wie machte sie das?

"Ich habe bei  ihnen gewohnt, seit meine Eltern nach Australien ausgewandert sind. Aber seit  einem Jahr wohne ich alleine."

"Oh." Ihr Mund öffnete sich vor  Überraschung. So viel zum Thema kennenlernen.

"Fühlst du dich manchmal einsam?"
Keine Angst, Baby..ich weiß schon wie ich mich unterhalten kann.

"Eigentlich nicht. Die Jungs kommen oft bei mir vorbei." Wenn sie wüsste, wie weiblich meine Jungs wirklich waren. Ich bevorzugte Vaginas statt Schwänze und Titten anstatt Fußball und Bier.

"Okay.."

Während wir aßen, bemerkte ich immer wieder ihre Blicke auf mir. Ganz klar, sie stand auf mich.

"Emily, erzähl mir etwas über dich."
Als ihr Name aus meinem Mund sprang, musste ich lächeln. So süß  und unschuldig. Emily...

"Was möchtest du denn wissen?"

"Wie wäre es damit, dass wir anfangen, warum du die Schule vorzeitig verlässt. Wieso brichst du dein Abitur so kurz vor dem Ziel ab?"

Ein freches Grinsen spannte sich über ihre Lippen. "Aha, du  hast also mitbekommen, dass ich vorhatte das Abitur zu machen, obwohl wir uns nie unterhalten haben."

Wieder berührte sie mein Knie. "Emily, weich meiner Frage nicht aus."

"Ist ja gut, ich gebe dir die  Kurzfassung. Meine Noten sind zu schlecht gewesen und ich habe keine Zulassung zu den schriftlichen Prüfungen bekommen. Was aber nicht heißt, dass ich dumm bin. Ich bin...eher lernfaul."

Meine Mundwinkel zuckten, als sie versuchte sich raus zureden. Natürlich hatte ich sie nicht für dumm gehalten. Dumme Frauen wiedern mich an.

"Auf allen Gebieten?" fragte ich spitz und hoffte sie würde die Zweideutigkeit nicht verstehen.

"Nee, nur  in Mathe, Englisch und Biologie. Aber da das geradie die Prüfungsfächer sind, ist das halt doof."

Doof und dumm, wenn das die einzigen Schimpfwörter waren, die  sie in ihrem Repertoire hatte, dann konnte ich ihr ja noch so einiges beibringen.Aber dieses Thema wurde mir eindeutig zu langweilig. Ich wollte mehr erfahren über sie erfahren.

"Und was machst du sonst so? Gehörst du  zu den Mädchen die am liebsten mit ihren Freundinnen shoppen gehen?"

Sie kicherte wieder, was einfach unglaublich süß war.

"Nicht wirklich", überraschte sie mich. "Ich arbeite ehrenamtlich im Tierheim und spiele in unserem Musikverein Querflöte."

Na, wenn das nicht passte. Sie kam also mit Tieren gut  klar. Ich lächelte bei dem Gedanken, dass Karolina mich letzte Nacht noch als perversen Hund beschimpft hatte. Und wenn sie Querflöte spielte, verstand sie bestimmt einiges vom blasen.

"Samuel? Darf ich dich etwas fragen?"

-"Aber natürlich."

"Wieso sitze ich hier? Ich meine, du bist der Traum jeder schlaflosen Nächte und ich bin..naja, eher Kreisliga als Oberliga."

Oh, die Arme litt wirklich unter fehlendem Selbstbewusstsein. Wenn sie wüsste, dass sie in der Champions League spielte.

"Emily, du bist keine Kreisliga..du bist sogar sehr interessant für mich."

Ihr Lächeln zeigte mir, wie sehr sie sich über meine Worte freute. Wenn sie wüsste, dass sie nur in diesem Sinne interessant war, dass ich wissen wollte, wie sie zu vögeln war.

"Samuel?" Die Bedienung die mich schon kannte, sah das unsere Teller leer waren. "Wie immer gleich die Rechnung?"

Emily spitzte ihre Ohren. In ihren Augen las ich...Enttäuschung? Ohh Süße, keine Angst..so schnell ist unser Abend noch nicht vorbei.

"Ja, bitte" sagte ich stattdessen zu der Bedienung und zückte meinen Geldbeutel.

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