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Seit drei Tagen hatte sie sich nun nicht mehr gemeldet. Hatte nicht auf meine Anrufe und sms reagiert. Ob ich mal bei ihr zuhause vorbei fahren sollte? Eher nicht. Wenn sie sich nicht meldete, dann hatte sie bestimmt ihre Gründe dafür.

Wenn ich ihre Freundin Leonie in der Schule sah, wich sie mir immer aus und sagte, wir müssten das selbst klären.

"Hey yo, starr doch keine Löcher in die Wand."

Tobias saß neben mir und fuchtelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht herum. Ich hatte ihn heute mal wieder zu mir nach Hause eingeladen, da ich mich nach Gesellschaft sehnte. Nach ihrer ganz besonders, doch sie schien nichts mehr mit mir zu tun haben zu wollen.

"Tut mir leid, was gibts?"

"Ich wollte nur sagen, dass ich jetzt gehen muss. Heute Abend haben wir Familienessen, mein Dad will irgendwas wichtiges sagen."

Er stand auf und zog sich seine Jacke an. Draußen regnete es in Strömen und das Wetter spiegelte meine Laune perfekt wieder.

"Ja, alles klar." Ich stand vom Sofa auf um ihn zur Haustür zu begleiten. Normalerweise machte ich das nicht, aber ich wusste sowieso nicht was ich machen sollte.

"Tschau Mann." Tobias klopfte mir noch ein letztes Mal an diesem Abend auf die Schulter und ich sah ihm zu, wie er in sein Auto stieg. Meine Blicke folgten ihm, bis das Auto aus meinem Sichtfeld verschwand. Dafür zog nun etwas anderes meine Aufmerksamkeit auf sich. Eine dunkle und vermummte Gestalt lief mit schnellen Schritten direkt auf mein Haus zu.

War das...? Was machte sie hier? Nur in meinen Hausschuhe und Pullover lief ich durch den strömenden Regen auf sie zu.

"Emily, was machst du hier?"
Aber war sie das wirklich? Sie sah schrecklich aus und das lag nicht nur daran, dass sie vom Regen völlig durchnässt war. Sie war bleich und schien etwas verwirrt.

"Ich..ich musste dich sehen."

Was bildete sie sich eigentlich ein? Sie meldete sich tagelang nicht und kam dann einfach vorbei, weil sie mich sehen wollte? Oh Gott sei Dank, denn ich wäre vor Sehnsucht nach ihr fast zerbrochen.

"Komm rein, schnell. Du holst dir hier draußen sonst noch den Tod."

Während ich sie an meiner Hand hinter mir her zog, lachte sie plötzlich laut los.

"Was ist so witzig?"

"Nichts, gar nichts wirklich." Mittlerweile standen wir wieder in meinem Hausflur. Was war mit ihr passiert? Was war die letzten Tage geschehen, dass sie so mitgenommen aussah? War etwas in ihrer Familie vorgefallen?

"Emily, was ist los?" Ich legte meine Finger unter ihr Kinn und zwang sie mich anzusehen. Im nächsten Moment drückte sie ihre Lippen gegen meine. Okay, dann redeten wir also später. Ich hob sie hoch, trug sie ins Wohnzimmer und legte sie auf dem Sofa ab. NIcht eine Sekunde ließ ich sie los, aus Angst sie könnte wieder verschwinden. Sie stöhnte in unseren Kuss, während unsere Zungen sich aneinander rieben. Sie griff unter den Saum ihres Pullovers und nun lag sie nur noch in ihrem BH vor mir.

"Schlaf mit mir", hauchte sie und ich war bereit ihr alles zu geben, was sie wollte.

Meine Küsse wurden drängender, mein Penis steif und wir konnten uns gar nicht schnell genug ausziehen. Ich wollte sie mit jeder Faser spüren. Im Moment war es mir scheiß egal, was gewesen war. Hauptsache sie würde bei mir bleiben. Jetzt und für immer.

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