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Emily war wirklich der Wahnsinn! Ich hatte damit gerechnet, dass sie schreiend von mir davon rennen würde, aber nicht das sie so interessiert war. Sie fragte mich was diese Dinge waren, die sie gefunden hatte und auch für was es diese Hacken an der Decke gab.

"Da hänge ich die Frau daran, die das möchte. Sie kann mich nicht anfassen und muss alles über sich ergehen lassen, was ich mit ihr machen will."

"Oh." Aber sie wirkte nicht schockiert, sondern viel mehr neugierig. "Und das hier?" Sie ging an das andere Ende des Zimmers und begutachtete den Tisch der vor uns lag. "Ist das eine Streckbank?"

"So in der Art ja, dient auch einzig und allein dem Zweck, die Frau gefügig zu machen. Aber wie gesagt, nur wenn sie das auch wirklich will."

Sie rieb mit ihren Fingern über das dunkle Holz und sah mich mit großen Augen an.

"Was machst du...ich meine..mit was beginnst du bei einer Frau, die so etwas noch nie gemacht hat?"

War das ihr Ernst? Sie wollte das ich mit ihr so etwas abzog? Das wäre ja richtig richtig richtig geil.

"Emily, das musst du nicht. Ich mag es zwischen uns wie es jetzt ist. Blümchensex ist völlig okay für mich."

"Ich weiß,..aber ich würde gerne wissen wie es ist. Ehrlich gesagt, würde ich mich glaube ich besser fühlen, wenn du diese Sachen nur mit mir machst und..du weißt schon..diese ganzen anderen Frauen vergisst. Ich will auch gar nicht wissen, wie viele es sind. Aber ich will dich für mich alleine. Und wenn es mir auch gefällt, dann können wir das ja vielleicht öfters machen."

Schüchtern lächelte sie mich an. Meine Güte war sie süß. Sie hatte sich jetzt definitiv einen Kuss verdient. Ohne etwas zu sagen, trat ich einen Schritt auf sie zu und küsste sie zärtlich auf den Mund. Sie wollte mich also für sich alleine haben. Hieß das, sie wollte mehr? Nein, bestimmt nicht. An unserem Filmeabend hatte sie doch gesagt, dass sie keine Beziehung wollte. Wir hatten uns auf eine Fickfreundschaft geeinigt.

"Samuel?", sie sah mich fragend an.

"Ja?"

"Wie beginnst du mit einer Frau?"

"Also naja, ähm..die Handschellen sind für den Einstieg besonders geeignet.."

"Die Handschellen haben wir schon ausprobiert", stellte sie neckend fest.

Wurde sie jetzt frech? Wollte sie mich etwa provozieren? Ganz ruhig bleiben, Samuel. Sie ist unsicher, sie versucht das nur zu vertuschen.

"Und wie fandest du sie?"

"Außer, dass ich dich nicht anfassen konnte, waren sie in Ordnung. Was ist der nächste Schritt?"

"Emily, dafür gibt es keine Anleitung und für ein Mädchen wie dich erst recht nicht. Wenn du das wirklich machen willst, dann sag du mir was du willst. Ich möchte dir nicht weh tun", sagte ich und nahm ihr Gesicht in meine Hände. Ihre Tränen waren versickert.

"Ich..ich glaube..ich möchte erst nur auf das Bett und vielleicht,..also wenn das für dich in Ordnung ist, dann können wir ja diese Spielsachen ausprobieren", ihr schien meine Frage so unangenehm zu sein, dass sie Tomatenrot anlief. Wirklich süß. Die Frauen die dieses Zimmer betraten, waren mindestens schon dreißig und hatten größtenteils kein Sexleben mehr in ihrer Ehe. Aber Emily..das wäre einfach perfekt.

"Du willst das wirklich, Emily?"

"Wenn du es willst?" Natürlich wollte ich es. Sie glaubte gar nicht wie sehr. Aber heute ging es nicht um mich.

"Emily, du musst das nicht für mich machen. Wenn du dich nicht wohlfühlst, dann vergessen wir diese Sache.."

"Nein!",unterbrach sie mich, "Ich will das, ICH! Ich will wissen, wie sich all diese Dinge in meinem Körper anfühlen", fügte sie hinzu. "Du musst mir nur sagen, was ich machen soll."

"Okay..dann ähm..zieh dich aus. Ich komme gleich wieder."

Ich warf ihr noch einen letzten Blick zu, bevor ich in mein Schlafzimmer ging um eine Kuscheldecke zu holen. Sie sollte es ja wenigstens bequem haben. Als ich zurück kam, stand sie nackt im Raum. Dieser Anblick war einfach göttlich.

Ich ging zum Bett und breitete die Decke darauf aus.

"Komm her, Emily. Leg dich hier drauf", sagte ich sanft und ging an den Schrank um die Handschellen zu holen.

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