Er

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Der Weg zu mir nach Hause war weit. Doch wenn sie selbst laufen müsste, würde es noch länger dauern.

"Du bist sowas von betrunken, du  Nudel", sagte ich um sie wach zu halten.

"Hmnh, so langsam weiß ich, dasch du Nudeln magsch..aber was magstn du lieba? Spaghätti oder die gedrillten, heißn die Fussililili"

"Fussili,Emily und ja, die mag ich am liebsten."

"Ich auch", schnurrte sie bevor sie wirklich einschläft.

Selbst wenn sie betrunken war, ist sie süß. Und das Kleid war wirklich hübsch, aber verdammt kurz! Ich möchte gar nicht daran denken, wie viele Typen sie begrabscht haben.

Als wir an meiner Haustür standen, setzte ich sie kurz ab um den Zahlencode eingeben zu können. Dann nahm ich sie wieder hoch und trug sie in mein Schlafzimmer. Ich zog ihr Kleid aus und fing fast an zu sabbern. Seit wann trug sie denn Strings?

Aber bevor ich mir darüber zu viele Gedanken machen konnte, deckte ich sie zu und holte eine Plastiktüte, für alle Notfälle. Als ich zurück kam, schnarchte sie und hatte sich über das gesamte Bett ausgebreitet. Lächelnd ziehe ich mich aus, sodass ich nur noch in meiner Boxershorts da stehe. Ich krabbelte zu ihr unter die Decke und schob sie sanft zur Seite, damit ich wenigstens ein bisschen Platz hatte. Ich legte meine Arme um ihren Bauch und vergrub mein Gesicht in ihren langen Haaren. Sie stank nach Rauch und Alkohol. Naja, morgen früh könnten wir ja vielleicht zusammen duschen. Ein Grinsen breitete sich über meine Lippen aus und müde schlief ich ein. Neben der Frau, die alles für mich war. Ob ich es glauben wollte oder nicht.

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