Kapitel 12

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Bea POV

Schlecht gelaunt wachte ich auf und ging duschen. Ich war vielleicht gestern etwas zu streng mit Hannah. "Ach alles ist bescheuert!" fluchte ich als ich die Treppen runter lief um zu frühstücken. Meine Eltern hatten mein Gefluche zum Glück nicht mitbekommen. Sie saßen am Esstisch und wie jeden Morgen laß mein Vater wieder die Zeitung. "Guten Morgen, Schätzchen." lächelte mich meine Mutter freundlich an. Ich gab nur ein einfaches 'Morgen' zurück.

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"Na komm Soraya, wir müssen heute trainieren, wir haben nurnoch 7 Tage..." sprach ich zu meinem Pferd, als ich sie von der Koppel holte. Ich führte sie in den Stall, an die Anbindestelle und holte ihren Putzkoffer. Als ich gerade mit dem Striegeln anfangen wollte, hörte ich ein Schnarchen. Es kam aus Richtung Heuboden, und so machte ich mich auf den Weg zur Leiter. Ich kletterte sie hoch und oben angekommen, traute ich meinen Augen nicht. Jonas und Hannah lagen dort, eng aneinander gekuschelt und schliefen friedlich. "Das glaub ich jetzt nicht?" starrte ich sie an. Ich war sauer und so tritt ich einmal ins Heu, so dass Jonas voll damit war. Einen Lacher konnte ich mir jedoch nicht verkneifen, so dämlich wie er jetzt aussah mit dem ganzen Heu. Ich kletterte wieder die Leiter runter und putzte Soraya weiter. Nachdem ich fertig mit Putzen war, sattelte ich sie und führte sie dann raus zum Reitplatz. Ich ritt sie erst ein paar Runden im Schritt warm und fing dann mit dem Springen an. Doch nichts klappte. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren. Meine Gedanken waren die ganze Zeit bei Jonas, Hannah und dem komischen Hof aus dem Wald. Doch ich konnte jetzt nicht an was anderes denken, ich musste für das Turnier üben! Denn so wie wir heute gesprungen sind, wird Soraya bald nicht mehr mir gehören! Doch soweit durfte ich es nicht kommen lassen. Ich galoppierte gerade auf den Oxer zu, als ich Jonas und Hannah sah, wie sie ausreiten gingen. Jetzt sahen sie in meine Richtung und Hannah winkte hektisch. Was will die? Doch als ich realisierte, dass Soraya gleich abspringen wird, war es schon zu spät.

Hannah POV

Jonas und ich beschlossen ausreiten zu gehen. Wir ritten am Reitplatz vorbei, wo ich Bea entdeckte. Sie galoppierte auf einen Oxer zu, doch sie sah nicht nach vorn, sondern auf mich und Jonas. Ich winkte ihr hektisch, doch als sie bemerkte was ich wollte, sprang Soraya schon ab. Und Bea viel auf den Boden. Sofort sprang ich von Jelly Bean ab und rannte zu ihr. "Bea alles in Ordnung?!" kniete ich mich zu ihr. Jonas hatte inzwischen Soraya eingefangen. Langsam hob Bea ihren Kopf und stöhnte auf. "Gehts dir gut?" fragte ich sie besorgt. "Ich glaube schon..." Rieb sie ihren Kopf. "Komm mit, ich bring dich zu deinen Eltern."- "Nein, ich muss doch mit Soraya trainieren..." versuchte sie aufzustehen. "Bea du bist gerade von über 2 Metern runtergefallen, vielleicht hast du eine Gehirnerschütterung." Jonas brachte Soraya in die Box und sattelte sie ab. Währenddessen ging ich mit Bea zu ihren Eltern, die sofort einen Arzt riefen. Ich brachte Bea in ihr Bett und setzte mich auf die Bettkante. "Hannah, es tut mir leid... ich war so egoistisch.." -"Ist schon gut, lächelte ich sie an. Als sie dann auch lächelte nahm ich sie in den Arm. "Mit´r tuts auch leid.." entschuldigte ich mich dann auch. Bea wollte gerade etwas sagen, als die Tür aufging und ihre Eltern und ein Arzt reinkamen.

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Ich erzählte ihm alles was passiert ist und ging dann in den Stall, da Bea eine leichte Gehirnerschütterung hatte und sie sich ausruhen sollte. Im Stall fand ich dann auch Jonas, der in der einen Hand die Zügel von jelly Bean und in der anderen Hand die von Pico hielt. "Wollen wir jetzt ausreiten?" fragte er und drückte mir die Zügel in die Hand. "Gerne." lächelte ich ihn an. Und dann gings auch schon los. Wir ritten wieder an den Platz von gestern und stzten uns auf die Wiese. Als wir beide dann Hunger bekaen, ritten wir wieder zurück und und brachten die Pferde auf die Koppel. Ich verabschiedete mich von Jonas, da er abgeholt wurde und machte mich auf de weg zu Soraya in den Stall. Ich öffnete ihre Box und brachte ihr Futter. "Keine Angst, Bea geht es bald wieder gut." streichelte ich ihr über den Kopf. Als sie dann fertig mit Fressen war, zog ich ihr das Halfter über den Kopf und führte sie ebenfalls auf die Koppel. Ich nahm noch 4 Möhren mit für Jelly Bean, Pico, Soraya und Muffin. Der Arme, wir haben schon so lange nichts mehr mit ihm gemacht.

Als dann Soraya auf der Koppel stand holte ich noch Muffin und ging mit ihm eine  kleine Runde spazieren. So wie es aussah, fand er es auch toll, dass ihm endlich jemand aufmerksamkeit schenkt. Ich glaube, dass Muffin eine Pflegebeteiligung braucht. Vielleicht werde ich Zettel aufhängen.

Als ich vom Spaziergang wieder zurück war und Muffin auf die Koppel brachte, ging ich nochmal zu Bea um ihr bescheid zu sagen, dass Soraya auf der Koppel steht. Doch sie schlief bereits als ich in ihr Zimmer ging. Ich suchte also einen Zetel und einen Stift und schrieb ihr eine Nachricht.

Hey Bea,

Soraya und die anderen stehen auf der Koppel. Ich habe sie gefüttert und den anderen noch Möhren gegeben. Mit Muffin war ich dann noch eine kleine Runde spazieren. Der kleine braucht dringend eine Pflegebeteiligung oder sowas. Ich glaube er fühlt sich venachlässigt. Du Kannst ja mal drüber nach denken :) Ich kann leider erst wieder in 2 Tagen kommen, da morgen mein Onkel Geburtstag hat.
Ruhe dich aus, Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht! ;) Wenn du Lust hast kannst du mich auch mal anrufen

Gute Besserung <3

Hannahxx

Ich legte ihr den Zettel auf ihren Schreibtisch, ging nochmal an ihr Bett und drückte ihr eien  Kuss auf die Stirn. Ich verließ ihr Zimmer und verabschiedete mich dann noch von ihren Eltern. Meine Mutter wartete bereits auf dem Hof um mich abzuholen.

(Hi! Omg endlich haben wir die 1k!!!! *0* Vielen Dank!!!!! <3 Mich würde es mal interessieren, wie ihr meine Geschichte findet, also schreibt eure Meinung in die Kommentare! ;) Natürlich auch Kritik. Die Widmung geht diesmal an I_love_my_idiots :) Danke für die ganzen votes ;))

Then he came...- eine PferdegeschichteWo Geschichten leben. Entdecke jetzt