Kapitel 16

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Am früher morgen wurde ich von den Sonnenstrahlen geweckt. Soraya war schon wach und graste friedlich neben mir. Zuerst wusste ich nicht was ich hier tue, doch dann fiel mir wieder ein, was gestern passiert ist. Und eins war klar : Ich konnte jetzt erstmal nicht nach Hause, sie würden Soraya verkaufen und das würde ich nicht zu lassen. Ich stand auf und zog Soraya ihr Halfter über, das ich in die Wiese gelegt hatte. Aus dem Strick machte ich mir dann eine Art "Zügel" und am nächsten Stein stieg ich auf. Ich würde jetzt einfach los reiten, keine Ahnung wo hin, doch einfach weg.

....

Irgendwann ritten wir in einem Wald und ich schätze das es zu dieser Zeit schon 12 Uhr war. Ich hörte ein leises Wasserplätschern und ritt dem Geräusch nach. Und tatsächlich fand ich einen kleinen Bach mit sauberem Wasser. Ich sprang von Soraya runter und lies sie trinken. Ich selbst wusch mir meine Hände und mein Gesicht. Ich setzte mich und lehnte mich an einem Baum an, Soraya stand immer noch an dem kleinen Bach und trank. Werden meine Eltern nach mir suchen? Wann sollte ich wieder zurückkehren?

Mein Bauch weckte mich aus meinen Gedanken. Ich hatte Hunger, großen Hunger. Und das war nicht zu überhören. Nach einer halben Stunde stieg ich wieder auf Soraya und ritt weiter. Aus dem Wald raus, in ein kleines Dorf. Zu meinem Glück fand ich eine kleine Bäckerei und band Soraya an einer Laterne fest. Ich würde ja nur kurz rein gehen. Ich kaufte mir 2 Brezeln und 5 Brötchen damit ich heute Abend noch etwas hätte. Geld hatte ich noch in meiner Reithose.

"Ist das nicht das Mädchen von dem Zettel?" Eine etwas ältere Frau sprach zu ihrem Mann als sie mich und Soraya sah, wie wir durch den Ort liefen. Was für einen Zettel? Ich ignorierte es einfach und lief weiter. Bis ich dann an der nächsten Laterne einen Zettel fand. Oben war ein Bild von mir und Soraya und drunter stand ganz dick und Fett 'GESUCHT'. Sie suchten mich also wirklich.

...

Abends fing es an zu regnen und ich fand eine kleine unbewohnte "Hütte" -naja es sah eher aus wie ein mini Stall- und ging mit Soraya hinein. Hier war es trocken und ich konnte eine weitere Nacht nicht zu Hause verbringen. Doch irgendwann müsste ich nach Hause. Ich lehnte mich wieder an Soraya an und da die ganze Reiserei müde machte, schlief ich sofort ein. Morgen würde ich überlegen, ob ich nach Hause gehe.

(Heyyy!! So, heute habe ich meine letzte Arbeit für dieses Jahr geschrieben :) ich werde am Wochenende wahrscheinlich noch ein Kapitel updaten, weil dann endlich Ferien sind!! ♡ Was macht ihr in den Ferien??

Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen und VIELEN DANK FÜR 2K *-*)

Then he came...- eine PferdegeschichteWo Geschichten leben. Entdecke jetzt