Kapitel 11

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"Bea?! Was machst du hier?!" fragte mich Jonas erschrocken. "Das könnte ich dich auch fragen!" lenkte ich schnell vom Thema ab. "Ich... ehh.. " Jonas wusste nicht was er sagen sollte, also griff Hannah ein. "Jonas ging es nicht so gut.." meinte sie. "Und warum hast du uns belauscht?" fragte sie jetzt. Ist das grade ihr Ernst? Ich bin ihre beste Freundin. Wieso tut sie jetzt so als wäre ich irgend eine Tusse? Wahrscheinlich meint sie ich könnte ihr Jonas wegnehmen. Nein danke. "Ich hab Soraya auf die Koppel gebracht und dann bin ich auf den Baum geklettert. Dann kam Jonas doch ich wollte ihm nicht über den Weg laufen, deswegen bin ich auf dem Baum geblieben." Ich warf Jonas einen bösen Blick zu und er drehte sich sofort zu Hannah um. Hannah gab nur ein 'Aha' von sich. Das wird mir jetzt zu blöd. Ich stand auf und lief ins Haus. Hannah weiß ganz genau das ich nichts von Jonas will.

Das Turnier würde schon in 8 Tagen stattfinden und ich habe mit Soraya immernoch  nicht richtig geübt. Das würde ich aber morgen machen. Mittlerweile war es schon 19.00 Uhr und Hannah hatte sich auch nicht mehr bei mir gemeldet. Wahrscheinlich ist sie schon nach Hause gefahren. Das war mir aber egal! So wie sie mit mir geredet ha-

"Bea kann ich reinkommen?" klopfte jemand an meiner Zimmertür. Ich befürchtete das es Hannah war, deswegen blieb ich leise. Doch das störte sie nicht, denn sie öffnete langsam die Tür und kam herein. Nachdem sie die Tür wieder schloss, setzte sie sich neben mich aufs Bett. " Hab ich herein gesagt?" fragte ich sie genervt. "Bea, hör zu-" "Nein du hörst mir jetzt zu!" unterbrach ich sie. "Was sollte das vorhin? Du weißt ganz genau das ich nichts von Jonas will! Du bist mir total in den Rücken gefallen! Hannah ich bin enttäuscht! Von Jonas und von dir. Erst küsst er mich und jetzt macht er mit dir rum! Und du weißt das ich Jonas aus dem Weg gehe. Und dann fällst du mir noch in den Rücken in so einer peinlichen Situation." Ich sah wie Hannah eine Träne die wange runterlief. Okay, vielleicht habe ich etwas übertrieben? Sie stand auf und wollte mein Zimmer wieder verlassen, als ich ihren Name rief. Doch sie lief weiter, raus aus meinem Zimmer. "Ich bin so bescheuert!" fluchte ich und tritt gegen einen Stuhl. "Auuuu!"

Hannah POV

Ich stürmte aus ihrem Zimmer. Jetzt ließ ich meinen Tränen freien Lauf. Sie hat mir noch nicht mal zugehört! Und sie weiß ganz genau das ich ein eifersüchtiger Mensch bin. Ich lief in den Stall zu Jelly Bean und sattelte sie. Jetzt müsste ich erstmal hier weg! Ich galoppierte sofort los und nach einer halben Stundekam ich an einem kleinen See an, wo ich mich niederließ. Jelly Bean graste friedlich, währrend ich nachdachte. Doch das tat ich nicht lange, denn hinter mir hörte ich eine vertraute Jungenstimme. Jonas. "Hey.. Hanah." Ich drehte mich zu ihm um und sah das Pico bei Jelly  Bean stand und graste. "Hey.."vsagte ich leisen und drehte mich wieder um. Da es Sommer war, konnte man noch um 20.00 Uhr draußen sitzen. Doch langsam wurde mir etwas kalt. Das bemerkte Jonas wohl als er sich neben mich setzte und mich musterte. "Ist dir kalt?" fragte er fürsorglich. "Ein bisschen." gab ich zurück. Er zog sich seinen Hoodie aus, und überreichte ihn mir. Er saß jetzt Oberkörperfrei neben mir. Man sieht der gut aus. Ich spürte wie mir die Röte ins Gesicht stieg, als ich seinen Körper musterte. ich zog den Pullover drüber und zog seinen Duft ein.

Er rutschte immer näher zu mir und irgendwann merkte ich, dass auch ihm langsam kalt wurde. Also zog ich seinen Hoodie wieder aus, und überreichte ihn ihm wieder. Ich kuschelte mich an ihn und irgendwann fielen meine Augen zu.

Jonas POV

Ich spürte wie Hannah immer müder wurde. Sie lehnte an meiner Brust und schlief dann tatsächlich ein. Jetzt muss ich sie irgendwie wieder zurück bringen. Ich stand also vorsichtig auf und hob sie hoch. Ich nahm die Zügel von Jelly Bean in die Hand und setzte Hannah vorsichtig auf Pico. Danach setzte ich mich hinter sie und sie lehnte immernoch an meiner Brust. Wie kann man denn so schlafen? Im Schritt ritten wir dann wieder zurück zum Hof. Ich wusste nicht wo ich Hanah hinbringen sollte, da sie immernoch schlief. Deswegen brachte ich sie auf den Heuboden und sattelte die Pferde ab. Ich schrieb meinem Vater noch eine SMS, dass ich heute auf dem Hof schlafen würde. Nachdem ich dann die Pferde in ihre Boxen gebracht habe, ging ich hoch zu Hannah -die immer noch schlief- und legte mich neben sie ins Heu. Nach kurzer Zeit schlief ich dann auch ein.

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Sorry, dass das Kapitel so spät kommt und so kurz ist :/ Ich hoffe trotzdem, dass es euch gefällt :)

Und Leute... vielen vielen vielen vielen Dank für 800 Reads *O* Das ist soooo toll *-* Dankeeee <3

Widmung geht an Emmagemske :)

Then he came...- eine PferdegeschichteWo Geschichten leben. Entdecke jetzt