22. Ich liebe dich wirklich

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"Ruh dich aus.", flüsterte ich, gab ihm einen Kuss auf die Stirn und schlich mich aus dem Raum.

Ich schloss die Tür und atmete auf.
Dani saß auf einem Stuhl und unterhielt sich mit der Krankenschwester.

Ich stellte mich dazu: "Was ist passiert?"

"Ein Unfall. Er ist mit seinem Motorrad gegen ein Auto gefahren und wurde über die Straße geschleudert. Das war wirklich knapp gewesen, er hätte sterben können.", erklärte die Krankenschwester.

Ich ließ mich schockiert neben Dani, auf den Stuhl fallen.
Er legte seinen Arm um mich.

"Wann kann er wieder raus?", fragte Dani.

"So in 5-6 Tagen.", vermutete sie.

Ich nickte langsam und starrte auf den Boden.

"Ich bin dort drüben, wenn sie mich brauchen.", lächelte sie uns aufmunternd zu und ging.

Dani sah mich aufmunternd an: "Ich hab ja gesagt er wird wieder."

"Er wäre fast gestorben...", flüsterte ich.

"Ist er aber nicht! Er lebt und ihm geht es bald besser."

"Danke, dass du da bist.",flüsterte ich und legte meinen Kopf auf seine Schulter.

Erschöpft und müde schloss ich meine Augen.
Ich war wirklich froh, dass Ben noch lebte. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn getan hätte...

"Grace. Grace! Wach auf!", stupste mich jemand an.

Ich öffnete verschlafen die Augen.
Vor mir kniete Luca. Micha und Nick standen daneben.

"Was macht ihr denn hier?", murmelte ich.

"Daniel hat uns gerufen.", erklärte er.

"Wo ist er?", fragte ich und fuhr mir durch die Haare.

Der Stuhl auf dem ich eingeschlafen war, war wirklich unbequem.

"Er musste zur Schule. Mila und Jan auch. Wir mussten ihn erst überreden dich allein zu lassen.", antwortete Nick.

"Du solltest eigentlich auch zur Schule, aber ich hab das geklärt. Du kümmerst dich um Ben, bis seine Eltern kommen und das Nachsitzen holt ihr nächste Woche nach.", erklärte Luca weiter.

"Wo sind seine Eltern?", fragte ich und setzte mich auf.

"Die können erst übermorgen den nächsten Flug bekommen.", murmelte Micha.

"Ich gehe jetzt zu Ben.", stellte ich fest und stand auf.

"Er wird gerade untersucht.", hielt Luca mich auf und setzte sich neben mich.

Ich ließ mich wieder auf den Stuhl fallen.
Micha und Nick setzten sich neben uns und lehnten sich müde an die Wand.

"Wie war die Party?", schmunzelte ich.

"Gut... Laut, stinkig und stickig.", antwortete Micha.

"Ihr feiert zu selten.", bemerkte ich.

"Wieso hast du mir nichts von Nachsitzen erzählt?", wollte Luca wissen.

"Kam nicht dazu...", murmelte ich.

"Was hast du denn angestellt?", schmunzelte Nick.

"Jemandem die Haare gefärbt...", grinste ich.

Micha und Nick lachten.

"Hey! Lustig finde ich das nicht! Wir sollen wir Benehmen beibringen.", ermahnte er die Beiden.

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