Nizetenja

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                             A r b e r i n a

Verwirrt schaue ich mir die Nachricht au meinem Handy an die wahrscheinlich von den Bytyqis kommt. Sie wollen weiterhin Rache und dies lassen sie an mir raus.  Wie ich von Altin mitbekommen habe, sind die Bytyqis uns Berishas schon lange hinterher. Sie wollten uns vernichten, aber haben es noch nicht hinbekommen. Die Frage schwirrt mir durch den Kopf wie man so eine Geduld besitzen konnte. Würde das nicht irgendwann langweilig werden?langsam langweilig wird wenn man es nicht hinbekommt.

Ich wähle die Nummer von Auron und rufe diesen an. Auron hasst es wenn man ihn anlügt. Es gab für ihn nichts schlimmeres. Ich hatte ihm versprochen immer ehrlich zu bleiben. »Ku je, Zemer?« begrüßt er mich. Seine Stimme lässt mich lächeln. »Ich war dabei mich fertig zu machen und habe eine Nachricht bekommen die ich dir weitergeleitet habe. Kannst du sie dir einmal anschauen?« Es ist kurz leise weswegen ich behaupte das er sie gerade am lesen ist. 

»Ich bin in Zehn Minuten Zuhause.« sagt er bevor er auflegt.

Nach Zehn Minuten wird die Tür aufgemacht und ein gutaussehnder Auron kommt rein. »Gut siehst du aus.« komplimentiert er mich und kneift meine Wange. »Solltest dich glücklich mit mir schätzten.« sage ich grinsend zu ihm. »Es gibt viel mehr Gründe, als dein Aussehen, weshalb ich glücklich mit dir bin.«

»Was machen wir jetzt?« frage ich ihn. »Es ist ganz klar das du nirgendwo mehr ohne mich hin gehst. Egal ob Wachen oder nicht, ich werde mit dir sein.« sagt er und seine stimme duldet keine Widerrede. »Ani.« Ich springe auf ihn drauf und schlinge meine Beine um seinen Bauch. »Hab dich vermisst.« sage ich und küsse sein ganzes Gesicht ab was ihn lachen lässt. Er geht auf die Tür zu. »Wohin gehst du?« frage ich ihn verwirrt. »Habe etwas kleines in der Küche für dich.« zwinkert er mir zu.

Wir kommen in der Küche an und er setzt mich auf die Küchenplatte. »Und?« frage ich neugierig. »Du bist so ungeduldig.« murmelt er, worauf ich nur meine Augen verdrehe. Auron macht den Kühlschrank auf und als ich sehe was er rausholt knurrt mein Magen. »Du bist der Beste.« lächel ich. Er gibt mir den Teller mit Bombica und stellt sich vor mich hin.

»Wieso hast du nichts gegessen heute?« fragt er mich ernst. Ich stopfte mir meinen Mund mit Bombica voll um nicht reden zu können. »Du bist unmöglich.« murmelt er. Ich zucke grinsend mit meinen Schultern und esse weiter. Nach dem ich aufgegessen habe, schaue ich Auron wartend an.

»Qa ki?« fragt er mich was ich habe. »Sen, aber was machen wir jetzt?« frage ich ihn. »Willst du dich an Bytyqi austoben?« fragt er mich lachend worauf ich mein Gesicht verziehe. »Wie schlimm ist es?« »Er hat keine Finger mehr.« Ich glaube meine Bombica wollen wieder raus.

»Wir müssen später in den Club. Die Jungs und ich haben ein Meeting. Du kommst mit.« bestimmt er einfach so. »Und ich habe nichts besseres zu tun als da mit zu kommen?« frage ich ihn. »Enisa von Altin kommt auch du kannst solange mit ihr bleiben.« Ich klatsche mir erfreut in die Hände und bin froh sie wieder zu sehen. »Also läuft da etwas?« frage ich Auron. »Ich denke schon, aber wir können es ja herausfinden.« zwinkert er mir zu. Niemand würde uns beiden je entkommen.

»Was sollen wir den Rest des Tages machen?« frage ich ihn immernoch gelangweilt. »Ficken.« »Du bist unmöglich.« antworte ich bloß darauf und gehe ins Wohnzimmer. Ich nehme Schritte hinter mir wahr weswegen ich denke das Auron mir folgt.

Ich setzte mich auf das Sofa und mache den Fernsehen an, »Setzt dich doch oder willst du ewig darum stehen.« sage ich genervt. »Was hast du vor?« fragt er mich verwirrt. »Wir schauen jetzt Bollywood bis ich mich fertig machen muss.« grinse ich ihn an. »Bitte heul mich dann nicht voll.« sagt er und setzt sich dann zu mir. Wir sind am Ende des Filmes. Tränen sind geflossen von mir und gelächter von Auron. »Wie kann man so sensibel sein?« fragt er mich. »Wie kann man so wenig Herz besitzen?« Stelle ich ihm die Gegenfrage und wische meine Tränen weg. »Es ist einfacher im Leben kein Herz zu haben, als ein großes.« Er hat recht. Ich belasse es dabei.



Fati JetesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt