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  A r b e r i n a

Die Sonnenstrahlen scheinen auf meinem Gesicht und verteilen warme Küsse auf meiner Haut. Ich spüre plötzlich ein etwas schweres auf mir, weswegen die Chance zum bewegen gering ist. Sobald ich etwas wacher werde, sehe ich auch was dieses schwere etwas ist. Auron's Arm auf um meine Taille geschlungen.

Er hält mich fest an seiner Brust, als hätte er angst das ich verschwinden könnte. Egal wie süß das gerade sein mag, ich bekomme keine Luft. „Auron." krächze ich, aber er gibt mir keine Reaktion. „Auron ich bekomm keine Luft!" versuch ich es nochmal. „Sei leise und bleib liegen se po tmys." (bevor ich dich töte), ich versuche seinen Arm von mir weg zu drücken was nicht funktioniert.

Genervt stöhne ich auf und gebe auf. „Ich frag mich wie schön du stöhnst wenn ich dich ficke." murmelt er. Empört schnappe ich Luft und konnte nicht fassen was er von sich gibt. Wirklich dieser Mann besitzt keinen Scham.

Gott wieso bringt er mich immer in solche unangenehmen Situationen. „Sprache verschlagen Zemer?" fragt er mich, „Sprache verschlagen Zemer." äffe ich ihn an, was ihn nur lachen lässt. Oh Zot mit seiner Morgenstimme und dem Lachen zusammen. Konnte dieser Mann noch attraktiver werden?

Als Auron seinen Arm von mir wegnimmt, konnte ich das erste mal am Morgen richtig aufatmen. Ich will mich gerade aufrecht setzen als der Schmerz in meinem Oberschenkel reagiert und ich auftische. Auron entgeht das nicht und setzt sich sofort auf, „Du sollst langsam machen Rina. Wieso hast du es immer so eilig?" fragt er mich ernst. Ich kann ihm jetzt schlecht erklären das seine Nähe mich nervös macht.

„Sdi wollte mich schonmal  fertig machen fürs Frühstück." antworte ich ihm das ich keine Ahnung habe. „Nc vergiss das du brauchst Bettruhe du frühstückst heute im Bett." das meint er doch nicht Ernst? Ich hatte eine schlechte Angewohnheit. Ich kann alleine nicht essen. Es war mit das schlimmste was ich fühlen konnte. Die Einsamkeit beim Essen verdirbt mir auch meinen Appetit.

„Nein Auron ich komme mit runter außerdem ist es respektlos gegenüber deiner Familie." widerspreche ich ihm, „Mami meinte wenn ich dir deine Ruhe nicht gönne, wird sie mich einhändig umbringen. Jetzt sag mir den genauen Grund warum du nicht hier essen willst. Ich merke wenn du lügst Rina." antwortet er mir. Wiedermal wurde mir klar das Auron sich wirklich gut mit Menschen auskennt und sie gut durchschauen kann. Das war bemerkenswert.

„Ich lüge dich nicht an." versuche ich ihn zu überzeugen. „Hör auf es zu versuchen Arberina und lüg mich nicht an. Wenn ich etwas hasse dann sind es Lügen also sag es mir jetzt." sein Ton duldet keine Widerrede. Ich habe gemerkt das wenn er wirklich sauer ist meinen vollständigen Namen ausspricht. Aber aus irgendeinem Grund stört mich das.

„Auron ich mag es nicht alleine zu essen das ist eine Angewohnheit von mir, ich fühle mich dann immer alleine und einsam." sage ich schnell und schaue weg weil es mir unangenehm ist. Früher aß meine Schwester immer mit mir zusammen, egal wie viel mir meine Eltern antaten wenigstens hatte ich eine gute Bindung zu meiner Schwester.

Er legt seine Finger unter meinem Kinn und zwingt mich auf ihn anzuschauen „Ich werde mit dir essen Rina das ist kein Problem und das muss dir auch nicht unangenehm sein." sagt er sanft und seine Augen hielten den Kontakt mit meinen. Die Angst in ihnen verfallen zu können, lässt mich den Augenkontakt abbrechen.

„Danke." wispere ich und im nächsten Moment übergreifen all meine Gefühle meine Körperhandlungen, denn ich schlinge meine Arme um Auron's Nacken. Meine Arme waren feste um ihn und ich spürte wie er sich verkrampft. Er umarmte mich nicht zurück, aber als ich den Gedanken hab mich zu lösen, umfasst er mit seinen Breiten Armen meinen kleinen Körper. Ich genieße die Umarmung, weil ich weis das Auron normalerweise Körpernähe hasst.

Fati JetesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt