Der Wind in meinem Gesicht

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Linnea, 14 Jahre alt, hatte ein hartes Leben: sie ist auf geheimnisvolle Weise als Kind verschollen und an ih... Plus

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48

Kapitel 16

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Sicht Tabea:

Nachdem Marion und ich fertig gegessen haben, ging ich hoch. Kurz überlegte ich, ob ich nach Linnea sehen sollte, entschied mich dann aber dazu, mich in mein Zimmer zu setzen und ein bisschen zu schlafen, da die letzte Schicht echt nervtötend war.

Sicht Franco:

Als die Schicht zu Ende war, war es schon etwa 16:00. Zusammen mit Dustin fuhr ich Heim.

Dort angekommen schnappte ich mir den Staubsauger und fing an das Haus zu saugen. Ich hatte nämlich gerade für eine sehr kurze Zeit eine sehr starke Motivation zum Aufräumen, die man natürlich ausnutzen muss. Wer kennts nicht?

Als ich die Treppe zum Zweiten Stock hinaufstieg, trat ich in eine nasse Pfütze. Beim Runterschauen merke ich, dass es Blut ist. Das Blut von Linnea, die mit dem Gesicht auf der Treppe zu meinen Füßen liegt.

 Ich hasse es wenn es im Herbst so früh dunkel wird! Den Staubsauger ließ ich auf dem Boden liegen und kniete mich runter zu Linnea. "Linnea. Linnea! LINNEA! Mach deine Augen auf!" Sanft rüttelte ich an ihrem Schultern. An der Stirn hatte sie eine große Platzwunde "Verdammt...!" murmelte ich. 

"MARION! TABEA! KOMMT MAL BITTE! SCHNELL!" schrie ich nach unten. Wenige Sekunden später stand Tabea verschlafen am Ende der Treppe, während man Marion die Treppe hochlaufen hören konnte. Als Tabea Linnea erblickte, wurden ihre Augen groß. 

Vorsichtig schob ich einen Arm unter ihre Knie und den anderen unter ihre Arme und hob sie hoch. Sie war noch leichter als ich es erwartet habe. Am Fuß der Treppe legte ich sie ab und sprang auf, um eine Kompresse und eine Mullbinde zu holen.

Die zwanzig Sekunden in denen ich das Verbandszeug holte nutzten Marion und Tabea, um zu versuchen, Linnea wach zu bekommen. Tabea setzte ihr einen Schmerzreiz während Marion ihr die Wange tätschelte und ihren Puls maß.  Als ich dabei war die Wunde zu versorgen, klarte Linnea allmählich auf. "Fahren wir gleich in die KaS?" fragte ich die Tabea und Marion. Sie nickten, aber Linnea reagierte etwas unterschiedlich. In dem Moment in dem sie meine Stimme hörte, sprang sie auf und lief völlig blind in irgendeine Richtung. Problem: Da war eine Wand.

Das war tatsächlich das erste mal dass ich jemanden gegen eine Wand rennen sah.

Sie ging direkt wieder zu Boden. Tabea lief zu ihr und rüttelte an ihren Schultern. Nichts. 

Sie hob Linnea hoch und wir gingen runter zum Auto. Vorne stieg ich ein und hinten Tabea. Marion blieb hie und machte die Treppe sauber. Wir fuhren los. Als ich einmal kurz nach hinten sah, sah ich dass Linneas Kopf auf Tabeas Schoß lag. Mit ihrem Handgelenk prüfte Tabea durchgehend die Atmung. 

In der KaS angekommen trägt Tabea sie nach drinnen in die Notaufnahme.

Sicht Linnea: (zwanzig Minuten zuvor)

Langsam zog sich die Schwärze zurück wie Nebelschwaden. Ich hörte eine Männerstimme die irgendwas von "Fahren wir gleich in die Kas?" redete. Männerstimme ist Männerstimme. Ich hörte die Worte die um mich herum gesprochen wurden nicht ganz klar, aber was mir klar war war, dass die männliche Stimme zu meinem "Vater" bzw. Entführer gehören musste. Ich nahm alle Kraft zusammen und sprang auf und rannte davon. Allerdings blockierte irgendetwas meinen Weg und ich rannte hinein. Jetzt war schon wieder alles schwarz.

Als ich das nächste mal aufwachte hatte ich immense Kopfschmerzen. Meine Hand fuhr wie automatisch zu einem Kopf. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, was allerdings verdammt schwer war. Schließlich schaffte ich es aber. In dem Krankenhauszimmer, in dem ich offensichtlich lag, war niemand anders. Also schloss ich meine Augen und schlief wieder ein.

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