Bitte einfach nicht wecken (A...

Oleh Poppi1403

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Emma, eine Verkäuferin aus Berlin, lebt schon Bald den Traum ihres Lebens. Immer wieder denkt sie sich: "Bitt... Lebih Banyak

Einleitung
"Was wird nur aus mir?"
"Mädchen, du musst mal raus!"
"Du arbeitest jetzt bei mir!"
"Okay, wir probieren es!"
Lachs oder Döner?
Kaffee mit Minze
Zwischen Teufelskreis und Party
Alligatoah mit Minze
Ein Tag voller Überraschungen
Zwischen Schnee und Luftküssen
Die eigene Band und Kostüme
Entfernung und Annäherung
Die Nacht der Wünsche
Tourstart mit Hindernissen
Trailerpark is back
Tourende und Urlaub
Du singst für uns!
Musik ist eine Differenz
Freie Liebe
Buchstaben Bouletten
Tierische Wochen
Der Veränderungsstreit
Die erste Festival Saison
Deutschland Hopping
Umzug ins Glück
Beste Nachbarn
vergesslicher Perfektionist
Das schlechte Gewissen
Frühstück zu fünft
Alligator am Herz
Mädels Tag
Roter Teppich
Zweifel an der Beziehung
Pläne über Pläne
Willst du...?
Traute Zweisamkeit
Zwischen Tränen und Glück
Babyparty vor der letzten Tour
Schmerz
Es muss weiter gehen
Na wie denn nun?
Unsicherheit und Angst
Von mir hat sie das nicht...
Vorbereitungen und Erkenntnisse
Der große Tag

Zum Glück gezwungen

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Oleh Poppi1403

Einige Zeit ging es Land, das Album "Triebwerke" war zwischenzeitlich erschienen und es ging durch die Decke. Eine Tour musste her und auch diese plante Emma ziemlich genau und zielgerichtet. Es waren Städte quer durchs Land geplant. Diverse Leute für eine Crew mussten her und waren auch nach einiger Zeit gefunden. Catering, Maske und alles was dazu gehört organisierte Emma professionell. Die gemeinsamen Tage, die Lukas und Emma einmal in der Woche einlegen wollten, waren jetzt hinten angestellt, weil es der Stress vor der Tour so verlangte. Beide sahen sich wieder weniger, da Lukas zu ganze Zeit mit Battle Boi Basti und seiner Band probte und Emma die ganzen Verträge mit allen Beteiligten abschließen musste.
Eine Woche vor Tourauftakt, ließ Emma allerdings alles stehen und liegen und ging zur Probe. Lukas stand in seinem Kostüm auf der Bühne, winkte aber kurz zu Emma rüber, als er sie sah. Mehrere Lieder schaute Emma zu und bekam wieder diese Gänsehaut, die sie von Anfang an bei seiner Stimme bekam.
Lukas unterbrach seine Probe, schickte alle in die wohlverdiente Pause und ging zu Emma um sie zu umarmen. "Na meine Minze, ist alles okay?", fragte er.
Emma atmete durch und sagte: "Ich laufe auf dem Zahnfleisch, ich kann nicht mehr. Ich hätte nie gedacht, dass alles so stressig ist." Wieder nahm er sie in den Arm und beruhigte sie: "Morgen geht es nach München zu den ganzen Generalproben und dann wenn die Tour vorbei ist, fahren wir zusammen erstmal weg. Dann haben wir beide eine Auszeit verdient. Halt noch durch!"
Emma nickte und sammelte wieder etwas Motivation.
Am nächsten Tag war die gesamte Crew in München angekommen und hatte noch eine Woche Zeit die ganze Generalproben zu machen und die Tour zu verfeinern.
Emma saß auf ihrem Hotelzimmer am Laptop und organisierte die letzten Reste, die noch nötig waren um die Tour perfekt zu gestallten, als sie im Blickwinkel einen Zettel wahrnahm, der unter ihrer Zimmertür durch geschoben wurde.
Sie hob ihn verdutzt auf und es stand nur in Lukas seiner Schrift drauf: Halte dich 18 Uhr zu einem Lukas - Emma Abend bereit, Steven holt dich ab! Es wird ein besonderer Abend!
Lächelnd warf Sie sich aufs Bett und freute sich schon sehr auf den Abend. Kurzerhand schloss sie ihren Laptop und entschied die restlichen organisatorischen Kram am nächsten Tag zu erledigen.
"Es wird ein besonderer Abend... Was plant er schon wieder?, schoss ihr die ganze Zeit durch den Kopf. Emma war so in Gedanken vertieft, dass die Zeit schneller verging, als ihr lieb war. Sie schaute auf den Wecker und geriet in Panik, als dieser schon auf 17 Ihr stand. Schnell kramte sie in ihrem Koffer. Ein grünes Kleid mit weißen Punkten im Rock a Billy Style fiel ihr in die Augen. Sie hatte es kurz vor der Abreise nach München gekauft, als sie es in einem Schaufenster sah und sich direkt verliebte. Normalerweise trug Emma nie Kleider, doch das gefiel ihr so gut, dass sie es irgendwann Mal zu einem besonderen Anlass tragen wollte. Sie entschloss kurzerhand und aus Zeitmangel, das heute der richtige Moment war, denn Lukas schrieb ja, es wird ein besonderer Abend.
Sie flochte sich die Haare und steckte sie wild hoch. Mittlerweile war es schon 17:45 Uhr und es klopfte an der Tür. Steven stand davor und Emma ließ ihn hektisch in ihr Hotelzimmer. "Was sagst du? Bin ich over dressed?", fragte Emma sichtlich aufgeregt und bekam jetzt erst mit, dass Steven im Anzug vor ihr stand und hakte sofort nach: "Du im Anzug? Was ist denn hier los?"
"Wirst du schon noch sehen! Und ja du siehst wunderbar aus! Dreh dich Mal bitte!", sagte Steven, der Emma noch nie vorher im Kleid gesehen hatte. Emma drehte sich und fühlte sich sichtlich wohl in ihrem knielangen Kleid mit welligem Schnitt. Selbst die kurzen Ärmeln und das sehr freizügige Dekolleté, was sie sonst nie zeigte, störte sie diesmal garnicht. "Ähm, nicht erschrecken, ich mach dir Mal den Reißverschluss hinten zu.", sagte Steven während Emma peinlich berührt lachte. "Danke! Und wohin geht es nun?", fragte Emma wieder.
"Du bist unmöglich! Lukas sagte schon, dass du ungeduldig bist, aber so, das hätte ich nicht für möglich gehalten! Jetzt komm einfach mit und lass dich überraschen!"
Schwer atmete Emma durch und ging mit Steven zu seinem Auto und stieg ein. Restlos aufgeregt beobachtete sie das wilde Treiben Münchens und hatte auch ein wenig Angst davor, was sie erwarten würde. Hätte sie keine Angst, wäre es nicht Emma. Was sie nicht wusste, war, dass Lukas den folgenden Abend seit zwei Wochen plante.

Vor zwei Wochen setzte sich Lukas mit Steven zusammen, unbemerkt von Emma, die zu diesem Zeitpunkt viel um die Ohren hatte. "Wann geht es endlich Mal vorran?", fragte Steven, der sich so langsam nicht mehr anhören konnte, wie viel Lukas von Emma hielt. "Ich weiß auch nicht... Sie sollte den ersten Schritt machen aber ich schätze sie ist zu schüchtern.", entgegnete Ihm Lukas. "Setz dich einfach Mal alles auf eine Karte und mach du den ersten Schritt, sonst wird das gar nichts mehr!", sagte Steven mitfühlend. Lukas überlegte eine Weile und meinte: "Ich weiß nicht, es soll ja ein besonderer Moment sein..." "Dann mach ihn zu einem! Du bist doch sonst so kreativ!", Forderte Steven ihn auf.
Lukas starrte an die Wand und überlegte einige Zeit um dann Steven mitzuteilen: "Ich hab's! Ihr müsst aber alle mitmachen." Steven hörte interessiert zu. "Ich dachte da an den Tag vor den Generalproben, wenn die Bühne schon steht. Wir können ja da alle nochmal zusammen Essen mit Band und so, schön auf der Bühne, unserem zu Hause für die nächsten Monate. Dann gehen halt alle unter einem Vorwand und ich bleibe mit Emma alleine zurück und zeige ihr die Bühne und das Bühnenbild Mal näher. Ich habe ja den Heißluftballon auf der Bühne und da werde ich mit ihr hoch in den Korb klettern und ihr kurz danken dafür, was sie so geleistet hat. Dann Bähm... Spot an. Du hälst eine Rede, sowas kannst du doch so gut und im Hintergrund, quasi im Zuschauerraum bildet sich ein Herz mit Bildern von Emma und mir, die dann alle die zu vor "gegangen" sind hoch halten." Steven schaute Lukas mit großen Augen an und meinte: "Meinste, dass ist nicht ein bisschen viel Aufwand?" Lukas schüttelte den Kopf: "Ne dafür ist mir kein Aufwand zu groß und wenn der Moment nicht besonders ist, dann weiß ich auch nicht! Biste dabei?" Steven stimmte zu eine Rede zu verfassen und hoffte damit, dass Lukas und Emma dann zusammen kommen und er sich nicht jeden Tag die Schwärmereien von Lukas wieder und wieder anhören muss.

"Wann sind wir da?", fragte Emma aufgeregt, während Steven sich durch den Stadtverkehr zwängte. "Bald, schon bald!", sagte er leicht genervt und bevor Emma ihn wieder mit irgendwelchen Fragen zu den folgenden Abend stellen würde, wechselte er das Thema: "Also, dass ich dich Mal im Kleid sehe, hätte ich nie für möglich gehalten. Das sieht echt hammer aus!" "Danke, dass musste ich unbedingt haben, als ich es gesehen habe, das ist so unglaublich süß und obwohl ich dachte, es trägt auf, kaschiert es meine Problemzonen doch eigentlich ganz gut.", Schwärmte Emma und putzte sich die Flusen vom Kleid.
Sie bogen auf den Parkplatz der Halle ein, in dem nächste Woche der Tourstart angesetzt war. "Was machen wir denn hier?", fragte Emma etwas irritiert. Steven parkte ein, schaute Emma verweifelt an und sagte: "Mensch, lass doch Mal bitte alles auf dich zu kommen... Und bitte nicht wundern erstmal ist das Crewessen, bevor euer Lukas - Emma Abend beginnt."
"Ja ist ja gut, ich weiß ich bin bei sowas nervig!", sagte Emma und stieg aus.
Sie gingen in die Halle, wo Lukas auch schon in seinem Kostüm mit Anzug und Zylinder sehnsüchtig wartete um Emma zu begrüßen. Emma ging auf Lukas zu und sagte: "Oh der feine Herr Gatoah, sehr hübsch!", während sie einen vorbildlichen Knicks machte. Auch Lukas musterte Emma in ihrem Kleid von oben nach unten. "Wunderschön, wie eine Zuckerpuppe!", sagte er, während er sie drehte, wie bei eine Pirouette.
"Was passiert hier heute?", fragte Emma und Lukas antwortete: "Erstmal essen wir jetzt Alle auf der Bühne Abendbrot, das gehört sich so vor einer Tour und dann hoffen wir, dass alle schnell gehen, dann machen wir noch was schönes, wenigstens als kleinen Ausgleich zu den Tagen, die wir die letzten Wochen nicht hatten.
Auf der Bühne waren Tische aufgebaut und das Essen wurde gerade serviert, als es sich alle gemütlich machen. Es gab Pommes und Burger. Emma saß zwischen Steven und Tim und gegenüber von Lukas. Sie war die einzige Frau unter 25 Männern und sowas liebte sie. Mit Frauen kam Emma nicht klar, schon als Kind hatte sie mehr Kumpels, als Freundinnen.
Alle hatten unglaublich viel Spaß und stießen auf die Generalproben und Tour an. Emma schaute sich in der Runde um und nur Lukas, Steven und Sie waren so aufgehübscht. "Irgendwas ist hier doch komisch!", flüsterte Emma zu Steven rüber, der sie nur angrinste. "Du weißt doch mehr als ich!", flüsterte sie erneut. Steven antwortete: "Ja und das ist auch gut so."
Langsam wurde Emma innerlich nervös und hippelig, ohne ersichtlichen Grund, als hätte sie geahnt, was demnächst passieren würde.
Tobias von der Band stand auf und klopfte auf den Tisch mit den Worten: "Leute, war nen geiler Abend, aber der Tag war lang, ich geh ins Bett." Einige schlossen sich ihm an und schon war die Gruppe halbiert. In unregelmäßigen Abständen gingen immer mehr bis letztendlich Lukas und Emma nur noch alleine da waren. Lukas wackelte auf seinem Stuhl hin und her, er war aufgeregt vor dem was passiert. "Was los?", fragte Emma beiläufig, als sie bemerkte dass Lukas angespannt ist. "Ach nix, alles gut! Soll ich dir Mal die Bühne zeigen? Du hast ja noch nicht viel von gesehen!" Emma stimmte zu und Lukas zeigte ihr dies und das, bis sie dann auf den Heißluftballon stiegen, welcher sein letztes Bühnenbild jeden Konzertabends war.
"Meine Güte ist das Hoch", sagte Emma, die aber sehr vom Bühnenbild  begeistert war.
Beide standen aufgestützt am Rand des Korbes. Lukas holte tief Luft und sagte dann folgende Worte: "Emma, ich muss mich bei dir bedanken! Ohne dich wäre all das nicht möglich gewesen, diese Bühne, Triebwerke, einige Songtexte und ausverkaufte Konzerte. Besser hätte es nicht laufen können! Vielen Dank!" "Nein das siehst du falsch, hättest du nicht so eine tolle Stimme und Kreativität, dann wäre das nicht möglich gewesen. Und wenn man ganz streng ist, ohne Nico wäre überhaupt nix gegangen.", sagte Emma und bekam gleich einen passenden Konter von Lukas: "Ja das stimmt, aber du hast den ganzen organisatorischen Kram gemacht und der ist das aller wichtigste." "Wir beide sind schon einfach geil!", sagte Emma grinsend.
Lukas nahm seinen Zylinder ab, was das Zeichen dafür war, dass der Spot angeht und Steven seine Rede hält. Alles klappte wie am Schnürchen und Emma wusste nicht wie ihr geschieht, als sie Steven im Scheinwerferlicht sah und er direkt mit seiner Rede anfing, die Lukas im übrigen auch noch nicht kannte.
"Liebe Minze, lieber Lukas,
Ihr kennt euch nun seit mehr als einem Jahr,
Dass ihr euch irgendwann verliebt war uns allen klar.
Auf der Schlittschuhbahn kamt ihr euch fast näher,
Das ist jetzt aber auch schon lange her.
Tim bekam von Emma quasi auf die Fresse,
Genau das liebt Lukas an ihr, dieses Kesse.
Auch Sie äußerte Gefühle für Lukas gegenüber mir,
Ich bin gerne in eurer zukünftigen Beziehung euer Prelltier.
Jetzt fehlt euch zu eurer Beziehung noch der letzte Schubs,
LUKAS, NUN GIB IHR ENDLICH IHREN ERSTEN KUSS!"
Während Steven sein kleines Gedicht aufssagte hielten alle, die zuvor beim Essen waren Bilder mit Lukas und Emma hoch, die im Gesamten ein Herz formten. Es lief alles so, wie es Lukas wollte.
Emma war sichtlich ergriffen und konnte ihre Tränen nur mühevoll zurück halten.
Ehe sie irgendetwas sagen konnte, nahm Lukas sie fest an sich und endlich war er da, der magische Moment, auf den Emma wartete und Lukas noch länger. Alles was jetzt folgte, kam Emma wie ein Traum vor, alles spielte sich in Zeitlupe vor ihrem inneren Auge ab. "Bitte einfach nicht wecken!", dachte sie sich die ganze Zeit, während Lukas immer näher auf sie zukam. Ihr Herz sprang ihr fast aus dem Kleid. Ihre Lippen berührten sich und Emma wurde es heiß und kalt zur selben Zeit, Massen an Schmetterlingen flogen in ihrem Bauch rum. Auch Lukas hatte ähnliche Gefühle, endlich hatte er das erreicht, was er schon lange wollte.
Sanft knabberte er an ihren Lippen und Emma erwiderte alles, für sie war alles so neu. Doch die Ängste, die sie hatte, etwas falsch zu machen, blieben aus, sodass sie sich ganz auf die Gefühle und den Moment konzentrieren konnte.
Liebevoll küssten sich beide lang und innig und guckten sich danach tief in die Augen. Beide waren so ineinander vertieft, dass sie garnicht mit bekamen, dass Steven lauthals jubelte, weil er so erleichtert war, jetzt nicht mehr den Seelenklempner spielen zu müssen.
"Lukas...", sagte Emma leise und grinste, verdrückte aber auch eine Träne. Lukas drückte sie noch fester an sich: "Sorry ich konnte nicht mehr, ich musste sich jetzt zu deinem Glück zwingen. Ich liebe Dich, meine kleine Minze." "Ich dich auch!", Erwiderte Emma und konnte nicht mehr genug davon kriegen Lukas zu küssen. Wieder und wieder berührten sich ihre Lippen.
So einen Abend hatte sich Emma nicht mal im Traum erträumen können und war sehr glücklich. Beide schwebten auf Wolke sieben und hatten endlich das, was sie sich beide ins geheime schon immer gewünscht haben.
Doch dass diese neue Beziehung nicht immer Sonnenseiten haben kann, sollten die beiden noch früh genug merken ...

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