Die Sonne stand bereits dicht über dem Horizont und hüllte die Felsen und Gräser der Schwertküste in ein Goldenes Licht und lange Schatten. Die Gruppe aus neu gefundenen Gefährten bahnte sich ihren Weg über den staubigen Pfad in Richtung ihres Zieles: Des Smaragdhains. Einen langen Tagesmarsch hatten sie bereits hinter sich und der sandige Weg zwischen den steinernen Ruinen schien weiter ins Unendliche zu laufen.
Astarion keuchte und blieb plötzlich stehen. "Was habt ihr, Freund? Schon müde?", fragte Wyll, der hinter dem Vampir gelaufen war und blickte ihm in das wehleidige, blasse Gesicht. "Ich fühle mich... gelangweilt. Und müde. Und hungrig... Die letzte Ratte die ich... geleert habe, ist wesentlich zu lang her. Ich brauche Ruhe. Diese Larve in meinem Kopf bringt mich noch um den Verstand, wie sie sich in meinen Gedanken windet und..." Er seufzte und ließ sich auf einen runden Felsen sinken. "Nur für kurz... Ich bitte darum!" Tav, welche die Gruppe anführte, huschte mit ein paar Schritten zurück und sah ihren müden Gefährten verständnisvoll an. "Naja, meinetwegen können wir hier rasten. Es wird ohnehin bald Nacht. Und der Platz neben diesen alten Mauern hier scheint gut geeignet zu sein für ein kleines Nachtlager.", sagte sie und lächelte Astarion bedeutungsvoll an. Seine Zähne blitzen kurz auf, als er das Lächeln erwiderte.
Seit die beiden sich eines Nachts auf diese eher unkonventionelle Weise nahe gekommen waren, erkannte Astarion an ihrem Blick sofort, wann er sich an dem köstlichen Blut seiner hübschen Begleiterin gütlich tun durfte. Nie hätte er davon geträumt, dass diese eine Verzweiflungstat solche Nächte voller Vitalität, Verbundenheit und Lust einbringen würde. Tav hatte sich ihm ganz freiwillig hingegeben und selbst in einem Zustand gefährlicher Blutarmut ersehnte ihre brünstige Weiblichkeit jede Berührung des Vampirs mit einer heißen Leidenschaft. So war es auch in dieser Nacht.
Sie hatten sich eine Stelle abseits der Ruinen gesucht. Astarion hatte sich Zeit gelassen - ungewöhnlich für seinen hungrigen Zustand. Doch es war kein Wunder, dass Tav schon früh an dem vereinbarten Platz erschienen war. Denn etwas lechzendes brodelte auch in ihr, das weit über das Winden und Brennen der Larve in ihrem Kopf oder Astarions Hunger hinausging. Etwas tief in ihr, etwas enorm heißes, versetzte ihr Gemüt viel zu oft in lustvolle Wallungen, gegen die sie beinahe machtlos war.
Eine gewaltige Triebsamkeit saß in ihrer Seele. Ein Verlangen viel mächtiger als alles andere, das sie antrieb - ein Verlangen, welches nun nicht mehr nur mit ihren eigenen Berührungen oder mit der Scheide ihres Dolches befriedigt werden konnte. Der Gedanke an Astarions Nähe zuckte als heißer Schauer über ihre Brüste, ihren Bauch bis tief zwischen ihre Beine. Das Gefühl zweier stechender Zähne an ihrem Hals, das Fließen ihres Blutes beim Akt bis zu einem so bittersüßen Nahtod kurz vor dem Höhepunkt - dieses Gefühl der absoluten Hingabe ließen ihre Knie voller Sehnsucht weich werden und feucht zwischen ihren Beinen. Ungeduldig seufzend setzte sie sich auf einen Baumstumpf und blickte auf das dunkle Meer in der Ferne, in dem sich der Halbmond spiegelte. Ihre Finger hatten ihren Weg gefunden. Ein Rascheln unterbrach die anzüglichen Gedanken und freudig richtete sie sich auf, um ihren heimlichen Liebhaber endlich zu empfangen.
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The Deep Urge - Baldur's Gate 3 Oneshot | Raphael x Tav
FantasíaBaldur's Gate 3 Raphael x Tav First Encounter 🔞 Achtung, jugendfreier Inhalt! 🔞
