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»BLEEP! BLEEP! DER NÄCHSTE « , hörte man weit vorne eine Stimme hören. Überall tummelten sich Menschen mit Gepäck, Koffern, Rucksäcken und Zetteln in der Hand. Der eine schreit, der andere rennt den anderen um und jeder drängelt sich durch die Menge mit seinem Gepäck.

Und da stand Ich. Ganz alleine. In der großen Menge. Verwirrt und überfordert von den ganzen Umweltreizen stand ich still mit meinem eingeklappten Koffer und blickte mich in der Eintrittshalle der Anmeldung um. Wie zur Hölle soll ich jemals aufgerufen werden? Und wie zur Hölle soll ich mein Zimmer finden?

» TUC !! « , schrie die alte Dame mit krächzender Stimme an der Anmeldung und wedelte mit einem Haufen von Blättern sowie einem kleinen Schlüssel herrum. Schlagartig bannte sich eine Lücke in der Menge und ein Mädchen, etwas größer als 1,75 cm , mit fuchsroten Haaren ging durch diese nach vorne zu der Dame, nahm die Papiere in Empfang und verlies die Eintrittshalle mit all ihren Koffern.

» MORITZ HAU « , schrie die alte Dame erneut, doch niemand bewegte sich. Auch niemand fühlte sich angesprochen. » ICH BITTE MORITZ HAU ZU MIR NACH VORNE « , schrie sie erneut und lief dabei rot im Gesicht an. Mit schnellen Schritten sah ich aus der Ferne einen jungen Mann sich nach vorne durch drängte. Er hatte braune, glatte Haare und ein ziemliches Lächeln im Gesicht.

                                   * * *

3 Stunden später wurde die Menschenmasse weniger und ich saß mittlerweile mit meinem Koffer auf einem kleinen grünen Sessel und stützte mein Gesicht in meine beiden Hände. Es war warm, stickig und ich hatte Durst. Kein Wunder, immerhin hatten wir 29° und Juni. » NOODLE N. « , rief diesmal eine männliche Stimme und ich blickte auf zur Anmeldung. Vor mir wichen die Menschen zur Seite und ich bemerkte, dass die alte unfreundliche Dame weg war. Was ein Zufall genau bei mir?

Mit schnellen Schritten ging ich zur Anmeldung und zeigte meinen Ausweis vor. Dieser wurde direkt von dem Herrn an der Anmeldung genommen und überprüft. » aha und ihre Nummer für ihr Platz an der Universität? « , fragte er mich und tippte meine Daten in den Computer schnell ein. » Einen Moment bitte.. « , gab ich leise von mir und fummelte das kleine Kärtchen mit der Nummer 7700 herraus und legte es ihm auf den Tresen.

Er nahm dies an sich und tippte ne Weile auf seinem Computer weiter. » okay, dann freut es mich das Sie da sind! Sie bekommen hier noch die wichtigsten Dinge! « , wies er mir freundlich an und überreichte mir meine Karten, ein Zimmerschlüssel und ein Klemmbrett mit vielen Blättern.

» danke ! « , bedankte ich mich und ging zu dem grünen Sessel bei dem meine Koffer standen. Schnell zog ich mir meine Handtasche auf meine Schulter, nahm meinen Koffer in die Hand und verließ die Eintrittshalle.

Gerade durch die Türe gelaufen, überkam mich eine massive Hitzewelle von der Sonne aus. Wenn ich jetzt mein Wohnblock noch finde, dann wäre alles viel einfacher.. Mit einer Hand an der Stirn, die dafür diente die Sonne abzuschirmen, blickte ich mich auf dem großen Campus um. Wohin muss ich gehen?

Ohne Ziel mit meinem Gepäck lief ich einen kleinen Weg rechts durch mehrere Wohnblöcke auf denen die jeweiligen Zahlen standen. 23,24,25 ... . »Wo ist denn die 27 ?« , sagte ich leise verzweifelt zu mir.

»Die 27 ist eine Reihe weiter und dann links« , hörte ich eine männliche Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und blickte in ein Gesicht. Vor mir stand ein Mann, ungefähr 20 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und schwarzem Nagellack. »oh danke! « , bedankte ich mich schnell ohne mich auf ein Wortaustausch einzulassen und rannte den kleinen Weg weiter.

                                *  *  *

»omg HAHAHAHA!« , » echt?? Du auch???«. Das waren Stimmen die aus meinem Zimmer herraus kamen. Mit zitternden Händen, aufgrund der Anstrengung die Koffer hier hoch zu tragen, steckte ich den kleinen Schlüssel in das Schlüsselloch hinein. Mit einem verstummte das gerede und ich blickte in 2 Gesichter die auf ihren Betten saßen.

perfect crime?Where stories live. Discover now