Progress

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„Um Himmels Willen da bist du ja." begrüßte mich Jin besorgt, wie immer. Ich lächelte ihn müde an. „Der Streit ist vorbei. George wird nichts mehr anbrennen, weil du ihn sonst in Stücke reißt. Und dein Dad wird dich jetzt häufiger besuchen kommen. Er versucht kein Rassist mehr zu sein." wand ich mich erst an Hosoek, dann an Jungkook.

Die Beiden sahen mich überrascht an, dann nickten sie dankbar. „Und Miss Tao?" hakte Namjoon nach. „Sie heißt Chunhei und sie will nichts mehr mit dem Grundstück zu tun haben." „Und was machst du damit?" fragte Hosoek. „Keine Ahnung, vielleicht verkaufe ich es oder gib es der Stadt." „Willst du nicht irgendwann selber mal ein Haus oder so? Ich meine, willst du ewig hier mit uns verbringen?" fragte Yoongi, der gerade von oben kam. „Willst du mich los werden?" fragte ich.

„Nein nein, ich meine ja nur...Hast du mal an deine Zukunft gedacht?" „Nein, ich lasse es auf mich zukommen. Und bis jetzt ist es immer gut gegangen. Außerdem habe ich momentan ganz andere Probleme, als an ein Haus zu denken." antwortete ich schulternzuckend. Wie auf's Stichwort schrie Taehyung wütend auf. Er brauchte nicht mal sagen, was das Problem war.

Es war bestimmt wieder Jimin gewesen, der ihm einen Streich gespielt hatte. „Wo bist du, du kleiner...?!" brüllte er, während er sich im Bademantel mitten ins Wohnzimmer teleportierte. Meine schlechte Laune verschwand sofort und ich musste mir krampfhaft mein Lachen verkneifen.

„Wie hat er das denn geschafft?" fragte Jungkook mit einer Hand vor seinem Mund, ebenfalls dazu gezwungen sein Grinsen zu verbergen. „Woher soll ich das wissen?! Wenn ich den in die Finger bekomme..." knurrte er. Man erkannte es in dem Licht nicht so richtig, aber seine Haare waren nicht mehr schwarz, so wie wir es gewohnt waren.

 Man erkannte es in dem Licht nicht so richtig, aber seine Haare waren nicht mehr schwarz, so wie wir es gewohnt waren

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„Ich schwöre ich bringe ihn um." meinte er und verzog das Gesicht. „Ach so schlimm sieht das doch gar nicht aus." meinte Jin. Tae warf ihm einen bösen Blick zu, ehe er auf seine Haare deutete. „Das ist schlimm. Er hat mir die scheiß Haare gefärbt." Von seinem kindischen Verhalten konnte ich mich nicht weiter zum Schweigen bringen und fing daher an in schallendes Gelächter auszubrechen.

Er schnappte empört Luft ehe er meinte:„Ich glaub's nicht, du lachst auch noch. Jimin mach dich darauf gefasst, dass ich dich zu Kleinholz verarbeite!" drohte Taehyung lautstark. Mir kamen schon die Tränen und mein Bauch schmerzte. Doch dadurch, dass auch die Anderen mit ins Gelächter einstiegen, konnte ich mich kaum noch einkriegen. Taehyung spitzte beleidigt die Lippen, ehe er sich dazu entschied mich in die Mangel zu nehmen. „Yah, das ist echt nicht lustig." versuchte er es mir einzureden, doch ich schüttelte den Kopf und erwiderte keuchend:„Scheiße hahaha, doch ist das lustig. Mein Gott, ich habe lange nicht mehr so gelacht, seit Jimin nicht mehr er selbst ist." Tae ließ mich plötzlich frei und sah mich erstaunt an. „Weißt du, was das heißt (YN)?" Ich blinzelte etwas perplex von dem plötzlichen Stimmungswechsel. Obwohl er sich zuvor aufgeregt hatte, funkelten seine Augen und er grinste erfreut.

„Das ist ein Fortschritt. Verdammt (YN), es funktioniert. Wir bekommen Jimin zurück." Ich weitete etwas die Augen und öffnete ungläubig meinen Mund, mit einem Lächeln. „Gott bin ich erleichtert." seufzte er und schloss mich dabei, vielleicht etwas überstürzt, in seine Arme. Aber es störte mich nicht. Denn er hatte mir gute Nachrichten überbracht und das war für mich das Wichtigste.

„Gott sei Dank." seufzten auch die anderen Anwesenden. „Aber..." Ich löste mich aus Tae's Umarmung und sah ihm in die Augen. „...wie lange wird das noch dauern? Schaffen wir es innerhalb von 4 Monaten?" fragte ich etwas misstrauisch. „Was auch immer dafür gesorgt hat, dass er einen so riesen Schritt gemacht hat, du musst weiter machen. Jetzt ist es ganz wichtig, dass du wie eine Klette an ihm hängen bleibst und alles versuchst. Und wenn ich sage alles, dann meine ich alles." Sein Blick wanderte zu Yoongi bei seinem letzten Satz. Dieser zog eine Braue fragend hoch.

Er wusste nichts davon, dass Suga Jimin noch einmal mit einem Blitz treffen sollte. Wir erklärten es ihm kurz. „Im ernst? Ihr wollt, dass Suga ihn nochmal...?" „Ja...Taehyung meinte je radikaler, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich erinnert." „War er dafür?" hakte Yoongi nach. Im Raum blieb es kurz still. „Naja er..." „(YN), ich möchte ein klares Ja oder Nein." meinte er kühl. Ich sah hilfesuchend zu Taehyung. „Schwer zu sagen...Er hat weder Ja noch Nein gesagt." antwortete er dann. Yoongi verschränkte die Arme vor der Brust und meinte:„Dann müsst ihr warten bis er wieder am Steuer sitzt. Ich treffe keine Entscheidungen für ihn."

Innerlich sackte ich etwas in mich zusammen, dann fiel mir aber das Gespräch mit Suga ein, als er mich aus einem Alptraum gerettet hatte. „Okay, dann warten wir. Ich werde mit ihm reden." schlug ich vor. Yoongi zog eine Braue hoch. „Ich bin sicher, er wird mich wieder wecken." meinte ich bloß, weshalb er verständlich nickte.

„Achja stimmt, das wollte ich dich mal fragen. Kann es sein, dass du schlafwandelst (YN)?" fragte mich Hosoek. Ich legte den Kopf schief und antwortete leicht irritiert:„Nein warum?" „Ich habe dich mal mitten in der Nacht in der Küche gefunden. Zuerst dachte ich, dass du dir etwas zu trinken holst, aber dann ist mir aufgefallen, dass du einfach nur am Tisch gestanden bist und nichts getan hast. Ich habe dich angesprochen, aber du hast nicht reagiert. Das war echt gruselig." „Oh uhm...Gut zu wissen, dann schließe ich vielleicht einfach die Tür zukünftig ab." schlug ich vor.

„Das lässt du mal schön bleiben. Es gab schon viele Fälle von Schlafwandlern die aus dem Fenster gefallen sind wegen sowas. Also nein, lieber gehst du in die Küche, als das du mir aus dem Fenster kletterst." meinte Jin warnend, wieder ganz der Arzt. Vielleicht sprach auch die besorgte Mutter aus ihm. Aber das eine lag nicht weit vom Anderen.

Ich rieb mir die Augen und gähnte leise. „Ich hatte einen langen Tag. Ich werde mich jetzt auf's Ohr hauen. Und nein, keiner von euch wird sich vor meine Zimmertür stellen, um aufzupassen, ob ich wieder schlafwandele." warnte ich im selben Atemzug, weshalb sie alle schmunzelten oder kicherten.

...

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