Perfect Idiot

By missalki

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Was soll man ohne Mutter machen? Ohne Freunde, die dir zur Seite stehen? Richtig, da hilft wohl nur ein Neust... More

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Kapitel 57
Kapitel 58
Kapitel 59
Kapitel 60
Kapitel 61
Kapitel 62
Kapitel 63
Kapitel 64
Kapitel 65
Kapitel 66
Kapitel 67
Kapitel 68
Kapitel 69
Kapitel 70
Kapitel 71
Kapitel 72
Kapitel 73
Kapitel 74
Kapitel 75
Kapitel 76
Kapitel 77
Kapitel 78
Kapitel 79
Kapitel 80
Kapitel 81
Epilog

Kapitel 17

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By missalki

Freitag - Zoey's Sicht

Mein Bruder und mein Vater sagen die Zeilen von Happy Birthday, als sie mit einem kleinen Kuchen in mein Zimmer spaziert kamen.

"Bitte verschont mich!", murmelte ich aus meiner Bettdecke heraus.

"Komm steh auf.", lachte mein Bruder.

Ich drehte mich um und lächelte die Beiden an.

"Danke.", gab ich aus reiner Höflichkeit wieder.

Sie hatten einen kleinen Kuchen mit ein paar Kerzen und Geschenken in der Hand. Also stand ich auf und gab den Beiden eine Umarmung. Es war wirklich süß von ihnen.

"Jetzt puste die Kerzen aus und wünsche Dir was.", meinte mein Vater.

Ich tat was er sagte und drückte die Beiden noch einmal.

"Hier, das ist von mir.", sagte er und gab mir einen kleinen Umschlag. Ich öffnete diesen und las was drinnen stand.

Ein Wochenende nach Miami für zwei Personen!

Meine Augen strahlten und ich sah zu meinem Dad hoch.

"Ich habe uns ein Ferienhaus in Miami gekauft. Und ich dachte mir Du kannst die sein, die es einweiht. Ich habe die Reise für zwei gebucht, dann kannst Du noch jemanden mitnehmen. Und es ist dir überlassen, wann du fliegst. Das Ticket geht allerdings nur bis Ende Oktober.", erzählte er mit Stolz in seiner Stimme.

Ich sah zu Logan, der auch davon zu wissen schien. Ich war die einzige Ahnungslose hier.

"Oh Dad! Dankeschön.", sagte ich und drückte ihn erneut, "Danke, danke, danke!" ich bekam das Lächeln von meinem Gesicht einfach nicht mehr weg.

"Klar, für Euch würde ich alles tun. Ich bin sehr stolz auf euch und Eure Mum wäre es sicher auch.", er schaute jetzt auch zu Logan und zog ihn an der Schulter zu uns heran, "Ich habe Euch wirklich lieb.", sagte er und wir standen nun alle, Arm in Arm, in meinem Zimmer.

"Wir Dich auch.", kam von Logan und mir gleichzeitig.

"Okay ich muss jetzt los. Wir sehen uns später.", meinte er und gab mir einen Kuss auf den Scheitel und dann war er auch schon verschwunden. Zurück blieben Logan und ich.

"Das ist von mir.", lächelte Logan mich an und gab mir ein kleines Päckchen.

Ich öffnete es und ein silbernes Armband blitze mir in meine Augen.

"Wow. Dankeschön, dass ist wunderschön. Danke Logan.", ich nahm es in die Hand und betrachtete es genauer.

Zwei Anhänger hingen dort dran.

"Dieser.", er zeigte auf den kleinen Herz-Anhänger, "ist von mir. Und der andere", es war ein kleiner Engel, der in der Mitte einen kleinen Diamanten hatte, "der ist von Mum.", für einen kurzen Moment hörte ich auf zu Atmen.

"Woher-", fing ich an.

"Sie hatte ihn mir irgendwann mal gegeben und ich wusste nichts mit ihm anzufangen. Dann bist Du mir eingefallen. Ich glaube, bei Dir ist er ziemlich gut aufgehoben.", erzählte er mir.

"Danke!", wiederholte ich und schloss ihn in eine feste Umarmung.

"Schon gut. Und jetzt mach dich fertig, sonst kommen wir zu spät zur Schule."

Ach ja da musste ich ja auch noch hin. Logan verließ mein Zimmer und ich ging zu meinem Kleiderschrank. Ich holte mir eine dunkelblaue Jeans, ein weißes Shirt aus meinem Schrank und ging ins Bad. Und schon ging los in die Schule.

"Alllleees Guteee, Schaatz!", rief Claire so laut es auch nur ging über den Schulhof und umarmte mich fest.

"Psst, schrei doch noch lauter."

"Oh sorry!", entschuldigte sie sich und lachte. Gemeinsam gingen wir in das Schulgebäude.

"Hey, Alles liebe und Gute zum Geburtstag. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen.", begrüßte mich Jonas, hob mich hoch und drehte mich einmal im Kreis.

"Dankeschön!", sagte ich lachend.

Er ließ mich wieder runter und legte einen Arm um mich. So liefen wir den Gang zu unsere Klasse entlang. Vom weiten sah ich Aiden und seine Gruppe auf uns zu kommen. Ich sah ihn lächelnd an, aber er beachtete mich nicht. Was hatte ich denn gemacht? Okay verstehen tue ich ihn ja sowieso nicht. Was soll's. Meine gute Laune lass ich mir nicht verderben. Nicht heute.

"Schönes Armband. Woher hast du das?", fragte Jonas mich.

"Mein Bruder hat es mir geschenkt.", lächelte ich ihn an.

"Es ist wirklich schön!"

"So wie ich.", sagte ich und er schüttelte nur den Kopf.

In der Klasse angekommen waren Jolie und Mason auch schon da. Wir hatten jetzt gemeinsam Unterricht. Sie gratulierten mir, bis dann auch schon unsere geliebte Lehrerin den Raum betrat.

Im Laufe des restlichen Tages gratulierten mir noch ein paar andere Leute. Sogar die Freunde meines Bruders. Matt, Liam und Jason. Die drei waren gar nicht so übel. Sie waren schon öfters bei Logan und um ehrlich zu sein hatte ich sie mir schlimmer vorgestellt. Rayn allerdings war ein ziemliches Arschloch. Ein paar andere aus der höheren Stufe gratulierten mir auch was mich ein wenig wunderte. Nur einer gratulierte mir nicht. Aiden. Ich hatte wirklich gedacht er tut es, aber man kann sich ja auch mal irren. Nicht wahr? Ein wenig enttäuscht war ich schon.

Nach Schulschluss machte ich mich auf den direkten Weg nach Hause. Jonas, Claire und Jolie würden nachher noch vorbeikommen. Wir würden nichts Großes machen. Eine Pizza bestellen und reden wahrscheinlich.

***

Wieso waren die denn noch nicht da?

Ich wartete seit einer Stunde auf die drei und keiner war da. Na toll. Ich war also alleine an meinem 17. Geburtstag. So hatte ich mir das auch nicht vorgestellt. Ich wollte nichts Großes, aber ganz allein wollte ich dann auch nicht sein. Logan war auch nirgends zu finden. Ich ging nach oben in mein Zimmer und öffnete meinen Kleiderschrank. Wenn ich schon nichts anderes zu tun hatte, dann kann ich mich ja wenigstens ein wenig hübsch machen. Ich suchte mir ein schönes Kleid aus meinem Schrank und zog es an. Es war weiß und kurz und meine braunen Haare lieferten einen guten Kontrast. Es war schlicht und einfach, aber mir gefiel es. Ich hatte dieses Kleid mal mit meiner Mutter gekauft. An diesen Tag konnte ich mich noch gut erinnern. Ich ging ins Bad und lockte meine Haare ein wenig. Als ich alles fertig hatte, ging ich runter und schaute in den Spiegel. Wozu hatte ich mich eigentlich hübsch gemacht?

Plötzlich klingelte mein Handy.

"Zoey?", ertönte eine aufgelöste Claire.

"Ich bin sofort bei dir.", sagte ich leicht panisch.

Was war passiert? Ich zog mir meine Hausschuhe an. Ich schnappte mir schnell meinen Schlüssel und rannte aus dem Haus rüber zu Claire. Ich sah sie vor ihrer Haustür sitzen. Ihre Knie hatte sie an sich gezogen und ihren Kopf darin vergraben. Ich lief zu ihr hin und legte einen Arm um sie. Ich hätte das Kleid ausziehen sollen.

"Lass uns reingehen.", schluchzte Claire. Ich hörte auf sie und öffnete die Tür.

"ÜBERRASCHUNG.", schrie die Menge die sich nun vor mir befand.

Meine Augen wurden vor Schreck größer und ich dreht mich zu Claire um. Die angeblichen Tränen waren aus ihrem Gesicht verschwunden und ein großes lächeln schmückte ihr Gesicht.

Ich drehte mich wieder zur Menge und fast unsere ganze Stufe war anwesend. Auch aus der höheren Klasse waren einige da, unteranderem auch die Freunde meines Bruders. Sie kamen alle nacheinander zu mir und gratulierten mir erneut. Als dann alle wieder mit sich selbst beschäftigt waren und tanzten oder was auch immer taten, ging ich zu Claire und den andern.

"Ich habe doch gesagt, ich will keine Party."

"Tut mir leid, aber so ist das, wenn man mit mir befreundet ist.", lachte Claire.

"Ah ja. Und ach, Du bist wirklich eine gute Schauspielerin. Ich habe einen riesigen Schock bekommen, Danke dafür. Und ihr? ", ich zeigte auf die anderen aus der Runde die aus Mason, Jolie, Jonas und Logan bestand. "Ihr wusstet davon. Toll Danke.", sagte ich gespielt sauer.

"Ach komm, das ist doch keine richtige Party.", meinte Jolie.

Ich schüttelte nur meinen Kopf und die anderen machten wieder ihr Ding. Ich schaute mich einmal in der Menge um und suchte nach einer Person.

"Er ist nicht da.", meinte Jonas der plötzlich neben mir auftauchte.

"Was? Äh... Wieso sollte ich denn gucken ob er da ist? Aiden muss doch nicht hier sein, wenn er es wäre, dann würde ich vermutlich schon ausflippen, weil er irgendwas gemacht hat, was mich um meine Nerven bringt.", sagte ich und setze ein unsicheres lachen auf.

"Ich habe seinen Namen doch gar nicht gesagt.", sagte er sicher.

Erst nachdenken und dann sprechen, Zoey. Ertappt schaute ich nach unten. Wieso dachte ich überhaupt daran, ob er da war oder nicht? Eigentlich könnte es mir auch egal sein. Trotzdem hatte ich gedacht, dass er mir wenigstens gratuliert. Jonas zog mich an sich.

"Komm es ist Dein Geburtstag. Kein Grund, um eine traurige Miene zu ziehen. Er wird später sicher noch kommen. Er lässt sich keine Party entgehen.", munterte Jonas mich auf.

Ich gab ihm ein Lächeln und dann verschwand er auch schon wieder. Es war wirklich keine große Party. Es waren vielleicht 20 Leute da. Ich glaube nicht, dass er davon irgendwas mitbekommen hat. Ich war jetzt knappe zwei Stunden auf der, meiner, Party. Ich hatte viel gelacht, aber irgendwie war ich immer noch nicht zufrieden. Es ist halb zehn. Die Party würde wahrscheinlich noch eine Weile gehen, aber um ehrlich zu sein, hatte ich wirklich keine Lust mehr. Die Leute waren sowieso alle beschäftigt weswegen ich beschloss einfach nach Hause zu gehen. Ich schloss unsere Haustür auf und betrat den ruhigen Raum. Etwas Stille tat mir gut. Die Stille wurde durch das Klingeln meines Handys unterbrochen.

"Hey Dad.", nahm ich ab.

"Hey süße. War Dein Geburtstag schön?"

"Ja, Claire und die anderen hatten eine kleine Party geplant."

"Schön. Ich muss leider heute in einem Hotel bleiben, weil ich morgen früh den Flug rechtzeitig erhaschen muss. Das heißt ihr seid Samstag und wahrscheinlich auch Sonntag wieder allein."

"Okay Dad. Hab dich lieb."

"Ich dich auch, Engel."

Damit endete unser Gespräch und wir legten auf. Ich ging in mein Zimmer und zwängt mich aus dem Kleid heraus. Ein kurzer Blick durch mein Zimmer und ich wusste was ich jetzt anziehen würde. Ich hatte immer noch Aiden's Jogginghose. Ob er die wohl mal zurückbekommen würde? Ich denke nicht. Schnell zog ich mir noch einen dickeren Pulli über, schminkte mich ab und band meine Haare zu einem lockeren Dutt. So fühlte ich mich wohl. Ich fand es süß, dass Claire und die anderen eine Party für mich geplant hatten, aber um ehrlich zu sein hatte ich wirklich keine Lust auf Party. Ich fühlte mich nicht danach. Ich schnappte mir mein Handy und schmiss mich auf die Couch. Jetzt fehlte mir nur noch eine Pizza. Ein Geburtstag ohne Pizza. Kann es noch schlimmer werden?

Wieso war Aiden nicht gekommen?

Diese Frage schlich sich immer wieder in meinen Kopf. Wieso dachte ich überhaupt darüber nach. Ich meine mir hätte doch klar sein müssen, dass es ihn nicht interessiert. Vielleicht ist es besser, wenn ich keinen Kontakt mehr mit ihm habe. Ich wollte nicht verletzt werden. Okay noch ging es schlecht. Wir müssen immer noch das Projekt machen, aber ich sollte mich da nicht zu sehr reinsteigern. Vielleicht ist es wirklich besser. Sonst verliebe ich mich wirklich noch. Wenn ich das nicht schon längst getan habe.

Im selben Moment klingelte es an der Tür.

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