how everything began:
A T L A S
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Der strömende Regen lief ihren Nacken hinunter, durchnässte ihre Kleidung und ließ sie vor Kälte zittern. Nasse Haarsträhnen klebten auf ihren fahlen Wangen, sie presste ihre vollen Lippen zu einer schmalen Linie zusammen und hatte ihre Augen, die von dunklen Wimpern umrahmt wurden, auf den Boden gerichtet.
Ihr Anblick passte nicht in das triste, dreckige Viertel, in dem sie sich gerade befand. Ihre teuer aussehenden Klamotten passten nicht zu dem heruntergekommenem Haus hinter ihr, ihr gepflegtes Äußeres nicht zu den verwahrlosten Obdachlosen, die sich sonst dort verirrten.
Aber wie sie dort stand, in sich zusammengekauert, einsam und doch so, als könnte niemand ihr etwas anhaben, faszinierte Atlas. Auch wenn sie äußerlich nicht den Eindruck machte, als sollte sie dort sein, schien sie genau dort sein zu wollen. Er konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden.
„Atlas?" Die schwache, gebrechliche Stimme riss ihn aus seinen Gedanken und zwang ihn dazu, seinen Blick auf die dreckige, durchgelegene Matratze zu richten. Ein kleines Mädchen, mit himmelblauen, unschuldigen Augen, blickte zu ihm auf. Sie zitterte merklich.
„Ja, Lizzy?"
„Mir ist kalt. Kommst du zu mir und wärmst mich?" das kleine Mädchen streckte Atlas seine kurzen Ärmchen entgegen.
„Natürlich." Die morschen, losen Holzdielen knarrten unter seinen Schritten, als er sich dem Mädchen nährte.
Mit einem tiefen Seufzer, ließ er sich auf die Matratze neben Lizzy fallen. Was würde er nur dafür geben, seiner kleinen Schwester mehr ermöglichen zu können. Der Job in der Autowerkstatt und die Straßenrennen, die alle paar Wochen stattfanden, reichten gerade mal für die Monatsmiete.
„Ich hab dich lieb, Atlas." Lizzy schien zu wissen, was ihn mal wieder beschäftigte.
„Ich hab dich auch lieb, Lizzy." Atlas drückte seiner Schwester einen Kuss auf die Stirn. „Und jetzt schlaf." Er zog das dünne, weiße Laken über den zierlichen Körper neben ihm.
Während Lizzy immer weiter in den Schlaf abdriften zu schien, war Atlas noch immer mit seinen Gedanken beschäftigt. Doch es waren nicht nur die Geldsorgen, die in seinem Kopf herumschwirrten. Auch war es der Gedanke an das Mädchen, dass er durch das Fenster beobachtet hatte.
Was hatte sie in diesem Viertel der Stadt zu suchen gehabt? Und würde sie wiederkehren?
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amaranthine
Teen Fiction(Adj.) Undying, immortal; eternally beautiful "... weil niemand dich je ersetzen können wird."
