Once

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Lachend schmeißen wir unsere Fahrräder beiseite und beachten dabei nicht, dass sie dabei kaputt gehen können. Gott, wie sehr ich sein Lachen vergöttere. Wie alles an ihm. Alles ist perfekt.

Ich will gar nicht an die nächsten Stunden denken. Dann, wenn er wieder geht. Mich verlässt und mich in ein tiefes Loch stürzen wird, aus dem ich lange Zeit nicht herauskommen werde.

Jungkook, ermahne ich mich selbst. Genieß lieber die Zeit anstatt so rum zu philosophieren!

Taehyung ergreift meine Hand und mit immer noch strahlenden Gesichtern laufen wir auf den See zu, der sich vor uns erstreckt. Allein schon die Aussicht ist atemberaubend. Man kann bis in die Ferne sehen und erkennt ein paar Schwäne, die durch die Gegend fliegen. Auch das volle, saftig grüne Gras unter unseren Füßen scheint perfekt. Selbst in der Abendsonne spiegelt sich das Licht wunderbar romantisch und es herrscht die perfekte Atmosphäre für mein Vorhaben.

Tae nahm immer viel Rücksicht darauf, nicht meine Hand zu zerquetschen, wenn er sie ergriff. Ich hatte immer gedacht, dass er mir mit dieser Geste zeigen wollte, dass er auf mich steht. Also das er mehr als nur mein Gastbruder sein wollte. Jedoch lag ich vollkommen falsch. Einmal erzählte er mir, dass er es bei allen machte, auch bei Jungen. Er zeigte somit seine Freundschaft.

Und das störte mich. Ich wollte immer mehr als nur sein Gastbruder sein.

Ich will sein Freund sein. Sein wirklicher Freund.

Aber nicht mal das habe ich geschafft in einem Jahr. Um genau zu sein habe ich in diesem einen Jahr nichts erreicht.

Dabei habe ich mich in ihn verliebt.

So sehr, dass es mich schmerzt, wenn er mit einem anderen Jungen spricht oder jemand anderes als mich berührt.

So sehr, dass es mich schmerzt, dass ich dieses eine Jahr nicht genutzt habe und ihn in etwa einer Stunde gehen lassen muss.

"Kookie, ist alles ok mit dir? Du siehst so betrübt aus", sagt Tae mit einem erschrockenen Gesichtsausdruck und stört damit meine Gedanken.

"Nein, nein, alles gut", antworte ich und zwinge mir ein lächeln auf, damit auch mein Gegenüber wieder strahlt. Und es geht auf. Jetzt kann ich wieder seine weißen Zähne sehen, die er mir so oft in den letzten Wochen gezeigt hatte.

"Mach dir nicht so viele Gedanken", sagt er und wuschelt durch meine Haare. Sofort begine ich den Wiederstand und schüttle meinen Kopf nach rechts und nach links. Doch er lässt auch nicht auf sich warten und lässt sofort meine Hand los und beginnt meinen Bauch zu kitzeln. Laut lache ich auf, so wie er, während ich die ganze Zeit versuche seine Hand von meinem Bauch zu entfernen, er aber schneller ist als ich. Wieder und wieder versuche ich es, krümme meinen Bauch und versuche weg zu laufen, um wieder richtig atmen zu können, da mir vor lauter lachen die Luft ausging.

Dann gehe ich ein paar Schritt rückwärts, um ihm auszuweichen. doch er hält mich weiter in Schach, sodass wir irgendwnn lachend auf den Boden fallen.

Nach Luft ringend liege ich nun hier und habe meine Augen geschlossen, jedoch nehme ich einen Schatten über mir wahr. Zaghaft öffne ich die Augen und sehe Tae, der mich die ganze Zeit angestarrt haben muss. Ich blinzle einmal kurz, bevor ich wieder weiß, wieso ich mich verliebt habe. Diese Augen.... ich könnte ewig starren, bis er sich kurz auf der Lippe kau und sich dann räsupert. Er lässt von mir ab und legt sich neben mich.

Erst jetzt spüre ich das weiche Gras unter mir, weswegen ich einmal darüberstreiche.

Bis es mir dann wieder einfällt.

Tae muss gehen.

Für immer.

Auch wenn das etwas übertrieben ist, werde ich ihn jedenfalls für eine lange Zeit nicht sehen.

Once {Taekook}Stories to obsess over. Discover now