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Kapitel 1

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Direkt als der Wecker klingelte, bekam ich einen Zuviel. Ich bin erst mitten in der Nacht eingeschlafen weil meine hyper fiction mich  wach gehalten hat! Momentan ist es das Paranormale und ich kann nicht genug davon bekommen.
Ungewollt stand ich dennoch auf um zum College zu gehen. Mein Ziel ist es Naturwissenschaftlich tätig zu sein in der Zukunft aber bisher bin ich noch weit davon entfernt. Aber aufgeben ist keine Option, jedoch wünsche ich mir mehr Nachsicht von den Lehrern. Ich bin Autistin und habe es daher nicht leicht im Leben! Aber wer bin ich denn das ich mich davon aufhalten lasse.

*Im College*

Ich betrat das schon runtergekommene Gebäude nur widerwillig. Es riecht da drin nach Känguru Beutel! Wahrscheinlich wegen all den Menschen für die Seife ein Fremdwort ist. Aber allgemein finde ich das das Gebäude eine Sanierung braucht. Nun gut zurück zum Thema.
Auf dem Weg zum Klassenzimmer bekam ich wieder einmal diese Blicke von jeder Seite. Nun gut mein Style ist ,,anders".
Aber dieses Wort benutze ich nur ungern. Ich meine was bedeutet anders überhaupt. Jeder Mensch ist ein Individuum oder nicht?
Zu meinem Style:
Ich trage meist Rot und/oder Lila. Meistens mit VIELEN Ketten & Armbändern. Ziemlich yk2..if you know, you know.
Haare färben mache ich grundsätzlich nicht weil es riecht als wäre etwas auf meinem Kopf jämmerlich verendet. Allgemein habe ich nichts an meinen roten Haaren auszusetzen.

Im Klassenraum angekommen setzte ich mich neben meine beste Freundin. Ihr Name ist Svetlana! Ein echt toller Mensch. Sie ist das was man in College Sprache ,,Das beliebte Mädchen" nennt. Auch wenn sie aussieht wie eine Tussi, ist sie ein Engel.
,,Endlich tauchst du auch mal auf. Ich dachte schon du kommst nicht" sagte sie in einem ruhigen Ton aber mit einem spaßigen Lächeln. Sie richtete meine Kette und holte darauf hin ihre Bücher für den Unterricht raus. Nur sie und zwei andere Menschen dürfen mich berühren. Da gibt es einen ausgewählten Kreis, weil ich Berührungen eigentlich hasse.
,,Ich musste mich erst überwinden, überhaupt herzukommen" meinte ich etwas abwesend. Ich bin keine Morgen Person und werde es wahrscheinlich nie sein. Wenige Minuten später betrat Herr Brandt den Raum, so schlecht gelaunt wie eh und je. Jeder hier weis das er Menschen hasst, besonders junge Erwachsene wie wir es sind. Aber ich kann es ihm nicht verübeln. Er klatsche drei mal hart in seine faltigen Hände, als Zeichen das wir alle verstummen sollen. Das funktioniert auf Anhieb nie aber einen Versuch ist es immer wert. In seinen Augen jedenfalls. Nach einem lauten ,,Seit endlich ruhig!!!", wurden auch die letzten Personen leise. Er startete allmählich die Stunde. Wie jeden Montag ist die erste Stunde Mathe. Mein hassfach. Jedoch muss ich mitmachen wenn ich meinen Abschluss will. Mit rollenden Augen widmete ich mich dem Arbeitsbuch.

*Nach dem Unterricht*
Völlig ausgelaugt verlies ich den Klassenraum und machte mich auf den Weg in meine Pause. Auch wenn diese nur fünfzehn Minuten geht. Wie immer verbringe ich meine Pause alleine, draußen auf einer Bank. Zugleich öffnete ich mein Lieblingsbuch. Es handelt sich dabei um eine kurze Geschichte über den Vorfall Chernobyl 1986! Meist sind meine Hyperfications Vorfälle oder alte Geschichte. Aber am Anfang waren es Dinos und Insekten. Allerdings ändert sich das in größeren Abständen oft.
Nach fünf Minuten kam Svetlana auf mich zu mit einem breiten grinsen. Ich atmete tief ein weil ich nicht die geringste Kapazität für eine Unterhaltung hatte. Nun ich mag sie sehr aber sie ist mir zu Energie geladen und hört nicht auf zu reden. Sie setzte sich neben mich auf die braune schon modrige Bank und holte ihr Handy raus. ,,Du errätst nie wer mir geschrieben hat!" haspelte sie aufgeregt. Das Ding ist das sie jeden Tag einen neuen Jungen toll findet, aber sie alle abblitzen lässt, weil keiner ihren Anforderungen gerecht werden kann. Es könnte sich also um Gott und die Welt handeln. ,,Ich wette du wirst es mir gleich sagen Sveti" erwiderte ich mit einem leichten Lächeln. Sie klatsche freudig in ihre Hände und zeigte mir einen Chat von ihr und einer anderen Person die mir unbekannt ist. Dort stand geschrieben, das Svetlana zu einem Jungen namens Kenji kommen soll. Seine Schreibweise wirkte mir sehr schroff, sofern ich es richtig einschätze. ,,Woher kennst du diesen Kenji?" fragte ich etwas besorgt. Versteht mich nicht falsch ich liebe Svetlana rein platonisch, auch wenn sie mir jegliche Nerven raubt. Dennoch bleibt sie meine allerbeste Freundin.
,,Ich hab ihn auf Instagram kennengelernt!" meinte sie und legte ihr Handy wieder in ihre Tasche. ,,Alles was dich glücklich macht, aber pass auf dich auf ja?" sagte ich etwas besorgt und spielte an einer Strähne meiner Haare. ,,Du sorgst dich zu viel Nova. Ich weis was ich mache! Aber wie immer schätze ich deine Fürsorge. Wir sehen uns nachher" sprach sie schnell und flitzte zurück ins Schulhaus. Sie ist immer auf Zack und das wird ihr wohl keiner nehmen können. Ich vertraue jedoch ihrem Urteilsvermögen nicht! Irgendetwas sagt mir das das nicht gut endet aber was weis ich schon. Es ist immerhin ihr Leben.
Ich gucke auf meine Uhr und schnaufte. Jetzt konnte ich meine Pause garnicht richtig nutzen. Genervt erhob ich mich von der Bank und schlurfte mich zum Schulgebäude zurück. Auf meiner App stand das wir im Raum 328 die nächste Stunde haben. Ich kniff meine Augen zusammen und überlege wo dieser Raum nochmal war. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Dieser Raum ist im Schulgebäude auf der anderen Straßenseite. Was für ein bullshit! Jetzt komme ich nicht nur zu spät, sondern bekomme wahrscheinlich noch richtig Ärger. Natürlich hätte ich mich vorher informiert, wäre Svetlana nicht zu mir gekommen. Aber sie trifft keine Schuld.

*Im Schulgebäude gegenüber*
Die Flure waren kalt und uneben. An den Wänden löste sich die Tapete und es roch nach wortwörtlich allem. In diesem Gebäude ist meistens Sport und Naturwissenschaft, vorausgesetzt die üblichen Lehrer sind krank. Wahrscheinlich waren längst alle im Klassenzimmer denn die Flure waren leer und es war alarmierend leise.
Auf einmal spürte ich etwas hinter mir. Ihr kennt das, dieses Gefühl wenn man beobachtet wird.
Ruckartig drehte ich mich um und sah jemanden blitzschnell hinter einer Ecke verschwinden. Ich beschloss es zu ignorieren, weil ich nicht wie jemand aus einem Horror Film zuerst drauf gehen will will, nur weil ich einem mysteriösen Mann gefolgt bin.

——-

Die nächsten Stunden verliefen schleppend. Aber mit genügend Zwang meinerseits verlief alles halbwegs reibungslos.
Auf den Weg nach Hause ging mir die Situation von vorhin nicht aus dem Kopf! Wer war dieser Mann und warum ist er so schnell verschwunden. Ich sollte nicht so viel darüber nachdenken aber oft habe ich ein gutes Gespür.
Ohne Vorwarnung wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, da mein Handy klingelte. Es war Svetlana! Selbstverständlich ging ich ran und fragte was los sei. Aber ihre Antwort schockierte mich. ,,Hol Hilfe bitte!" kreischte sie vom anderen Ende der Leitung.
Was um gottes Willen ist da passiert?

 Was um gottes Willen ist da passiert?

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