Another school romance.

By Le0narda

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Patroklos & Remar. Manche Dinge stürzen über unser Leben herein, ohne dass wir sie abwenden können und alles... More

Patroklos #1
Remar #1
Patroklos #2
Remar #2
Patroklos #3
Remar #3
Patroklos #4
Remar #4
Patroklos #5
Remar #5
Patroklos #6
Remar #6
Patroklos #7
Remar #7
Patroklos #8
Remar #8
Patroklos #9
Remar #9
Patroklos #10
Remar #10
Patroklos #11
Remar #11
Patroklos #12
Remar #12
Remar #13
Patroklos #14
Remar #14
Patroklos #15
Remar #15
Patroklos #16
Remar #16
Patroklos #17
Remar #17
Patroklos #18
Remar #18
Patroklos #19
Remar #19
Patroklos #20
Remar #20
Patroklos #21
Remar #21
Patroklos #22
Remar #22
Patroklos #23
Remar #23
Bonus.

Patroklos #13

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By Le0narda

Als ich den Schlüssel in das Schloss meiner Tür stecken wollte, schwang sie schon nach innen auf. Kurz wallte etwas wie Beunruhigung in mir auf. Aber welche Einbrecher ließen lautstark the Police durch die Gänge des Hauses schallen, in das sie einbrachen? Ich dachte nach, wer meinen Schlüssel hatte, aber mir fiel niemand bis auf meinen Vermieter ein, was mich nicht gerade sehr beruhigte. Sachte ließ ich hinter mir die Türe ins Schloss klacken, streifte meine Schuhe ab und schlich zum Wohnzimmer. Mit dem T-Shirt und der Jeans, sah er von hinten aus wie einer meiner Schüler, aber ein kleines Gebilde aus Hoffnung stürzte leise in meiner Brust zusammen. "Was tust du hier?" Meine Stimme klang eisiger, als ich es beabsichtigt hatte. Er hielt eine Schallplattenhülle von Toto hoch, die ich mir eigentlich bloß wegen einem einzigen Lied gekauft hatte. "Sammelst du immer noch Schallplatten?" Er sah mich mit einem belustigenden Funkeln in den Augen skeptisch an. "Dafür bist du noch nicht alt genug und du bist auch keiner dieser Hipster, die denken sie seien cool mit so etwas." Ich stellte meine Tasche ab und legte meinen Mantel über die Lehne eines Sessels. Er stand auf und seine goldenen Locken wippten neben seinen Wangen auf und ab. "Mom vermisst dich." Ich zog eine Augenbraue hoch. "Ach, ja?" "Ich weiß, dass du nicht für mich oder Dad zurück kommen würdest..." Ich sah ihn bloß abwartend an. "Ich wohne wieder zu Hause und ich ertrage nicht die..." "Wieso wohnst du wieder zu Hause?" Er lächelte schmal. "Ich habe mit Elisa gebrochen." Ich erinnerte mich noch daran, wie er von ihr geschwärmt hatte, über nichts anderes hatte reden können als ihre Haare, ihre Lippen, ihre Augen. "Weshalb?" "Tut man das nicht normalerweise mit Frauen die einen betrügen?" Meine Lippen bekamen nicht mehr als ein hohl klingendes Oh zustande. Er zuckte mit einem Lächeln, bei dem seine Lippen schmaler als sonst wirkten und das seine Augen nicht erreichte, die Schultern. "Willst du was trinken?", fragte ich schlussendlich und kam mir elend vor. Er und Elisa waren über fünf Jahre zusammen gewesen. Er nickte und ließ sich auf den Sofa fallen. "Wie läuft es bei dir?" Ich setzte das Wasser auf. "Nichts Erzählenswertes." Die Teebeutel, die ich in die Tassen warf, gaben ein leises Geräusch von sich, das klang, als würde Luft entweichen. "Aber es gibt jemand?" Er war immer noch genauso neugierig. "Nicht direkt." Der Honig breitete sich wie flüssiger Bernstein auf dem Boden der Tassen aus. "Erzähl." Er hatte es schon immer an meiner Stirn ablesen können, ob ich jemand hatte oder nicht. Der Dampf stieg auf, als ich das Wasser aufschüttete. Zum Glück hatte ich keine Brille, sonst könnte ich nichts mehr sehen. Und schon wieder schweiften meine Gedanken zu ihm. Die letzten zwei Tage hatte ich mich dazu gezwungen so wenig es ging an ihn zu denken und ihn weder anzusehen, geschweige denn anzusprechen. Vielleicht brauchte er ja Zeit und vielleicht hatte ich auch bloß ausprobieren wollen, wie schlimm es schon war. Schlimmer als ich gedacht hatte, was mich nicht gerade beruhigte. Aber dennoch war ich nicht in ihn verliebt. Ganz sicher. Beinahe verbrannte ich mir meine Finger von dem Weg aus der Küche heraus ins Wohnzimmer an den Tassen. "Wieso bist du wirklich hier, Achill?" Er seufzte. Mochte es immer noch nicht, wenn ich ihm auswich. "Wir haben uns lange nicht gesehen." Eine kleine Stille trat ein. Ich glaube ihm nicht. Ich wollte mehr Gründe hören. "Ich mache mir Sorgen um Mom." "Wieso kommt sie nicht persönlich?" Wieder klang meine Stimme unterkühlt, aber ich schickte kein Lächeln nach, um es zu entschärfen. "Du kennst sie doch." Er fuhr sich durch die blonden Locken, die wieder an ihren unsprünglichen Platz sprangen, noch bevor er seine Hand wieder hatte sinken lassen. "Und du kennst Dad." "Das ist keine Begründung." Er schloss in einem Moment der Hilflosigkeit die Augen. Wie oft ich ihn um die ebenmäßigen, feinen Gesichtszüge, die langen Wimpern, die vollen Lippen, die vereinzelten Sommersprosse, die aussahen wie ein okerfarbener Ausschnitt der Milchstraße und diese engelsgleichen Locken beneidet hatte... "Sie hat zu viel Respekt vor Dad, um herzukommen." "Mit Respekt meinst du Angst?" Meine Frage klang wie eine Feststellung und sein Kopfschütteln wirkte mehr wie eine Geste, um seine eigene Argumentation zu unterstützen, als mir tatsächlich zu widersprechen. "Ich bin ihr Sohn.", stellte ich in den Raum. "Und er ist ihr Mann!" Langsam begann seine Stimme zu zittern. Er war nie gut darin gewesen zu streiten. "Will sie etwa, dass ich zurückkehre?" Er schüttelte mit zusammengepressten Lippen den Kopf. Wir beide wussten, dass das nicht ging. Dafür waren ich und unser Vater zu stur. "Dass ich mich melde? Dad hat mich schon so oft weggedrückt." Er wusste das doch alles. Wieso kam er her, wenn er das alles kannte? "Oder soll ich etwa reinspaziert kommen und sagen: 'Hi. Ich wollte mal meine Mutter besuchen'?" Er schwieg. Es wirkte wie eine Kapitualtion. "Wenn sie mich unbedingt sehen will, soll sie sich bemühen und nicht dich her schicken!" Wie sehr ich diese Feigheit schon immer verachtet hatte! Er nickte knapp und ich sah an seinem Kehlkopf das harte Schlucken. Er hatte Zwietracht noch nie ertragen können. Früher hatte er deshalb immer angefangen zu weinen. Jetzt wurde er stumm. Als hätte man ihm die Zunge herausgeschnitten. "Achill." Er sah nicht auf, sondern nippte bloß an seiner Tasse. Ich seufzte und fuhr mir über die Augen. In den letzten Tagen hatte ich nicht gut geschlafen, hatte jede freie Sekunde damit verbracht mir meinen Kopf über die Sache mit Mr. Sbaih zerbrochen und musste noch Unterricht halten, wie sollte ich mich da auch noch um meinen kleinen Bruder kümmern? "Es ist okay...", seine Stimme klang belegt. Ich wusste, dass es das nicht war. Aber ich wusste auch, dass wir zu keinem Schluss kommen würden, mit dem wir beide zufrieden wären. "Also..." Er lächelte mich schon wieder an. Wie bekam er das bloß immer hin? "Du bist vorher etwas ausgewichen. Wer ist der Glückliche und was ist das Problem an ihn? Ist er heterosexuell? Hat er einen widerlichen Freund? Ist er schlecht im Bett? Hat er nur ein hübsches Gesicht?" Ich spürte wie ich rot anlief. Er lachte darüber. Es klang wie das Perlen von Wasser. "Er ist gut im Bett." Sein neugieriger Blick, den ich auf mir spürte, machte es auch nicht gerade leichter, darüber zu reden. "Er meinte er habe sich noch nie Gedanken über eine Beziehung mit einem Mann gemacht. Aber er trägt einen Ehering." Achill setzte sich mit einem Ruck gerader hin. "Einen Ehering? Aber ihr hattet Sex?" Ich seufzte. Gehörte es irgendwie zum Familienkodex über seine Liebesbeziehung zu reden? "Er meinte, er sei bloß irgendwie verheiratet." Ich hörte das Stirnrunzeln deutlich in seiner Stimme. "Wie kann man irgendwie verheiratet sein?" Ich zuckte mit den Schultern. "Ist seine Frau tot? Hat er sich getrennt? Sind sie geschieden?" "Ich weiß es nicht. Ich weiß ja nicht einmal seinen Vornamen!" Seine Fragerei machte mich fertig. Zeigte sie doch bloß noch offensichtlicher, wie wenig ich über ihn wusste. Kurz sah er mich mit zusammen gezogenen Augenbrauen an. Bei ihm sah es nicht nachdenklich oder verächtlich aus, sonder eher so wie es wirkte, wenn eine Babykatze fauchte. Mehr süß, als bedrohlich. "Er ist geheimniskrämerisch?" Kurz musste ich nachdenken, ob man ihn so nennen konnte, dann schüttelte ich langsam den Kopf, während ich die richtigen Worte zusammen klaubte. "Eher verschlossen und abweisend." "Wie kam es dann zu Sex?" Offensichtlich konnte er sich nicht vorstellen, wie es dazu kam, dass man mit jemand, den man mit so unangenehmen Eigenschaften beschrieb im Bett landen konnte. "Wir waren an Weihnachten alleine und haben menschliche Nähe gesucht.", versuchte ich eine Variante, die nicht bloß ihn sonder auch mich überzeugte. "Also Mittel zum Zweck?" Mir wurde zuerst heiß und dann kalt. Das war ich doch für ihn gewesen, oder etwa nicht? Etwas um sein Verlangen zu stillen, das man danach wieder wegwarf? Um etwas Zeit zu schinden, griff ich nach meiner Tasse und bließ den Dampf von der dunklen Oberfläche. Ein unangenehmer One-Night-Stand unter Kollegen. Weshalb war er dann so in meinem Kopf? Konnte man mich schon als Stalker bezeichnen? "Patroklos?" Ich sah auf. Achill musterte mich besorgt. "Woher kennt ihr euch?" Sein "Ich-will-helfen" Modus hatte seine Neugier abgelöst. "Wir sind Kollegen?" "Er ist Lehrer?" Es klang betroffen. Meine Kehle entwandt sich ein nervöses Lachen. "Ja. Ist er." "Okay..." Er nickte, als würde er sich im Kopf Notizen machen. "Ist er älter?" Wieder nickte ich. "Wieviel?" "Er sagte mit fünfunddreißig liege ich drei Jahre falsch." Mein Bruder seufzte. Es klang wie ein kleiner Windhauch. "Also entweder fünf oder elf Jahre." Wieder konnte ich bloß nicken. "Du weißt nichts über ihn. Was willst du von ihm? Sex oder eine Beziehung?" Ich nippte an dem Tee. Er schmeckte süßer und weicher, als seine dunkle Farbe vermuten ließ. "Weiß ich nicht." Genau das war die Frage, die ich mir seit zwei Tagen stellte. Oder war es schon seit Weihnachten? Was wollte ich von diesem Mann? Was erwartete ich von ihm? Wie konnte er mich immer so enttäuschen, wenn ich nicht einmal wusste, welche Erwartungen ich an ihn stellte? "Oder ist das Rätselraten dein Ansporn? Das jagen des Phantoms, ohne Aussicht auf Lösung. Das Zusammenreimen, was hinter seiner Mauer steckt?" Achills Stimme klang wie die eines Therapeuten. "Wenn er sich dir öffnet, würdest du ihm überdrüssig werden und ihn fallen lassen, wodurch du ihn noch weiter verletzen würdest und er sich vermutlich nie wieder jemand anvertrauen würde." Ich massierte mit einer Hand meine Schläfen. War ich wirklich so? Würde das zu mir passen? War es das, was ich wolllte? Das Rätsel um diesen Mann lüften. Und mich abweden, sobald ich die (vielleicht sogar enttäuschende) Lösung sah? "Nein." Ich schüttelte leicht den Kopf und dann immer heftriger. "Nein. Das ist es nicht." Es tat gut die Worte laut ausgesprochen zu hören. Dabei war ich mir nicht einmal sicher, ob ich sie sagte, weil ich an sie glaubte oder mich bloß selbst von ihnen überzeugen musste. Er zuckte die Schultern. "Okay. Aber du musst dir deine Chancen ausrechen und ob er das wirklich wert ist." Er schien mich innerhalb von einer Stunde vollkommen durchleuchtet zu haben, was meine Beziehung zu Mr. Sbaih betraf, die wirklich bedenklich war. "Ja. Aber das ist meine Sache." Er nickte vorsichtig. "Das stimmt. Aber man darf sich helfen lassen." Ich entgegnete nichts. Schweigen dehnte sich zwischen uns aus. "Was machst du eigentlich zur Zeit?" Durch die Natürlichkeit des Gespräches, hatte ich vollkommen vergessen wie lange ich ihn nicht mehr gesehen hatte. "Ich studiere." Mein Kopf ratterte. Er hatte sich für so viel interessiert. Eine Zeit lang hatte er Astronaut werden wollen, dann Tierarzt, Polizist, Anwalt. "Ich studiere Psychologie.", fügte er hinzu. Ich wusste nicht einmal wie lange ich gerade nachgedacht und geschwiegen hatte. "Psychologie? Willst du Psychologe werden?" Er nickte ruckartig, als mache es ihn nervös darüber zu reden. "Glaubst du das hälst du psychisch aus?" Meine Stimme klang noch besorgter, als ich erwartet hatte. Mein feinbesaiteter Bruder zwischen lauter psychisch gestörten, instabilen Menschen? Er sah mich an. Ein aufmüpfiger Funke flackerte in seinen grünen Augen. "Ich habe eine labile Mutter, einen herrischen Vater und einen sturen Bruder, die alle Kommunikationsprobleme haben. Da werde ich so etwas ja wohl standhalten." Ich ignorierte den Seitenhieb. "Achill." "Sie werden mich ja nicht gleich auf Massenmörder und Vergewaltiger loslassen." Bei dem Ton, den er gerade anschlug wurde mir bewusst, wie viel älter er in den Jahren, die ich ihn nicht gesehen hatte, geworden war und ein feiner Schmerz stahl sich in meine Brust. Nur weil ich aus seinem Leben war, hieß das nicht, dass seins stehengeblieben war. Ein Ausatmen, mit dem ich mich zwang nicht gleich den Teufel an die Wand zu malen, entwich meinen Lippen. "Ich traue dir das ja zu." Ich sah sein Handgelenk und seine schmalen Beine. Er wirkte so zerbrechlich... Was hatte ihn nur zu so etwas bewogen? "Aber?" "Aber ich mache mir Sorgen um dich." "Wieso denn?" Unverständnis schwang nicht bloß in seiner Stimme mit. Sein ganzer Körper signalisierte es. Das und Sturheit. "Ich kann auf mich aufpassen. Das hat sich in den letzten Jahren gezeigt." Ein unüberhörbares: In den Jahren, in denen du nicht da warst schwang am Ende des Satzes mit. Ich senkte den Blick. "Es tut mir leid.", brachte ich heraus und wir beide wussten, dass es sich nicht darauf bezog, dass ich es ihm angeblich nicht zutraute. "Du kannst nicht alleine etwas dafür." Er strich eine verirrte Locke hinter sein Ohr und betrachtete ein Bild, das neben der Terassentüre hing. "Ich hätte auch schon viel früher kommen können...", fügte er hinzu und ich sagte nichts, weil ich wusste, dass er Recht hatte. Die letzten Jahre meines Lebens schienen aus traurigen Konjunktiven bestanden zu haben. Er trank seinen Tee aus. "Kann ich hier schlafen?" Ich nickte. "Selbstverständlich. Wie lange willst du bleiben?" Er sah mich durchdringend an. Der Blick war auch neu an ihm. "So lange bis du ihn zum Essen eingeladen hast und ich mir ein Bild von ihm machen kann." "Wen?", platzte es aus mir heraus, aber ich hatte eine dunkle Ahnung. "Deinen Schwarm." Damit stand er auf und strich seine Jeans glatt, als sei es teurer Anzugstoff. "Ich sehe mich im Rest deiner Wohnung um und du hast bestimmt noch etwas für die Schule zu tun." Er wirkte so viel älter, als in meiner Erinnerung... "Ich werde ihn nicht einladen.", brachte ich mühsam heraus. Die Worte schienen sich zu verkanten. "Dann werde ich wohl nie wieder gehen.", sagte er kühl und verschwand im Flur. Was wollte er damit bezwecken? Ich starrte stumm meine Tasche an, die immer noch an der Wand lehnte und wusste nicht, ob ich froh darüber war, dass er gekommen war oder genervt, davon dass er nicht wieder ging...

~~~~~~~~~~~
Ein weiteres Kapitel und mir ist aufgefallen, dass ich anscheinend eine Schwäche habe für Geschwister (meistens auch irgendwie Brüder), die in das Leben einer der Protagonisten reinplatzt und ich hoffe ihr könnt über solche Wiederholungen (wenn man es als solche sehen will) hinwegsehen. ^^

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