Part 1

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Der Regen prasselte auf die Dächer der Stadt und hielt die Menschenmassen, welche sich sonst draußen aufhielten, in ihren vier Wänden. Nur vereinzelt Autos fanden sich auf den Straßen wieder und die Ladenbesitzer hatten gar nicht erst angefangen, sich vor ihre Geschäfte zu stellen, um auf Kunden zu warten und hier und da ein Schwätzchen zu halten.

Um zu verwundernder war es da, als plötzlich ein schwarzer Van vor einem der etlichen Wohnblöcke hielt und ein neunzehnjähriger, schwarzhaariger Junge aus dem hinteren Teil des Autos ausstieg, welcher sich verwirrt umblickte. Auch die Vordertür des Gefährts öffnete sich und eine Frau in ihren dreißigern setzte ihren Fuß auf den nassen Boden. Sie, die wohl die Mutter des Jungens war, schloss bedächtig die Tür wieder und ging um das Auto herum, um sich neben ihren verwirrten Sohn zu stellen und ihn beruhigend eine Hand auf die Schulter zu legen. "Jeongguk", sprach sie mit sanfter Stimme und drehte ihren Sohn zu sich, dass sie ihn in sein hübsches Gesicht sehen zu können. "Es wird alles gut. Sie werden nett sein. Und.. Ich liebe dich."

Mit diesen Worten zog sie den Jungen, welchen sie so mühsam und allein aufgezogen, für den sie ihre Jugend geopfert, den sie aber dennoch immer geliebt hatte, in ihre Arme. Und wie sehr sie es sich auch wünschte, würde dies wohl die letzte Umarmung sein, die sie ihren Sohn je geben könnte.

Denn er würde nun hier sein. Hier bleiben. Hier, in dieser großen Stadt, weit weg von seinem Heim. Dies würde sein neues Heim sein. Sie würde ihn nie wieder sehen.

Und dies brachte sie dazu, ihren Sohn, welcher in ihren Augen noch der kleine siebenjährigen war, der ihr voller Stolz eine Zeichnung einer nicht gerade schönen, in ihren Augen aber perfekten Sonne hinhielt.

Damit war er viel zu jung, um hier zu sein. Viel zu jung, um allein gelassen zu werden. Viel zu jung, um.. Nein, diesen Gedanken wollte sie nicht zu Ende denken. Diesen Gedanken konnte sie nicht zu Ende denken. Er war zu schmerzhaft. Zu schmerzhaft, für diese zierliche dreiundreißigjährige, wo sie doch gerade ihre letzte Kraft in diese Umarmung steckte, welche sie leider wieder lösen musste.

Schweren Herzens wandte sie sich zum Kofferraum des schwarzen Autos und öffnete ihn. Sie warf einen Blick auf die Reisetasche, welche ihr Sohn vor ein paar Stunden, bevor sie losgefahren waren, gepackt hatte. Der Gedanke, sie einfach im Kofferraum zu lassen und mit ihren Sohn wieder nach Hause zu fahren, tauchte kurz in ihren Kopf auf, doch sie verwarf ihn so schnell wie er gekommen war auch wieder und  nahm entschlossen die Tasche, um sie den Jungen in die Hand zu drücken, dessen Blick immer noch auf den Boden gerichtet war.

"Eomma?", fragte er und die Frau, welche gerade dabei war, den Kofferraum wieder zu schließen, stoppte ihr tun und blickte ihren Sohn erwartungsvoll an. "Ich hab dich auch lieb." Ein Lächeln schlich sich auf ihre vollen Lippen und sie schlug die Klappe zu. Doch bevor sie in ihr Auto stieg und ihren Sohn allein lassen würde, hielt sie noch kurz inne und wendete sich abermals den schwarzhaarigen zu. "Bitte vergiss mich nie. Bitte vergiss nie, dass ich dich liebe. Bitte.. Bitte denk' immer an mich und-", kurz stockte sie und musste ihre Tränen zurück halten. "Und sei mir nicht böse."

Dies waren die letzten Worte, welche sie mit ihren Sohn wechselte. Dies waren die letzten Worte zu ihm, bevor sie die Tür des Vans zuschlug und wegfuhr. Dies waren die letzten Worte zu ihm, bevor sie wegfuhr und er sie nie wieder sehen würde.
Doch dies wusste nur sie. Denn ihr Sohn dachte nur, dass er hier studieren würde. Wie unschuldig er nur war. Und wie schuldig seine Mutter. Doch sie wollte nur das Beste für ihr Kind.

'Vielleicht kann ich ihn ja besuchen kommen. Irgendwann..', dachte sie, während sie abwesend eine Landstraße entlang fuhr. Doch dass sie es konnte, verhinderte das nächste was nun passierte: Durch die nasse Straße und ihre geistliche Abwesenheit fuhr sie direkt in einen Baum.

Ein paar Meter weiter, zum selben Zeitpunkt, sah ein Landwirt, welcher gerade aus dem Fenster, in die neblig Landschaft sah nur, wie an einer Stelle im weißen, welche er Später an der Landstraße ausmachen konnte, ein rotes Licht erschien. Den lauten Knall, welches selbiges mit sich zog, vernahm er jedoch nicht.
Erst am nächsten Tag, als der Nebel verschwunden war und er sich auf seine tägliche Runde über seine Felder und die angrenzende Straße gemacht hatte, bemerkte er die Überreste des - sich nur mit viel Vorstellungskraft als Auto ausmachenden Teils, an dem Baum, bei welchem er das Licht gesehen hatte. Doch leider war es für das Gefährt und die Fahrerin bereits zu spät. Denn trotz des Regens hatte es sich durch den Aufprall und eine folgende Chemische Reaktion, in Brand gesetzt.

Damit verglimmte auch der letzte Hoffnungsfunke, dass Mutter und Sohn sich je wieder sehen und in den Arm nehmen konnten.
Doch dies ahnte der neunzehnjährige nicht einmal. Und er würde es auch nie tun. Denn die Frau und das Auto konnten nie identifiziert werden.

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Und damit herzlich willkommen zu meiner ersten *husthust* Fanfiction.
Das ganze Chapter habe ich innerhalb einer Stunde, plus minus eine halbe Stunde Bedenkzeit geschrieben, während ich Peter Fox gehört habe.

Wer kennt ihn?

Well, ich hoffe, dass der Anfang nicht zu schlecht war und wenn doch, dass die Fanfiction besser wird.

-No regular upload times-

Ehm... Ja

For questions, just ask..

I'm out.

Stan Onewe ^°^

~Ju 27th October 2019, 00:19

Flatmates ~ Jeongguk x BTS   -Abgebrochen-Stories to obsess over. Discover now