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"Oh hi babe" er sprang von seinem Bett auf.

"Hi" ich ging zu ihm hinüber, er küsste mich auf die Wange was mich erröten ließ.

"Wer hat dir aufgemacht" er nahm meine Hand und zog mich mit ihm auf das Bett zurück.

"Ich kenne ihn nicht, aber er hatte schwarzes kurzes Haar ungefähr so geschnitten wie du und eine kleine Narbe unter dem Auge"

"Oh das war David"

Ich nickte über die neugewonnene Info.

"Möchtest du was trinken?"

Er richtete sich kurz auf. Ich schüttelte den Kopf, worauf er auch wieder zurück fiel und einen Arm um mich legte.

"Was hast du heute schon gemacht?"

"Ich hatte Schule" ich rieb mir das Gesicht.

Er fing an zu lachen "Damn du musst ja noch zur Schule" er schüttelte den Kopf und erinnerte sich anscheinend an was.

"Du etwa nicht?" es würde mich nicht wundern aber ja keine Ahnung.

"Justin Bieber muss nicht zur Schule gehen"

Ich verdrehte die Augen. Er griff nach meiner Hand und schmieg seine an meine.

"Du hast dich total verändert" murmelte ich leise und starrte geradeaus, auf seinen Kasten.

"Du dich auch"

Ich zog meine Brauen zusammen "Was meinst du damit?"

"Was meinst DU damit?" meinte er belustigt, worauf ich die Augen verdrehte.

"Ja du bist nicht mehr so ein Wixxer wie früher" erwiderte ich ihm.

Er fing an zu kichern "Du kennst mich nicht Spencer" ich ließ mir seine Worte durch den Kopf gehen, was meint er damit ich kenne ihn nicht.

Ich kenne ihn schon mein ganzes Leben, nur waren wir jetzt etwas weniger als 4 Jahre getrennt. Ich glaube ich kenne ihn gut genug?

"Ich kenne dich seit ich geboren bin?" mir fiel auch ein kichern aus den Mund.

Er blieb Ernst und schüttelte den Kopf. "Menschen ändern sich Spencer, ich bin nicht mehr der gleiche Justin wie ich vor 5 Jahren war" er leckte sich über die Lippen.

Ich fühlte mich irgendwie gerührt von seinen Worten. "Und darüber bin ich auch froh" ich kuschelte mich wegen der Bequemen und wohlfühlenden Situation an seine Brust.

Ich lächelte dagegen und spührte seinen Herzschlag.

Er antwortete mir nicht und weiß Gott was er gerade dachte.

Justin:

Sie weiß nicht was in meinem Leben abgeht...

Sie ist so bezaubernd und ich möchte ihre Nähe nicht mehr verlieren, deshalb behalte ich die Daten über mein Leben vorerst für mich.

Sie weiß nicht, das sie gerade mit einem Mörder, einem Kriminellen, einem Verbrecher zu tun hat.

Ich legte meinen Arm um sie, da ich ihr ein sicheres Gefühl geben wollte.

"Justin?" sie weckte mich aus meinen Tagträumen.

"Ja?" ich leckte mir über die Lippen.

"Warum bist du jetzt eigentlich so nett zu mir? Ich meine du hast mir früher das Leben zur Hölle gemacht" sie schluckte und ich merkte an ihrem Gesichtsausdruck, das es ihr nicht gut geht.

Ich rieb mir über das Gesicht "Ich hab mich verändert Spencer, wie schon gesagt"

"Ja aber--"

"Nichts aber, ich bin älter geworden, Ryan ist älter geworden... Wir waren Kinder Spencer... du warst ein leichtes Opfer und deshalb--"

"Und deshalb musstet ihr mir die Kindheit zur Hölle machen?" sie stand auf und ich sah die Nässe in ihren Augen.

"Spencer..." ich griff nach ihrer Hand doch sie wich aus.

"Justin wisst ihr eigentlich was ihr mir angetan habt?" Sie ging in die Ecke des Raumes, wo sie dann auf den Boden fiel und sich da zusammenklammerte.

"Es tut mir Leid, wir waren Arschlöcher..." ich fuhr mir durchs Haar.

"Wahrscheinlich ist das jetzt total kindisch, aber ihr habt meiner Psyche soviel Schaden angerichtet und ich musste dir das einfach mal an den Kopf werfen. Ich konnte es nicht mehr in mir bergen, den ganzen Hass den ich über die Jahre aufgebaut habe... Und dann seh ich dich vor dem Mc Donalds und wir tuen, beziehungsweise du tust so als wär alles ok, und in mir drinnen gehts mir einfach nur scheisse ok"

Ich leckte mir über die Lippe, ich wollte nicht das sie weint, und das wegen mir, ich wollte nicht das sie immer noch wegen unserer Dummheit leiden muss.

"Fuck Spencer" ich ging zu ihr rüber und kniete mich vor sie hin. Ich wollte einen Arm um sie legen um ihr zu zeigen das es vollkommen ok ist, das sie gerade so ausgeflippt ist, aber sie wich aus.

"Und weißt du was das schlimmste ist Justin?" sie rieb sich mit den Händen die Tränen weg "der Hass, der sich aufgebaut hat... er ist auf die eine Sekunde verschwommen und mein Herz sagt mir ich soll es so lassen, aber mein Gehirn sagt mir das das alles so falsch ist, das ich jetzt nicht hier sitzen soll und einfach weit weg laufen soll" Sie ließ ihren Kopf fallen, in ihre Arme die über ihren Knien war.

Sie hatte so Recht, wir waren Hurensöhne und das hab ich wohl verdient. Ich habe ihren Hass verdient, ich hab das wahrscheinlich tollste Mädchen, verarscht, und es ist ihr gutes Recht sauer zu sein. Aber ich gebe dieses Spiel hier nicht auf... nicht solange ich nicht versucht hab, ihren Hass auf mich zu beenden.

Ich griff unter ihre Knie und meine Andere Hand hielt ihren Rücken, ich hob sie auf und legte sie auf mein Bett.

"Justin" zischte sie.

"Lass es" meinte ich und legte mich neben sie.

Sie drehte sich zu mir und legte ihren Kopf auf meine Brust.

Ich umarmte sie und drückte sie fest an meinen Körper, ich wollte sie nie wieder loslassen.

Old connections are lovelyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt