„Jimin! Warte!", rufe ich total außer Puste.
Ich laufe ihm hinterher und rufe weiter nach ihm, aber er ignoriert mich und geht weiter. Warum muss er jetzt, nach all dem was passiert ist, so sein?
Ich laufe nicht mehr, ich renn und hole ihn so ein. Ich packe ihn an der Schulter und drehe ihn mit voller Kraft zu mir um. Er will sich erst wieder umdrehen und weiter gehen, doch ich halte ihn fest.
„Was ist los mit dir?", frage ich und versuche meinen Atem wieder zu kriegen.
Er antwortet nicht, sondern starrt mich nur an. Ich starre zurück und warte auf eine Antwort. Er greift nach meiner Hand, die ihn festhält und löst diese von seinem Arm. Er dreht sich um und läuft weg, ohne auch nur ein Wort mit mir gewechselt zu haben.
Ich bleibe stehen und schreie: "Was habe ich, Jeon Jung Kook, dir angetan, dass du so reagierst?"
Er zeigt keine Reaktion und läuft einfach weiter. Also renne ich, hole ihn wieder ein und schlage ihm von hinten auf den Kopf.
„Aua!", sagt er wütend und dreht sich zu mir um.
"Ich muss dich also erst schlagen, damit du auf mich reagierst?", frage ich ihn.
„Was willst du?", fragt er nur.
"Normal mit dir reden. Ohne das du wegrennst."
„Und über was willst du reden?", fragt er. „Es ist schon alles gesagt und alles ist vorbei!"
"Was zur Hölle meinst du damit?! Nichts ist vorbei. Es ist doch nichtmal irgendwas passiert!", sage ich mit ein wenig Verzweiflung in der Stimme.
„Hast du gerade nicht mitbekommen was passiert ist? Natürlich ist alles vorbei", schreit er schon fast und ich sehe, wie seine Augen sich mit Tränen füllen.
"Nichts ist vorbei.", wiederhole ich. "Nur weil er tot ist, heißt das nicht, dass alles vorbei ist."
„Wie sollen wir deiner Meinung nach ohne Entertainment weiter machen?", fragt er. „BTS ist jetzt nur noch Geschichte."
"Dann suchen wir uns halt ein neues! Oder gründen ein eigenes! Solang wir 7 zusammen halten, dann wird alles gut werden!"
„Hast du nicht gesehen wie verzweifelt Namjoon war?", fragt er und seine Stimme versagt.
"Namjoon ist nicht verzweifelt, er ist einfach nur geschockt! Und das bist du auch. Bitte beruhige dich..."
Er schüttelt nur den Kopf und dreht sich um.
"Und was willst du jetzt damit erreichen, dadurch, dass du wegrennst wie ein Feigling?", brülle ich ihm hinterher.
Er dreht sich nochmal kurz um und sagt: „Damit will ich erreichen, dass ich nicht noch mehr verletzt werde."
„Und was ist mit mir?", schreie ich und bin den Tränen nahe. „Ich bin auch verletzt und ich will nicht, dass alles hier und jetzt endet!"
Ich reiße meine Augen auf. "Jimin!", brülle ich. "Was ist denn?", fragt er mich. "Ja. Nein... Ich hab nur was total seltsames geträumt..."
„Was hast du denn geträumt?", fragt Jimin.
"Ich weiß nicht mehr alles. Nur noch, dass du vor mir weggelaufen bist...", antworte ich und versuche mich zu erinnern, was in meinem Traum passiert ist..
„Warum sollte ich vor dir weglaufen?", fragt Jimin total verwirrt.
"Ich weiß es doch auch nicht..."
Er guckt mich nur schief an und verlässt den Raum.
Ich stehe auf und gehe ins Badezimmer.
Auf dem Weg dort hin treffe ich auf Jin, der mich besorgt anschaut.
"Was ist passiert?", fragt er mich mit immer noch besorgtem Blick.
„Was soll passiert sein?", frage ich verwirrt.
"Ich sehe es dir an, wenn etwas nicht stimmt."
„Bei mir ist alles in Ordnung", sage ich und versuche an ihm vorbei zu kommen, doch er versperrt mir den Weg.
"Glaubst du, ich merke es nicht, wenn du mich anlügst?"
„Ich Lüge doch gar nicht", protestiere ich. „Ich habe nur was geträumt, was mich bedrückt, aber ich weiß nicht mehr was es war."
"Siehst du. Du hast doch gelogen. Was weißt du denn noch von diesem bedrückendem Traum?", fragt er und klingt irgendwie ein bisschen wie eine besorgte Mutter.
„Nur noch, dass ich vor Jimin weggelaufen bin", antworte ich.
Plötzlich fällt es mir wieder ein. "Ich hatte ihn eingeholt und habe ihn zu mir umgedreht... Und er hatte Tränen in den Augen..."
„Und weiter?", fragt Jin etwas neugierig.
"Ich weiß es doch nicht!", sage ich etwas lauter.
„Was ist denn hier los?", höre ich plötzlich die Stimme unseres Leaders.
"Wir reden über den Traum den Jungkook hatte, aber er erinnert sich an fast nichts mehr.", erklärt Jin Namjoon.
„Und warum redet ihr über seinen Traum", fragt er und zieht eine Augenbraue hoch.
"Weil der Traum ihn bedrückt. Du hast ja gehört, wie sehr ihn das aufgewühlt hat. Und schau dir seinen Gesichtsausdruck an...", sagt Jin.
„Es war nur ein Traum, also hört auf eure Zeit damit zu verschwenden und geht lieber für unseren nächsten Auftritt proben", sagt er streng. „Wir haben nur noch wenige Tage vor unserem nächsten Konzert in Seoul."
"Jimin hat in meinem Traum geweint! Und ich habe das Gefühl, dass es wegen etwas wirklich schlimmen war! Wie soll ich da in der Lage sein, mich zu konzentrieren!?", entgegne ich ihm.
„Es war nur ein Traum", sagt er und legt mir seine Hand auf die Schulter. „Jimin geht es gut und alles ist so wie immer."
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The Struggle Of BTS
FanfictionKookie hatte einen seltsamen Traum, der dann wirklichkeit wurde. Diese Geschichte erzählt von BTS während ihrer Debutzeit und ihrer höhen und tiefen.
