Loray:
Wozu ein Leben, in dem ich nur leide. Quälende Gedanken die sich in meinen Kopf quetschen und ihn zum zerplatzen drohen. Das Leben ist nicht so wunderschön wie alle sagen. Alles nur Märchen, Fantasien. Ich hatte nie eine Hauch von Chance, mein Leben zu genießen. Was bedeutet eigentlich Liebe? Dieses angeblich wohlig, warme Gefühl, welches das Herz umschlingt. Ewigkeiten ist es her. Dieses Gefühl ist mir wie fremd. Viel mehr würde ich schlafen und nie wieder aufwachen. Einfach auf ewig von dem Leben träumen, nach welchem ich mich so sehne. Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Ich verspüre einen deutlichen Stich in meiner Brust. Sich aufstauender Druck in meinem Herzen, welcher einfach mal raus muss. Es regnete sogar ein wenig, doch das war mir egal. Ich starrte nur stur auf die lange Straße unter mir. Viele Menschen, welche von hier oben der Größe, winziger Ameisen ähnelten. Eine kleine Träne entwich mir und fiel hinab in die Tiefe. Ich würde am liebsten Schreien, doch es fehlt mir jegliche Kraft dafür. Soviele Narben, welche meine Seele und meinen Körper zierten. Ein einfacher Sprung und meine Qualen haben ein Ende. Es würde sich sowieso Niemand um mich scheren. Mein Vater müsste diese Last meines Gleichen nicht mehr ertragen. Ich war immer nur die größte Enttäuschung seines Lebens. Meine Stiefmutter verdreht ihm den Kopf sodass er blind vor Liebe wurde. Es würde Jedem besser gehen ohne mich. Davon bin ich fest überzeugt. Ein wenig Freude breitete sich in mir aus. Wenn ich nur einen Schritt vorwärts mache, kann ich all das Leid beenden? Auf ewig schlafen ohne jemals wieder aufzuwachen?
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Jungkook:
Welch ein trüber Tag. Dichte, graue Wolken und der Nebel zieht sich durch die Straßen. Meine Laune war sogut wie im Keller, weshalb ich mich nun auch nach Draußen begab, um meinen Kopf frei zubekommen. Ich sog die frische Luft in mich auf und setze meinen Spaziergang an. Seit Tagen hatte ich keinen richtigen Schlaf bekommen. Ich bin einfach völlig fertig. Der Nieselregen kühlte meine glühende Stirn.
Meine Schritte verlangsamten sich und ich realisierte, wo ich war. In diesem Viertel befindet sich ein Hochhaus auf welchem ich früher immer mit Freunden abgehangen habe. Ich lief in das soeben genannte Gebäude und begab mich nach oben. Ein wenig die Aussicht genießen wie früher, wäre ja ganz nostalgisch.
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Loray:
Plötzlich spürte ich eine feste Hand auf meiner Schulter.
"Was glaubst du eigentlich was du da tust?",kam es von einer weichen, männlichen Stimme.
Der Fremde zog mich an sich heran und presste meinen Körper an seine Brust. Mich überkam die Panik und ich versuchte mich loszureißen, jedoch scheiterte ich kläglich, da er mich so fest an sich drückte.
"Was glaubst du was DU da tust?! Lass mich los!",schrie ich ihm aufgewühlt ins Gesicht.
"Ich rette dich vor dir selbst! Du kommst jetzt schön wieder mit rein und kommst mir nicht auf doofe Gedanken."
Weigernt gab ich von mir: "Du hast dich jawohl nicht in mein Privatleben einzumischen. Das geht dich alles garnichts an. Jetzt geh und lass mich in Ruhe!"
Er zerrte mich mit sich durch die Tür ins Treppenhaus.
"Und wie ich mich einmische! Ich kann mir doch nicht einfach ansehen wie sich ein Mädchen vor meinen Augen umbringt und tatenlos rumstehen.",entgegnete er.
"Ach nur weil du kein schlechtes Gewissen haben willst was?! Lass mich einfach springen. Du hilfst mir sogar damit."
Ruhig sagte er:"Mit Sicherheit werde ich dir helfen, aber nicht indem ich dich einfach in den Tod stürzen lasse. Wir werden eine Lösung finden und jetzt hör auf so stur zu sein und kommt mit mir mit."
"Du kannst mir nicht-...", ich sah ein das es einfach keinen Sinn mehr hatte mit dem Unbekannten zu diskutieren und gab widerwillig nach.
"Ich wohne nur zwei Blöcke weiter. Ich nehm dich mit zu mir Nachhause und dann kannst du mir alles in Ruhe erzählen."
Klar, einfach mit einem Fremden nach Hause gehen. Wieso nicht? Ich hab sowieso nichts mehr zu verlieren. Aufeinmal zog er sich seine dicke Jacke aus und legte sie mir um.
Führsorglich sagte er:
"Dir ist doch bestimmt kalt. Zieh meine Jacke an. Sonst erkältest du dich noch."
Wie kann er nur so nett zu einer Fremden sein? Stumm zog ich sie mir an. Er nahm meine kalte Hand in seine große, warme. Gemeinsam liefen wir los.
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Trust me | 》BTS《
Fanfiction⚠️⚠️Pausiert⚠️⚠️ Auch wenn alles noch so hoffnungslos aussieht, gibt es irgendwo immernoch einen Lichtblick.. •°•°•°•°•°•°•°•°•°• Loray hatte mit ihrem Leben endgültig abgerechnet und war dazu bereit es zu beenden. Jedoch machte ihr Jun...
