1. Der Tag (Prolog)

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Noch 15 Minuten!
...

Noch 10 Minuten!
...

Noch 5 Minuten!
...

Argh!! Wieso dauert es denn bitte so lange?! Die letzten zwei Stunden gingen wie in zeitluppe um, ich konnte meinen Blick kaum noch von der Uhr abwenden. 3 Minuten!!

In 3 Minuten habe ich es geschafft! Ich kann nach Hause gehen und muss nie wieder an diesen grauenhaften Ort denken...DIE SCHULE. Endlich ist der letzte Tag gekommen, der aller letzte Tag um genau zu sein. Ich bin ja auch schon 19 und hatte somit jetzt die Schule erfolgreich hinter mir, eigentlich wusste ich es schon seit drei Tagen aber aus irgendeinem Grund mussten wir bis heute nochmal in die Schule und taten eigentlich nichts.

Ich war nicht nur froh die Schule jetzt hinter mir zu haben, sondern ich war auch aufgeregt auf das was jetzt vor mir stand. Damit meine ich nicht etwa die Arbeitswelt oder das eigenständig sein, nein ich denke an etwas großes. Ich denke an den Umzug dem ich bevor stehe und zwar an die andere Seite der Erdkugel, nach Süd Korea. Alle unsere Möbel sind schon dort angekommen, es fehlten nur noch wir. Und mit wir meine ich mich, meine alleinerziehende Mutter, ihre Freundin, die gleichzeitig die Mutter meiner besten Freundin war die ebenfalls mit kamm. Ich weiss es klingt verrückt, mit der besten Freundin und zwei Muttern nach Seoul aus zu wandern aber genau das taten wir jetzt.

Es war schon lange geplant, meine Mutter und ihre Freundin arbeiten schon eine Weile daran sich den Traum eines eigenen Cafés in Korea zu ermöglichen, sie sind beide Koreanischens Ursprungs und sind dort auch zusammen mit dem Traum aufgewachsen.
Sie haben nur darauf gewartet das wir die Schule beendeten um es durch zu setzen und jetzt war es soweit, heute abend geht der Flug.

*Driingg Dringgg* [A.K.: keine ahnung wie ich es sonst hätte dar stellen sollen 😅]

Wie bitte was? Ich war so in meine Gedanken über meine neue Heimat das ich die letzten Minuten komplett ausgeblendet hatte.

Jeder um mich herum stand auf und gab einen kleinen Freuden schrei ab. Blätter wurden in die Luft geschmissen, Abschieds Narichten in den Lautsprecher abgespielt die aber vom Geschrei übertont wurden und sogar die Lehrer schienen es als Erleichterung an zusehen endlich nach Hause gehen zu können.

Schnell schnappte ich mir meine Handtasche, rannte raus auf den Hoff und schaute mich um.

"Luna! Da bist du ja!", ertönte es hinter mir.

Ich drehte mich um und sah in die braunen Augen von Alice, meiner besten Freundin, ich umarmte sie kurz und wir machten uns auf den Weg zu mir nach Hause.

"Kannst du das überhaupt glauben? In wenigen Stunden fliegen wir nach Korea! Und wir werden ein ganz neues Leben starten, ich gehe studieren, unsere Mütter eröffnen das café und du wirst ein Superstar!"

"Mach mal langsam, ich hab doch nur gesagt dass ich vielleicht bei dem ein oder anderem entertainment gerne mal eine Audition machen würde, das heißt nicht das ich sofort zu einer Berühmtheit mutiere. Und sowieso soll ich vorerst im café aushelfen."

"Ach komm schon! Wir wissen beide das du sofort einen Plattenvertrag bekommen wirst und in ein paar Monaten einen Grammy mit nach Hause bringst. Diese Idols sollten sich auf was gefasst machen!"

"Na wenn du meinst, du Spinnerin.", sagte ich grinsend, sie war schon immer verrückt aber ich konnte mir echt keine bessere Freundin als sie vorstellen.

Nach knapp 10 Minuten waren wir da. Das Haus war fast komplett leer gestellt bis auf die Koffer im Eingang und ein paar Matratzen im Wohnzimmer auf denen wir diese Woche gecampt haben, auf diesen saßen meine Mutter und Nami, ihre Freundin, zu denen wir uns hinzu setzten um die Zeit zu verschlagen.

I Hate You! | BTSStories to obsess over. Discover now