JUNGKOOK

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Du bist auf dem Weg zum BTS Konzert. Noch nie warst du so aufgeregt wie jetzt. Endlich kannst du die Jungs mal live sehen und hören. Ihre Musik erfüllt dich mit Luft. Sie lässt deinen Puls schneller schlagen. Sie beruhigt dich. Sie hilft dir durch das Leben zu kommen. Du bist in der Metro und schon fast da. Du bist umgeben von weiteren Menschen die ebenfalls alle zum Konzert wollen. Dann passiert es. Ein technischer Fehler. Das Licht fällt aus. Alles ruckelt und plötzlich kippt alles zur seite. Du hörst wie Menschen schreien und du willst in Panik geraten aber irgend etwas stimmt nicht denn dein Körper reagiert auf nichts mehr und dann ist alles weg.

Tragischer Metro-Unfall in Seoul. Viele Verletzte, keine Toten.

Deine Freundinnen machten sich sofort auf den weg nachdem es ihnen erlaubt wurde zu kommen. Deine Mutter lebt leider in Deutschland und hat den schnellsten Flug gebucht, doch bis sie ankommen würde dauert es noch. Die Mädchen rannten ins Krankenhaus in welchem du liegst. Leider bist du nicht ansprechbar. Diagnose: starke Kopf-Erschütterung. Koma. Die Ärzte warten bis du aufwachst. Nach außen hin hast du keine starken Verletzungen. Später traf auch deine Mutter ein.


Nun ist eine Woche vergangen. Du zeigst keine Veränderungen. Deine Mutter und deine Freundinnen besuchen dich regelmäßig. Das BTS-Konzert wurde wegen der Tragödie abgesagt.

Sie haben von dir gehört. Von dem Mädchen, dass auf dem Weg zu ihrem Konzert war und dann wegen des Unfalls ins Koma gefallen war. Sie wollten dich besuchen. Also machten sie sich auf den weg. Nichts offizielles. Die 7 folgten den langen Flur der schüchternen Krankenschwester hinterher welche sie anscheinend erkannt hatte. Sie öffnete die Tür zu deinem Zimmer welches mit einigen Blumen und Kuscheltieren gefüllt war. Die junge Frau beugte sich leicht und verschwand schnell. Die Jungs traten ein und sahen dann auch schon das Bett und dich. Angeschlossen an Beatmungsgeräte welche dich am Leben hielten. Sie stellten sich ums Bett rum und keiner wusste recht was sie tun sollen.

Rap Monster: Ok jungs...fangen wir an.

Sie zogen ihre Mützen, Jacken,Brillen und Masken aus. Tae zog sein Handy raus und machte I Need You an.
Sie standen um dein Bett rum. Suga begann... die anderen setzten mit ein. "WE NEED YOU GIRL"
Die letzten Töne des Liedes verklangen und die Stille brach wieder ein. Einige Zeit verbrachten sie noch "mit dir" und machten sich dann auch schon wieder fertig um zu gehen. Sie stiegen ins Auto ein.

Jungkook: ,,Stop wartet. Ich hab mein Handy oben vergessen."

Rap Monster machte eine Handgeste mit der Jungkook sich beeilen sollte.
Er rannte also los wieder zurück in dein Zimmer. Als er reintrat sah er auf der Fenster-Bank sein Handy. Als er es genommen hatte drehte er sich nochmal zu dir. Langsam ging er auf dich zu und sein Blick wurde immer trauriger. Nun stand er vor dir und betrachtete dich und die an dir angeschlossenen Geräte. Seine Augen wurden leicht glänzend. Langsam bewegte er seine Hand und legte sie an deine Wange, ging langsam mit dem Oberkörper runter bis sein gesicht über deinem war. Seine Augen fingen immer mehr an zu glänzen. Schnell gab er dir einen Kuss auf die stirn und stellte sich aufrecht hin um schnell zu gehen. Als er fast die Tür erreicht hatte hört er husten. Er bleibt stehen. Er hat Angst sich umzudrehen und dann nur fest zu stellen dass es Einbildung war.

Du setzt dich aufrecht hin. Es ist hell im Zimmer denn die Sonne scheint rein. Als du dich zur anderen seite des Zimmer drehst siehst du eine Person mit dem Rücken zu dir an der tür stehen. Du sitzt einige zeit da. Und auch diese Person steht einige zeit da.

Du: ...ähm....verzeihung...

Die person zuckt zusammen. Ganz langsam dreht sie sich um und starrt dich mit einem geschockten blick an. Es ist ein Typ. Du guckst ihn nur verwundert an und kannst nicht vertehen was mit ihm los ist. Plötzlich dreht er sich hektisch um, reißt die tür auf und du hörst wie er schnell davon rennt. Gleich darauf hört du viele Menschen. Viele rennende schritte. Eine hektische Durchsage. Und da rennt plötzlich der Kerl von eben hinein und diesmal direkt vor dein Bett und starrt dich an. Diesmal weniger geschockt sondern eher glücklich und erleichtert. Gleich darauf kommen viele Frauen in weißen Anzügen an und der Junge verschwindet hinter ihnen. Die fangen an an dir sachen zu kontrollieren und lächeln dich dabei durchgängig an. Nach einer gefühlten Ewigkeit beruhigen sich alle und die Frauen verlassen das Zimmer. Da siehst du auch wieder den Jungen welcher auf dem Stuhl sitzt und dich jetzt ebenfalls anlächelt. Du setzt dich wieder aufrecht hin und guckst ihn ebenfalls an. Und da fällt dir was ein...

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