Kapitel 6

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Hab ich schonmal erwähnt das ich es nicht glauben kann wenn ich einmal Glück habe? Weil das meistens ungefähr so lange anhält wie eine Fahrt auf der Achterbahn. Warum sollte es auch diesmal anders sein. Dieser verdammte Vermieter Wichser hatte meine Wohnung Zwangsräumen lassen in der Zeit wo ich arbeiten war. Das einzige was ich vorfand, war eine Tüte die vor der Türe lag, mit ein paar Persönlichen Sachen von mir und einen Brief in dem mein Vermieter sich zwar nochmal entschuldigte aber meinte das es keinen anderen Ausweg mehr für ihn gab, da ich meine Miete nicht gezahlt hatte.

Okay ich seh es ja ein, ich war im Verzug mit der Miete, ich hatte schon einige Mahnungen von meinem Vermieter aber was sollte ich denn machen? Das Geld flog mir ja nicht einfach so zu.

Jetzt sitze ich hier, auf der Straße mit meiner Plastiktüte. Gut, mein Leben verlief noch nie so wirklich nach Plan aber jetzt hatte ich definitiv meinen absoluten Tiefpunkt ever erreicht. Obdachlos war ich noch nie. Das einzige was mir einfällt wäre Caroline anzurufen und zu fragen, ob sie mir meinen Lohn der letzten zwei Konzerte geben kann. Da gab es nur zwei probleme. Erstens hab ich ihre Nummer nicht und zweitens nicht mal ein Telefon.

Verdammt nochmal Judy. DENK NACH. Es gibt eine Lösung aber wie soll das klappen ? Ich muss es irgendwie schaffen zu den Jungs zu kommen. Ich weiß zwar ganz genau wo die one direction Villa steht. So ziemlich jeder in London weiß es . Aber genau das ist das problem. Dort stehen rund um die Uhr Paparazzis, Fans und Bodyguards. Da kann ich nicht einfach klingeln und sagen: 'Hi Jungs. judy hier. kann ich hier übernachten damit ich morgen Caroline anrufen kann. '

Wahrscheinlich gibt es nicht mal eine möglichkeit überhaupt irgendwie an die Jungs ran zu kommen. Aber es war nunmal meine letzte Lösung. und auf der Straße übernachten? Auf keinsten !

Und es war wie erwartet, obwohl es mitten in der Nacht war standen hier ein paar kleine Mädchen und paparazzis rum. und natürlich ein paar von diesen Gorillas die sich Securitys nennen. Leute ihr habt alle ein Zuhause. Wie wärs mal mit schlafen? Alles Vampire, ich sags doch.

Auf normale art und weise komm ich hier auf garkeinen Fall rein. Das brauch ich garnicht erst Versuchen. Dann eben anders.

Hinter dem haus war eine Einfahrt, in der mich nur noch eine Mauer von der Villa trennte.Also gut. Irgendwie mit viel Mühe schaffte ich es tatsächlich bis fast ganz nach oben, aber kurz bevor ich oben war hatten meine Hände kein bock mehr und ließen einfach los. Unsanft landete ich in den Büschen vor der Mauer. Verdammte affenscheiße. Ich war fast drüben.

" Wir haben auch eine Tür Judy." ertönte plötzlich eine leise Stimme aus der Dunkelheit. Als die Gestalt näher kam erkannte ich Zayn mit einer Zigarette in der Hand. Rauchen in der Villa ist wohl verboten, Herr Malik?

" Ich weiß. Aber normal kann jeder." gab ich schnippisch zurück.

Er kam auf mich zu und streckte mir seine Hand entgegen um mir zu helfen wieder auf die Beine zu kommen.

" was machst du überhaupt um diese Zeit hier?" fragte Zayn.

" puh...wie soll ich das sagen...." Jetzt bloß nicht mit der Tür ins Haus fallen Judy.

" Kann ich hier Pennen?" Sehr gut Judy du Trampel.

Zayn lachte kurz auf.

" Ist das dein ernst?"

" Nein, war nur spaß, ich kletter Nachts aus Spaß an eurer Mauer hoch und lass mich dann runter fallen und brech mir fast das Genick."

" Schon gut, schon gut. Komm erstmal mit rein, wir müssen das mit den Jungs besprechen."

I'm made of sarcasm, wine and everything's fine ( 1d ff )Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt