Ich sah hinaus aus dem Fenster. Das Panorama zog am Zug vorbei und im inneren hörte man das leise rattern der Schienen. Bald müsste ich in der neuen Stadt ankommen. Hoffentlich sind meine Pakete schon angekommen sonst steh ich da mit nur ein paar Kleidungsstücken die ich in einem kleinen Rucksack mit mir rum trage.
Die leicht verzehrte Stimme des Schaffners riss mich aus meinen Gedanken und verkündete das ich an meinem Ziel angekommen bin. Langsam erhob ich mich von meinem Sitz und schlängelte mich durch alle anderen sich im Zug befundenen Menschen zur Tür.
Langsam drängten sich immer mehr Menschen an die Tür und ich wurde zwischen ihnen eingeklemmt. Mit meiner Körpergröße hatte ich alle Mühe nicht um zufallen da ich nicht an die griffe über mir ran kam. Verzweifelt versuchte ich nicht um zufallen doch mit einem plötzlichem ruck des Zuges spürte ich wie ich kippte. Verzweifelt versuchte ich noch etwas zu fassen zu bekommen doch ich griff ins leere. Ich schloss die Augen und wartete auf den Aufprall doch der kam nicht.
Verwirrt öffnete ich die Augen und sah in zwei schwarze Augen. Wie hypnotisiert starrte ich hinein. "Alles ok?", fragte eine samt weiche Stimme leise. Langsam kam ich wieder zu Besinnung und bemerkte erst das er mich aufgefangen hatte. Erschrocken stellte ich mich wieder aufrecht hin und sagte leise mit brüchiger Stimme:" Danke. Ja mir geht es gut." Langsam ließ er mich los und ging hinaus als die Türen sich öffneten. Beinahe hätte ich vergessen aufzusteigen. Kurz bevor die Türen sich schlossen stieg ich aus und brauchte einige Sekunden um mich zu orientierten.
Alle anderen waren schon auf den weg zu den Ausgängen.
Langsam machte ich mich auch auf den weg. Diese Augen! Ging es mir durch den Kopf. An meiner neuen Adresse angekommen traf ich mich mit dem Vermieter und bezog meine neue Wohnung.
Die Wohnung war schon mit Möbeln ausgestattet und meine Kartons waren auch schon angekommen. Eine angenehm große drei Zimmer Wohnung. Wohnzimmer mit angrenzender offener Küche. Vom Wohnzimmer führen noch ein Zimmer ins Badezimmer und eins ins Schlafzimmer. Das Schlafzimmer hat zwei riesige Fenster die vom Boden bis zur decke eine wand einnimmt. Wodurch man den Wald sehen kann der das Dorf umgibt. Da dieses Haus am direkten Stadtrand liegt ist die Miete auch relativ billig. Glücklich darüber räumte ich meine Sachen an ihrem Platz. Am abend war ich endlich fertig, also entschied ich mich ein wenig spazieren zu gehen und mir etwas zu essen zu kaufen.
//Es gibt ja nicht viele Restaurants hier. Umso besser für mich wenn ich hier meinen laden öffne.//dachte ich schadenfroh und ging in eins der Restaurants. Ich setzte mich an den Tresen und sah durch den Raum. Es waren erstaunlich viele Menschen hier. Eine ganze Gruppe saß an einem Tisch und diskutieren laut. Mit den Achseln zuckend sah ich in meine Karte.
Eine schwere Entscheidung...
So viele leckere Sachen standen in der Karte das ich mich einfach nicht entscheiden konnte.
So vertieft wie ich in die Speisekarte war merkte ich nicht das ein Mann der Gruppe sich mir genährt hatte und zuckte zusammen als er mit tiefer Stimme neben mir sprach: "Nimm das. Das schmeckt vorzüglich." Er zeigte auf ein Gericht was ich nicht kannte und lächelte herzlich. Er setzte sich neben mich und sprach weiter: "Hallo ich bin sai. Bist du neu hier?" "hallo ich bin naruto. Ja ich bin heute erst hier her gezogen", erklärte ich und sah zu wie er für mich bestellte.
Sai: "Wo hast du den vorher gewohnt?"
Naru: "In Honji"
Sai: "So weit weg? Ist das nicht schwierig wenn man immer pendeln muss um seine Familie oder verwandte zu treffen?"
Naru: "Ich habe keine Familie mehr..."
Sai: "Das tut mir aber leid"
Mitfühlend legte er seine Hand auf meine Schulter. Aus dem Augenwinkel sah ich nur wie einer von den anderen die in der Gruppe zusammen saßen zu uns kam und mich an grinste während er sai ansprach:"Hey wenn hast du den da?"
"Das ist naruto er ist neu hier", antwortete sai ohne seinen Blick von mir zu nehmen.
Der andere junge Mann ließ seinen Blick über meinen Körper wandern was mir ein wenig unangenehm war.
Unbehaglich wich ich seinem blicken aus. " Sai er könnte uns doch helfen",sagte er plötzlich und sai lächelte: "Das ist eine fantastische Idee. Naruto wir haben hier im Dorf in ein paar tagen ein fest bei dem alle Dorfbewohner teilnehmen wir brauchen jedoch noch eine Person die uns hilft und an den Festlichkeiten teil nimmt. Einer der das eigentlich machen wollte ist nämlich krank geworden und du würdest glaub ich auch in seine Kleidung passen." "Ich weiß nicht... Ich kenne hier doch noch niemanden es gibt doch bestimmt qualifiziertere Personen als mich", versuchte ich mich auszureden jedoch wollten sie einfach nicht locker lassen weshalb ich dann nach gab. Sie über redeten mich das ich mich zu ihnen gesellen soll und wir tranken alle was.
Am nächsten morgen erwachte ich mit schrecklichen Kopfschmerzen.
Murrend setzte ich mich auf und stellte zu meiner Erleichterung fest das ich zu Hause war.
Mich streckend stand ich auf und ging ins Bad. Während ich mich wusch klingelte mein Handy.
Es war Sai. Er schrieb: " Guten Morgen Naruto. Ich hoffe dir geht es gut ich würde nämlich gerne jetzt die Kleinigkeiten durch gehen für das Fest. Könnten wir uns treffen?"
Nach einer kurzen zustimmenden Antwort machte ich mich fertig.
Die Tage vergingen und ich half ihnen bei den Vorbereitungen.
"Endlich sind wir fertig. Und morgen ist auch schon er große Tag", seufzte sai erfreut auf und ließ sich auf seine Couch fallen. Wir hatten die restlichen Vorbereitungen bei ihm zu Hause getroffen und saßen jetzt zusammen auf seiner Couch.
Ich ließ meinen Blick durch das jetzt langsam vertraute Zimmer gleiten. Eine schlichte Junggesellen Bude.
Weiße Wände ein Wandschrank mit einem großen Fernseher an einer wand und an der gegenüberliegenden eine große Couch auf der bequem 3 erwachsene Männer sich ausstrecken könnten ohne sich zu berühren mit einem kleinem Tisch davor.
Grinsend stand sai auf und sagte:" Das müssen wir jetzt erstmal mit Alkohol feiern." Er verließ das Wohnzimmer und kam mit Bier zurück aus der Küche.
Ich nahm es entgegen und stieß mit ihm an:"Auf ein schönes Fest!" Nachdem ich einen großen Schluck getrunken hatte spürte ich wie mir schwindelig wurde und meine Sicht verschwamm, nachdem ich einen großen schluck vom Bier getrunken hatte. Ich sah nur noch sais Gesicht wie er mir grinsend zusah wie ich mein Bewusstsein verlor.
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Das Raubtier
ParanormalMeine erste SasuNaru Geschichte. Naruto zieht in eine neue Stadt um dort ein neues Leben anzufangen. Jedoch hätte er niemals gedacht das sein ganzes leben verändert werden würde durch eine Person. Achtung in dieser Geschichte geht es um boyXboy. Wer...
