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Jungkook POV

Am Ende der Straße erstreckte sich das große Gebäude, mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt hier stehen zu können.
Ich wollte es ihm beweisen, ihnen beweisen, es allen beweisen. Beweisen, dass ich weder schwach noch verletzlich sein, es war mein Traum, den ich mir hier erfüllen konnte, und diese Chance würde ich nützen.

Nun stand ich hier und zitterte vor Aufregung, und doch plagten mich die Zweifel.
Was wenn sie mich abweisen würden, wenn sie sagen ich wäre zu schwach?
Ich schüttelte den Kopf.
Nein, an so was durfte ich nicht denken.
Das war schon immer mein größtes Problem, meine Selbstzweifel, das Gefühl zuhaben, nichts wert zu sein.
Aber wenn ich das hier nicht verschiss, dann wäre ich nützlich, würde Menschen helfen, für Gerechtigkeit und Frieden sorgen, und zugleich gab es in diesem Job jede Menge Aktion und riskante Aktionen.
Und wenn ich drauf ginge, wäre es sowieso egal, ich hatte keinen wirklichen Grund zu leben, meine Mum war tot, mein Vater behandelte mich wie Dreck und Freunde hatte ich auch nicht, also würde mich sowieso keiner vermissen.
Ich lebte allein für diesen Traum.

Allein für den Traum, Polizist zu werden.

Ich erinnerte mich genau daran, als ich meinem Vater von meinem Traumberuf erzählt.

Rückblick

Immer wieder, schlugen sie mir in den Bauch.
Ich schrie, sie sollten aufhören, doch einzige was sie taten, war lachen.
Mein ganzer Körper zuckte vor schmerz, er nahm mir die Luft, verzweifelt rang ich um Luft.
Ich bekam, durch meine benebelten Sinne mit, wie sich meine Peiniger aus dem Staub machten und mich zurück ließen. Erschöpft spuckte ich Blut und sackte auf dem Boden zusammen. Heiße Tränen quollen aus meinen Augen, ich wolle das nicht, sie sollten mich in Ruhe lassen, ich hatte ihn nichts getan!
Ich hatte ihr Leben nicht zerstört, im Gegensatz zu ihnen!
Wieso taten sie das?
Wieso hasste mich jeder?
Was hatte ich der Welt getan!?

Ich schleppte meinen schmerzenden Körper nach Hause.
Wortlos ging ich ins Bad und wusch mir das Blut aus dem Gesicht und klopfte den Staub aus meinen Klamotten.

,,Jungkook?"

Ich zuckte zusammen, als ich Stimme meines Vaters hörte.

,,J..Ja?"

,,Komm raus"

Ich wusste, dass es keinen Sinn hatte, mich ihm zu widersetzen, also schloss ich die Badezimmertür auf und trat heraus, wobei ich meinem Vater nicht in die Augen schaute.

,,Hör auf zu heulen und erzähl was los ist."

Wie immer war er gefühlslos wie ein Stein und starrte mich nur kalt an.
Ich schütteltet den Kopf, ich wollte nicht darüber reden. Er seufzte.

,,Was hab ich nur für einen Lappen als Sohn, nicht mal wehren kann der sich."

Er drehte sich um und ging, so wie er es immer machte.
Er ließ mich allein, allein mit meinen Tränen.
Ich wollte doch nicht mehr, als verstanden zu werden, ich wollte, dass er mich in seine Arme schloss und sagte das alles gut werden würde, ich wollte, dass er mich beschützt, mir ein Gefühl von Geborgenheit gab.

Als wir beim Abendessen saßen und ich lustlos in meinem Essen herum stocherte, fragte er mich:

,,Jungkook, was willst du eigentlich mit deiner Zukunft anfangen?"

Ich wusste, dass ich ihm nicht die Antwort geben würde, die er hören wollte, aber ich nahm all meine Mut zusammen.

,,Polizist."

,,Was?"

,,Ich möchte Polizist werden."

Er lachte spöttisch.

,,Du kannst noch nicht mal auf dich selber aufpassen, wie willst du damit anderen Menschen helfen?"

Ich zuckte zusammen, es war klar das er so etwas sagen würde.

,,Appa, es ist meine Traum. Ich will stark werden, ich will anderen Menschen helfen und Frieden bringen."

Mein Vater schaute mich nur ungläubig an.
Ich wusste, dass er wollte, dass ich später mal seinen Posten in der Firma einnahm.
Aber das wollte ICH nicht!
Ich wollte einmal das tun, was ICH wollte!

Rückblick Ende.

,,I just want to save you"Cerita yang bikin terobses. Temukan sekarang