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Emilia

,,Emilia, komm wir fahren!" ,,Ich komme gleich Mom, ich muss nurnoch schnell meine Tasche holen!" rief ich meiner Mutter nach und rannte die Stufen hoch in mein Zimmer.

Ich ging auf meinen Schreibtischstuhl zu und hing mir meine Tasche um. Ich lies meinen Blick ein letztes mal über den Raum schweifen. Das wars, nun werde ich weg von hier ziehen und werde dieses Zimmer nie wieder sehen. Mein Dad hatte einen neuen Job bekommen und desshalb zogen wir 400Meilen von hier weg. Ich fuhr mit meiner Hand die Bettkanten entlang. Wir wohnten bereits vier Jahre hier. Da wir normalerweise alle zwei Jahre umzogen, war mir dieser Ort besonders ans Herz gewachsen. Mein Dad bekam oft Beförderungen, wesshalb wir uns diese prachtvolle Villa leisten konnten, dafür aber nie lange an einem Ort blieben. Wir sind bereits so oft in meinen sechzehn Jahren umgezogen, dass man es an einer Hand garnicht mehr abzählen konnte.

,,Emilia!" rief mich meine Mutter erneut. Wie auch sonst bei jedem Umzug war meine Mutter unglaublich nervös, wesshalb ich heute nicht böse darüber war, dass sie mich schon die ganze Zeit herumkommandierte. Irgendwann wenn ich Erwachsen bin, möchte ich mit meinem Mann und meinen Kindern hierher zurück kommen, dass hatte ich mir bereits geschworen, als wir erst ein halbes Jahr hier wohnten.

Um ein weiteres Rufen meiner Mutter zu verhindern verlies ich mit einem letzten sehnsüchtigen Blick mein Zimmer, rannte die Stufen hinunter ging den Flur entlang und schloss die Tür.

,,Hast du es auch endlich geschaft?" fragte mich meine Mutter als ich in unseren Audi stieg. ,,So, und nun gehts los, die Reise ins Unbekannte!" mein Vater lies den Motor anspringen und wir fuhren los.

Sam

Ich wachte mit heftigen Kopfschmerzen auf einer Sofa auf. Ich sah mich verwirrt um, um zu erkennen wo ich war. Dann fiel es mir wieder ein, ich war auf Jasons Party. Die Musik dröhnte von draußen herein. Wie es aussah, war ich nur ganz kurz eingenickt. Mit wackeligen Beinen richtete ich mich auf und ging ins Wohnzimmer des Hauses, wo die Party noch im vollen Gang war. ,,Wie spät ist es?" rief ich Alicia durch den Lärm der Musik hindurch. ,,Keine Ahnung, ich schätze so um die zwei Uhr?" gluckste sie. Jep, Alicia hatte sich sogar noch härter zugedröhnt als ich. Da kam mir ein Gedanke. SHIT! Ich hatte meiner Mutter versprochen um halb eins zu Hause zu sein, da sie Nachtschicht hatte und ich ihr beim Putzen helfen sollen hätte. Jetzt war meine Mutter eh schon so krank und ich hatte sie komplett vergessen. Scheiße! Ich drängt mich durch die Menschenmenge und steuerte auf die Tür zu.

Jedoch wurde mir der Ausgang wegen eines muskulösen Körpers versperrt. Ich verdrehte meine Augen und sah dann hoch. Jason, mein Sandkastenfreund blickte grinsend auf mich hinab.

,,Willst schon gehen oder was?" auch er stank nach Alkohol, jedoch war mir das so ziemlich egal, da ich an diesen Geruch bereits gewöhnt war, und er seltener besoffen war als ich. Wenn ich mich recht erinnerte war es dieses Monat sogar das erste Mal, dass er besoffen war.

Dafür ging er jedoch richtig ab. ,,Ja will ich. Geh mir aus den Weg!" mein Kopf begann wieder weh zu tun. ,,Ach komm schon! Ist das dein Ernst? Du kommst auf meine Party um mit jedem rum zu machen, mich lässt du aber in einer Ecke liegen. Ich finde dass wirklich unfair von dir!" jammerte er. Jap, Jason stand schon sehr lange auf mich. Jedoch fing ich nie etwas mit ihm an, da mir unsere Freundschaft zu wichtig war und ich nicht mehr als einen Freund in ihm sah. Okay manchmal knutschten wir rum, wenn wir schon ziemlich besoffen waren, jedoch geschah dass nur ziemlich selten, oder in Fällen wie jetzt.

,,Jason lass mich durch! Ich muss schnell nach Hause!" ,,Komm schon Sam!" Ich griff mit meiner Hand nach seinem Nacken, zog sein Gesicht dicht an meines und presste seine Lippen auf die meinen. Er öffnete seinen Mund sofort und unsere Zungen verschmelzten ineinander. Er schmeckt stark nach Wiskey. Jedoch küsste ich ihn nun nur noch intensiever. Er legte seine Hand um meine Hüften und presste seinen Körper gegen meinen.

Ruckartig hörte ich auf. Jason war sichtlich verwirrt, wie jedesmal wenn ich das mit ihm machte. Ich nutzte die Chance, drängte mich an ihm vorbei und rannte aus dem Haus. ,,Sam! Verdammt Sam! Komm zurück!" hörte ich Jason nach mir schreien, doch ich ging weiter und leckte mir mit der Zunge über die Lippen.





Hey Leute. Ich hoffe euch hat mein erstes Kapitel gefallen. Jap wie ihr vieleicht gemerkt habt ist diese Story nicht ganz so jugendfrei.

Ich hoffe sie hat euch gefallen. Ich würde mich sehr über einen Vote oder einen kommentar freuen. (Beides wäre noch besser:)

Ich hoffe ihr seid auch im nächsten Kapitel dabei:)

P.S bitte entschuldigt, falls vorhanden, meine Rechtschreibfehler.

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