17. Kapitel

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Ich bin alleine. Ich will aber nicht alleine sein. Alleine sein macht keinen Spaß. Okay man kann machen was man will, aber ich will trotzdem nicht alleine sein. Ich würde mir liebend gerne eine Pizza bestellen, aber wer sollte die Tür auf machen, denn ich bin mir nicht sicher ob ich schon stark genug bin Treppen zu gehen. Da kam mir eine Idee.

Ich nahm mein Handy und wählte die Nummer des Pizzaladens, wo es diese unglaublich gute Pizza gab, die ich liebte. Ich sagte sie sollten die Pizza zu Lucas nach Hause liefern und draufschreiben für Lucas. Innen sollte auf der Pizza ein Zettel liegen wo drauf steht, dass er vorbeikommen soll, nicht mehr.

Wozu habe ich schon mal so jemanden wie Lucas, da kann er mir auch die Pizza ans Bett bringen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er es tun wird. Um nicht ganz so schrecklich auszusehen, versuchte ich mir etwas Neues anzuziehen und meine Haare zu kämmen. Und auch schon nach zwanzig Minuten hörte ich wie jemand durch mein Fenster kam und natürlich war es Lucas.

Aber es war nicht nur Lucas, sondern es war Lucas mit der Weltbesen Pizza in der Hand. Er kam zu mir uns setzte sich ohne etwas zu sagen auf mein Bett. „Danke, du bist mein Retter in der Not!" Er nickte und überreichte mir die Pizza. Sofort biss ich ein Stück ab und genoss den Geschmack.

„Willst du auch was? Ich liebe diese Pizza du musst sie probieren." Ich hielt ihm ein das Stückchen von dem ich schon abgebissen hatte hin und er biss einmal ab, so wie ich es getan habe. Er riss mit einem Mal seine Augen auf und biss noch einmal ab. Mit vollem Mund sagte er dann: „Die ist verdammt gut. Ich kann verstehen, dass du sie liebst." Ich musste Lächeln und überließ ihm das Stück der Pizza und nahm mir ein neues.

Nachdem wir die Pizza gegessen haben schmiss Lucas den Karton hinter sich auf den Boden und kam näher zu mir. Er hielt mit seiner Hand meine Wange und küsste mich. Und schon wieder war ich mal wieder nur Wackelpudding. Seine zarten weichen Lippen liebkosten die meinen und es fühlte sich verdammt gut an. Doch er löste sich relativ schnell wieder von mir um zu sagen:

„Weißt du, so gut diese Pizza auch war, aber es gibt nichts Besseres als das zu tun." Und schon wieder lagen seine Lippen auf meinen, doch diesmal mit mehr Druck. Ich mochte es und versuchte es auch. Daraufhin kam er noch näher zu mir, zumindest so gut es ging und fing an meinen Hals zu liebkosen. Und ab da hatte er mich vollkommen. Ich krallte mich mit meinen Fingern in seinen Haaren fest und fing an mehr Leidenschaft in den Kuss zu legen, doch es klappte nicht sonderlich gut, weil so etwas im Sitzen nun mal nicht so gut funktionierte. Also stoppte ich und er schien überrascht.

„Was ist los? Habe ich eine Grenze überschritten? Geht es dir zu schnell? Hab ich dir Wehgetan? Habe ich etwas falsch gemacht?" Ich musste schmunzeln, weil es so süß war, wie er sich die Schuld dafür gab, dass ich aufhörte. Naja, ein bisschen fies war ich ja, weil ich einfach so stoppte und ihn dann einfach nur anstarrte anstatt ihm zu sagen, dass es einfach zu unbequem war und ich deswegen aufgehört hatte. „Luke. Alles ist gut. Ich find wir sollten uns hinlegen, weil es im Sitzen ziemlich unbequem ist. Okay?"

Er gab mir einen kurzen Kuss auf den Mund und sagte: „Dann mal los. Wie hätten sie es denn gerne Miss?" Bei meiner Antwort schämte ich mich ein bisschen. „Ja, das Problem ist, ich kann mich nicht alleine hinlegen, oder es würde Stunden dauern. Ich musste mich ja schließlich noch für dich umziehen und da ist mir schon die Puste weggeblieben." Er lächelte und sagte dann: „Wenn es nur das ist Miss, dann werde ich ihnen behilflich sein." Und auch schon gleich danach hatte er mich auf dem Arm und legte mich behutsam aufs Bett.

„Danke Mister." „Uhhh, nennen sie mich doch Lucas." Er lächelte noch einmal kurz bevor er auch schon den Abstand zwischen unseren Körpern minimierte und dann endlich seinen Lippen wieder auf meinen legte. Doch es war mir zu zart. So hatten wir doch eben schon angefangen, aber wir hatten viel besser aufgehört. Also blieb mir nichts anderes als ihn ein bisschen verrückt zu machen, damit er nicht wieder so zärtlich anfing, denn so lange werde ich schließlich nicht mehr viel Kraft haben.

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