Hallo zusammen! ^-^/
Hier erzähle ich von meinem Trip nach Japan (Sommer 2k17).
Eine Freundin und ich gehen auf eigene Faust nach Japan. Ob das gut geht?
Tokio, Sendai, Nagoya, Osaka, Kyoto
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Eigentlich fängt es mit Tag 0 an, weil die Hinreise über einen Tag gedauert hat ...
Also: Tag 0 Es beginnt damit, dass mein Wecker um 04:45 Uhr klingelt. Alles wurde am Vorabend von mir gepackt und somit muss ich mich nur anziehen und mein Frühstück (= Sandwich) einpacken.
Mein Vater fährt mich zum Bahnhof. Ich nehme den erste Zug des Tages, der direkt zum Flughafen tuckert. Meine Freundin ist eine Station nach mir eingestiegen.
Zwei Stunden später sind wir beide beim Flughafen und als typical Swiss people zu früh da. --> Warten! Ist dann aber doch nicht so schlimm gewesen, denn: "Am Flughafen vergeht die Zeit wie im Flug. *Ba Dum Tss*" Zitat von mir (aka. der "beste" Flachwitzreisser).
Nachdem wir fünf mal aufs WC mussten, eingechekt und die heissgeliebte Kontrolle überstanden haben, können wir mit einer schicken (Flughafen-)U-Bahn zu den Gates E fahren (mit Kuh und Jodelgesang im Hintergrund [kein Scherz]).
Eindeutig zu viele Klammern. ^^'
Als wir dann zum sechsten Mal auf der Toilette gewesen sind, dürfen wir schon an Bord gehen.
Vom kalten Zürich ins heisse Abu Dhabi. Als wir ankommen ist es bereits dunkel, aber es hat trotzdem noch fette 39°C! #tilt
Während des Fluges habe ich Musik gehört, während meine Freundin sich einen Film reingezogen hat. Ein anderer Fluggast hat sogar Herr der Ringe geschaut. :3
Also sind wir in Abu Dhabi angekommen. Noch einmal Kontrolle des Handgepäcks und fertig. Das anschliessende Gate finden wir schnell. Wir müssen auch nicht mehr lange warten.
Abu Dhabi -> Tokyo (Narita) Flugzeit: 09.55h Zeitzone: GMT+09:00 Japanische Normalzeit
Im Flieger gucken wir diesmal beide einen Film. Ich schaue mir "Ghost In The Shell" an. Nachher versuchen wir zu schlafen.
Tag 1 (beginnt erst jetzt) Im Flugzeug zu schlafen war echt unbequem, da man die Beine nicht ausstrecken konnte. Gegen Schluss hat es sogar angefangen zu kribbeln. Kein Wunder nach zehn Stunden sitzen.
Aber die Mühe war es wert!
In Japan um die Mittagzeit angekommen, kontrolliert man noch ein halbes Dutzend mal die Pässe. Dann lösen wir den Japan Rail (JR) Pass ein. Mit dem sind wir dann nach Tokyo, nur um zu merken, dass wir eigentlich bis nach Shinjuku hätten fahren können.
Ein anderer Zug ist schnell gefunden und schon eiern wir in Shinjuku rum. Weil: 1. Wir nicht wissen welche U-Bahn nach Shin-Egota (= dort ist unsere Unterkunft) fährt und 2. Wir keine U-Bahn Karte haben.
Zuerst suchen wir einen Infoschalter, den wir auch finden. Nur zu dumm, dass die da kein Wort Englisch sprechen.
Wir sprechen danach ein Mädchen und ihre Mutter an. Zuerst sagen sie, dass sie kein Englisch können, aber dann helfen sie uns doch noch. (Vielleicht haben sie auch nur geholfen, weil ich meinen EXO-Rucksack trug und die Tochter auch Fan von EXO ist xD.)
Sie haben eine Bahnapp und ich nenne ihnen den Stationnamen: Shin-Egota. Dank ihnen haben wir Problem 1 gelöst. Wir wissen nun welche Linie nach Egota fährt. Die Oedo Line.
Wir begeben uns Richtung dieser Bahn und sehen uns vor unserem 2. Problem wieder: Keine Fahrkarte.
Wir haben extremes Glück und eine Bahnangestellte entdeckt uns und zeigt uns wie man eine Karte kreiert und wie man sie auflädt. Ein wahrer Engel diese Frau! :'D
Eine Viertelstunde in der stickigen U-Bahn hocken und wir kommen endlich bei unserer AirBNB-Unterkunft an.
Die Unterkunft ist hammer! Es ist ein modernes Loft und auch andere liebe Leute wohnen da. Wir haben ein furchtbar heisses Dachzimmer mit einer süsser Snoopytapete.
Hier haben wir auch endlich Internet. Wir waren zu dumm, uns mit dem öffentlichen Wi-Fi zu verbinden.
Geduscht, umgezogen, nach Shinjuku abendessen (Korean BBQ) und zurück.
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Jetzt hocke ich in unserem Snoopyzimmer und schreibe das hier, während meine Kollegin schon lange vor Müdigkeit eingeschlafen ist.