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Chapter 1;

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Riley Underwood stand vor ihrem Spiegel. Sie setzte ihre Kampfmontur auf, die aus einer schwarzen Hose, einer Jacke -die Feuer abfängt-, ein paar Handschuhen und Schulterpolstern bestand. Zudem zog sie ihre festen Schuhe an, die sie jeden Monat für ihre Kämpfe säubert, die mit einem Lack versehen sind, der die Schuhe standfest macht. Ihre langen weißen Haare, die ihr bis über die Brust reichen, band sie zu einem Pferdeschwanz. Zum Schluss holte sie ihren Ledergürtel, indem sich ihre Messer befanden, die auch durch Feuerwellen hindurchgehen können. Man kann ja nie besser vorbereitet sein, für einen Kampf gegen Leute, die das Element Feuer beherrschen. Als sie ihre Messer zurecht legte, schloss sie den Gürtel um ihre Hüfte. Abschätzend betrachtete sie sich im Spiegel, ehe ihr Blick nicht ihr Gesicht traf, sondern das metallische etwas, dass sich hinter ihr auf ihrem Schrank befand. Es war die Trophäe, die sie im letzten Monat gewann, als sie gegen ihre eigenen Leute gekämpft hatte. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie viel Spaß sie an dem Kampf hatte und wie sicher sie sich war, diesen Kampf zu gewinnen. Aber am Ende, als die Hälfte ihrer Gruppe ausgeschaltet wurde, verlor sie. Ihre Gruppe ergatterte den zweiten Platz. Riley hatte sich an diesem Tag ganz klar ein Ziel gesetzt: Es wird nie wieder dazu kommen, dass sie den zweiten Platz belegen muss. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie ein Pfeifen wahrnahm. Charly war unbemerkt in deren Zimmer eingetreten.

,,Wow, du siehst aber scharf aus.'', trällerte sie überrascht. Riley schaute verlegen zur Seite.
,,Danke.''
,,Dann eben nicht.'', sagte sie beleidigt und setzte sich mit wütenden Blick auf ihr Bett. Riley steuerte, mit einem fragendem Blick, auf sie zu. ,,Was ist denn los?''
,,Warum müssen Heterosexuelle Mädchen immer denken, dass wenn eine Homosexuelle ihnen ein Kompliment macht, sie dann was von ihnen wollen?'', klagte sie ein. ,,Demnächst mache ich dir gar keine Komplimente mehr!'' Riley überfällt das Gefühl von Schuld. Sie wusste, dass nicht viele die Gleichsexuelle Beziehungen tolerierten, und wollte auf gar keinen Fall Charlie das Gefühl geben, sie wäre eine davon. Mit einem gespielt beleidigten Blick, verschränkte Riley die Arme vor der Brust. ,,Wenn das so ist, werde ich mir wohl eine neue Zimmergenossin suchen müssen. Eine die mir tagtäglich, bis in die Nacht hinein und wieder zum Morgengrauen, Komplimente macht. Ich hätte da sogar schon eine im Blick.'' ,,Wen?'', fragte Charlotte spitz. ,,Miranda.'', gab Riley kurz zurück. Mit offenem Mund und geweiteten Augen, saß Charlie nun da. ,,Das kann unmöglich dein ernst sein, oder?'' Riley lässt die Arme sinken. ,,Nein, natürlich nicht. Man Charlie!" Sie fasste die Hände ihrer Freundin. ,,Du glaubst doch nicht ernsthaft, ich würde dich jemals gegen Sie oder überhaupt jemanden austauschen.''
,, Könntest du auch gar nicht, weil ich nichts getan habe, was dich umbringen könnte.'' ,konterte Charlie woraufhin Riley anfängt zu lachen. Die Internatregeln besagen, dass man nur eine Zimmergenossin austauschen kann, wenn diese versucht einen umzubringen. In den anderen Fällen muss man versuchen mit ihr klarzukommen. Denn das ist das Internat des Friedens, wie die Direktorin immer schön zu sagen pflegt.

,,Noch nicht.'' Charlie schnaubte verächtlich.
,,Also", setze Riley fort ,,ich habe ehrlich nichts dagegen, wenn du mir Komplimente machst. Nur.."
,,Nur was?''
,,Nur bin ich es noch nicht gewohnt, solch Komplimente zu kriegen und schon gar nicht von einem Mädchen. Also bitte, nimm es nicht zu persönlich, wenn ich-‚" Ruckartig wurde sie von Charlie unterbrochen. ,,Ein Junge hat dir noch nie ein Kompliment gemacht?'' Nach allen, was ich ihr versucht habe  klarzumachen, hörte sie nur das heraus?, fragte sich Riley selbst.
,,Naja, schon aber nicht so wie du es immer tust..'',antwortete sie nach einer Weile. Als Charlie nicht antwortete, fragte sich Riley, ob sie wohl was falsches gesagt hatte. Vielleicht klang es ja doof, so etwas zu sagen? Vielleicht hatte es Charlie ja verletzt, mit einem Jungen verglichen zu werden? Doch ihre Gedanken, sowie ihre Sorgen änderten sich schlagartig, als Charlie ihre Arme um Riley's Nacken schlang und sie Riley an sich drückte. Riley hörte kaum, was Charlie sagte, da sie so überwältigt war, dass Charlie mal Zuneigung zeigte und sie es einfach genoss. Aber sie hätte schwören können, dass sie hörte wie Charlie meinte, dass sie es verdient hätte, ihr tausendmal am Tag Komplimente zu machen, weswegen Riley ein ehrliches Lächeln zu Stande brachte. Langsam löste sich Charlie mit einem Grinsen von Riley und wollte gerade etwas sagen, als die Tür wieder einmal geöffnet worden ist.
Savannah, einer ihrer besten Freunden, stand in der Tür. Sie hatte schon ihre Kampfmontur an, die sich so eng an ihrem Körper schmiegte, dass Riley Angst hatte, dass, wenn sie sich einmal dücken würde oder auch strecken, ihre Kampfmontur zerreißen würde. Savannahs  schwarzen Haare, waren ebenso wie Rileys Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Charlie's Haare waren zu kurz, um gebunden zu werden. Sie reichten ihr bis zum Kinn hin, weswegen sie es auch nicht nötig hatte. Savannah fackelte nicht lange und sagte das, was sie anscheinend dringend zu sagen hatte.

,,Ist das euer ernst? Was treibt ihr die ganzen Zeit? Ein Kaffeekränzchen, oder was? Da hättet ihr mich auch einladen können. Cas, Parker, Aaron und ich warten seit zehn Minuten auf euch. Und auch Arianné ist mit von der Partie. Und ihr wisst, dass sie nicht so geduldig ist wie wir. Und ihr wisst auch, dass ich ihr am liebsten die Haare rausreißen würde. Also, bewegt euch und kommt endlich!" Und mit diesen Sätzen rauschte sie aus Riley's und Charlie's Zimmer, die sich verwirrt ansahen. Charlie ergriff als erste das Wort. ,,Hä, so spät ist es doch gar nicht? Oh man, ich finde ja, dass Savannah unbedingt mal flachgelegt werden soll. In letzter Zeit ist sie ein wandelnder  Brocken." Charlie erhob sich aus ihrem Bett und Riley tat es ihr nach, doch allerdings, wanderte ihr Blick von Charlie's Kampfmontur auf und ab.
Vorhin war ihr das gar nicht aufgefallen, aber jetzt sah sie es ganz deutlich. Die Veränderung. ,,Sag mal, sehe Ich da richtig? Was ist mit deiner Montur?" Charlie lächelte stolz und ihre weißen Zähne, die einen sehr starken Kontrast zu ihrer dunklen Haut bildeten, scheinten hervor. ,,Ich fand schwarz zu langweilig. Ich meine, so ein Mädchen wie ich, dass ein so farbreiches Leben führt, muss doch etwas haben, dass zu ihr passt und da fand ich, ein etwas dunkleres gelb würde passen und sieh da, es passt." Sie zwinkerte mir zu und huschte dann aus ihrem Zimmer.

Hallo Leser/Schreiber und oder Kritiker,
wir danken euch, dass ihr  euch die Zeit genommen habt und bis zum Ende des ersten Kapitels gekommen seid. Das wird unsere erste Geschichte, die wir zu zweit begonnen haben und  zu zweit zu Ende bringen werden. Wir hoffen auf zahlreiche Kommentare als auch Votes! xx

Lightning through the veinsHistórias para pegar e não largar. Descubra agora