Hinter Bucks Rücken war die Welt scheinbar stehengeblieben. Bobby Nash stand da, die Arme leicht erhoben, den Mund halb offen, unfähig, die Situation zu katalogisieren. Hen hatte das Clipboard mit den medizinischen Daten fast fallen gelassen, und Chimney starrte von Buck zu dem hochdekorierten Five-0-Chef und zurück, als würde er versuchen, ein multidimensionales Rätsel zu lösen.
Eddie Diaz stand wie festgewurzelt. Seine Augen waren auf Steves Hände gerichtet, die immer noch
vertraut auf Bucks Schultern ruhten, und dann auf Danny, der Buck ungeniert gegen den Arm boxte. Eddie fühlte ein plötzliches, kaltes Stechen in der Magengrube. Er kannte Buck. Er kannte jedes Detail von Bucks Leben — dachte er zumindest. Er wusste von den schlechten Beziehungen, von der harten Kindheit, von den Trips um die Welt. Aber das hier? Das war kein loser Bekannter aus einer Bar.
„Moment... die kennen Buck?", brachte Hen schließlich die Frage heraus, die allen auf den Lippen brannte.
Ihre Stimme war eine Mischung aus absolutem Unglauben und professioneller Neugier.
Noch bevor jemand antworten konnte, näherten sich vier weitere Gestalten aus dem inneren Kreis des taktischen Bereichs. Es waren die vier ehemaligen SEAL-Kameraden, die Steves Ruf gehört hatten. Sie trugen die volle, schwere Kriegsausrüstung, modifizierte Sturmgewehre an den Slings über ihren Brustplatten, die
Gesichter von Ruß und Schweiß gezeichnet.
Tyler „Raven" Hayes, der Scharfschütze des Teams, nahm seinen Helm ab und grinste dreckig. „Ich habe doch gesagt, ich rieche den Geruch von billigem Kantinenkaffee und schlechten Lebensentscheidungen.Ghost! Du verdammter Bastard!"
Marcus „Hawk" Reed, ein Hüne von einem Mann, stieß Tyler beiseite und zog Buck in einen extremen Headlock, wobei er ihm mit den Knöcheln über die Haare fuhr. „Ghost! Schaut ihn euch an! Er hat sich nicht verändert. Immer noch das hübsche Gesicht, das wir im Schlamm von Dschibuti zusammenflicken mussten."
Jason „Viper" Cole und Noah „Blaze" Walker drängten nach, klopften Buck auf die Brustplatte und lachten. „Warum nennen die ihn Ghost?", flüsterte Chimney mit aufgerissenen Augen zu Hen. „Und warum sieht Buck aus, als wäre er der Anführer von einer Gang, von der wir nichts wissen?"
Eddie trat einen Schritt vor, seine Stimme klang gepresst, fast schneidend. „Seit wann kennt Buck Steve McGarrett? Und wer zum Teufel sind diese Leute?" Buck löste sich aus der Umarmung der SEALs, und für einen Moment kehrte das nervöse Flackern in seine Augen zurück, als er den Blick seines eigenen Teams traf. Er sah die Verwirrung, die Fassungslosigkeit und —besonders bei Eddie — den aufkeimenden emotionalen Verrat.
YOU ARE READING
The Ghosts We Left Behind
FanfictionEin 9-1-1 und Hawaii Five-0 Crossover Die Geschichte fängt die coole Navy-SEAL-Vergangenheit von Buck („Ghost") perfekt ein, baut die humorvolle, chaotische Dynamik zwischen ihm und Danny auf, beleuchtet die tiefgründige Vater-Sohn-Beziehung zu Stev...
