Kapitel 1 Nathaniel

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Vorab eine kleine Inhaltswarnung:

Dieses Buch beschäftigt sich mit vielen Themen die potenziell belasten können. Ob Erwähnung oder direktes Geschehen. Wenn ihr betroffen seit lest dieses Buch bitte nicht. Hier einmal eine Liste.

Gewalt

Mord

Tod

Suizid

Vergewaltigung

Häusliche Gewalt

Pädophilie

Posttraumatischen Belastungsstörung

Entführung

Sexuelle Szenen

Abhängige Persönlichkeitsstörungen

Drogenabhängigkeit

Drogenkonsum

Dann aber auch direkt der Start:

Nathaniel-11 Jahre-Salt Lake City

Ich rannte. Ich wusste nicht wohin, aber es war auch egal. Hauptsache weg. Nur weg von dem Ort der mein Zuhause genannt wurde, auch wenn es dieses für mich noch nie war. Ich trug nichts bei mir außer den abgetragenen Klamotten, die ich ańm Leib hatte. In meinem T-Shirt klaffte ein noch warmes Brandloch und ich spürte schon wie meine Haut Blässchen bildete. In meinen Taschen steckten 20 Doller von meinem Peiniger. Es war nun alles was ich besaß, aber es konnte eh nicht schlimmer werden. Plötzlich stolperte ich. Ich hatte nicht aufgepasst und fiel auf den kalten Asphalt. Mein Knie schürfte auf, genau wie auch meine Handinnenflächen, aber egal. Ich sprang wieder auf und rannte weiter. Ich musste weiter. Ich war noch nicht weit weg gut. Selbst in Asien, wäre ich nicht weit weg genug.

Ich schaute mich erst wirklich um, als ich in einer Sackgasse landete. Vor mir war er Eingang zu einer großen Lagerhalle. Vielleicht konnte ich dort schlafen, denn ein Blick nach hoben verriet mich, dass es wahrscheinlich so ca. Mitternacht war. Zögernd betrat ich die Halle. Das verrostete Tor stand offen. Dieb gesamte Halle wurde nur beleuchtet von dem Licht, dass durch die in Scherben liegenden Fenster hereinfiel. Dieser Ort wirkte bedrohlich irgendwie dunkel. Als ich mich umsah, sah ich, dass die halle zwar von außen alt aussah, doch Innen modernste Technologie war. Plötzlich nahm ich noch etwas viel wichtigeres wahr. In der einen Ecke, saß ein Jugendlicher. Vielleicht 5 Jahre älter als ich. Vor ihm leuchtete ein Bildschirm und er hatte sich zu mir umgedreht und sah mich neugierig an. Zögernd lief ich auf ihn zu. ich setzte ein gekünsteltes Lächeln auf, in der Hoffnung er würde mir nichts tun, doch egal was war es war immer besser wen ich den ersten Schritt machte. „Hallo wer bist du denn?", fragte ich. „Verrat mir doch erst was über dich", forderte der Jugendliche. „Ich bin Lilac und wollte mich eigentlich hier mit meinem älteren Brüdern treffen, aber sie sollte in ein paar Momenten da sein", log ich. Ich wusste schon zu früh was man sagen musste und kein Opfer zu sein. Immer falsche Namen nutzen, immer behaupten, dass gleich mehr auf seine Seite auftauchen würde. Er fragte höhnisch: „Dumme Mutprobe von ihnen oder was?" „Wieso sollte es das sein?", fragte ich ehrlich interessiert. Mit seinen paar Worte hatte er es geschafft meine Aufmerksamkeit zu fesseln. „Dir ist schon bewusst wo du dich befindest, oder", fragte er. Ich log erneut: „Natürlich, wem nicht?" Er lachte: „Dir ist es nicht bewusst, Kleiner!" „ich bin nicht klein", erwiderte ich pröttelig. Er schnaubte nur. Für mein Alte war ich wirklich nicht klein. Die meisten schätzen mich älter, den die Ereignisse hatten mich reifer gemacht und ich war schon immer egal wo ich war der größte. „Du bist in einem der Headquarters von den Phoenix.", erklärte er und ich brachte die Informationen im Zusammenhang. Mein Vater hatte doch heute morgen von den Phoenix gesprochen. Er hatte erzählt, dass die kleine Gang, die ihm zu dem gemacht hatte was er nun war, nun einen deal mit den Phoenix eingegangen war.

The Killer [BoyxBoy]Where stories live. Discover now