Hallihallo an alle neuen Leser! Und ich hoffe sehr auf einige Leser von davor! ;)
Es wurde mal wieder Zeit für eine kleine Story oder? ^^
Wenn du "How to be a boy" gelesen hast, wurdest du schon reichlich mit Romance, Fluff und Friendship überschüttet - das sollte reichen oder? ^^
Nicht ganz!
Romance wird dich auch hier erwarten ABER die Geschichte wird Dramalastig. Ich gebe dir das versprechen, dass du nicht nur einmal denken wirst "och nö, warum?!", bleib auf jeden Fall am Ball, ich plane großes ^^
Jedes Kapitel wird einen Songtitel erhalten, entweder weil ich finde der passt sehr gut zu dem Kapitel und der Stimmung, oder weil ich genau dieses Lied tausend Mal gehört habe beim Schreiben xD Auf jeden Fall alles Lieder die ich sehr mag und vielleicht siehst du das ähnlich :)
Extra ein Absatz, in der Hoffnung das es besser auffällt: Eine Warnung.
In dieser Geschichte werde ich einige unschöne Themen ansprechen, welche genau stehen noch nicht 100% fest, also wunder dich nicht, wenn ich jetzt etwas aufzähle, was eventuell später doch nicht verbaut wird, oder etwas anderes dazu kommt. Ich möchte es aber nicht zu jedem Kapitel dazu schreiben. So oder so denke ich kann ich dich beruhigen, P18 ist berechtigt, aber sowohl ins schwarze Gebiet als auch in heißere werde ich nicht allzu ausführlich abdriften. ( Es sei denn ihr wollt es :D )
Es kommen starke Selbstzweifel an der eigenen Person ( Jeder ist wunderbar genau so wie er ist! ), Mobbing in der Schule, leichtsinnige Entscheidungen, Drogen/Süchte/Rauschmittel, eventuell Homophobie, Gewalt Physisch als auch Psychisch. Natürlich mit einer menge Schimpfwörtern. ( Da kann ich kreativ werden )
Hauptsache bei dem Ganzen ist, du vergisst nicht, das ist nicht MEINE Meinung, sondern soll nur dem Wortbuilding dienen und meine Idee voranbringen :)
So, jetzt hab ich eine ganze Menge dagelassen, ich würde vorschlagen du liest erstmal das erste Kapitel, ich denke du bekommst schon einen guten Eindruck davon was abgehen wird :)
Ich wünsche ganz viel Spaß!
Vergiss nicht mir deine Gedanken und Eindrücke dazulassen ^^
Liebe Grüße !
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Ungeduldig wartete ich auf die letzten Minuten der Stunde.
Ich hatte sowas von keine Lust mehr.
Geschichte, wozu benötigte man das? Wen interessierte, wer irgendwann mal was getan hat?
>> Miss Kim? Wären Sie so freundlich und würden mir meine Frage beantworten? Sie sehen gelangweilt aus. <<, mahnte mich mein Lehrer, was ich mit einem Schulterzucken beantwortete, da ich keine Ahnung hatte, was er gefragt hatte.
>> Freak. <<, säuselte Youngmi einige Plätze weiter, dennoch gut verständlich für die halbe Klasse, die daraufhin anfing, mehr oder weniger laut zu kichern.
Ich hatte nicht unbedingt eine beliebte Position in meiner Klasse.
Zumindest hatte ich meine Ruhe gehabt, solange mein Bruder, den alle vergöttert hatten, zusammen mit mir auf der Schule war.
Doch leider war er im Sommer fertig geworden und ließ mich hier allein versauern.
Einer der Gründe, weshalb ab diesem Jahr schwänzen auf meiner To-Do-Liste stand. Außen hin versuchte ich hart zu bleiben, keine Schwäche zu zeigen, so wie mein bester Freund es seit Kindheitstagen an konnte und gemeistert hatte. Nur war es bei ihm natürlich, ich zwang mich dazu.
Innerlich verspannte ich mich komplett, als die Klasse über mich lachte und der Lehrer nur genervt die Augen verdrehte, da ich ihm nicht geantwortet hatte.
Tolle Hilfe, danke dafür.
Die Schulklingel erlöste mich und schnell stopfte ich meinen Collegeblock und das Geschichtsbuch in den Rucksack und eilte hinaus, geschickt wich ich dabei einem Mitschüler aus meiner Klasse aus, der mir ein Bein stellte.
Wenigstens hatte ich es dieses Mal gesehen, oft genug war das nicht der Fall.
>> Versuchs Morgen wieder. <<, wank ich ab und huschte direkt zur Tür raus.
Ich musste mich beeilen, wenn ich meinen besten Freund noch erwischen wollte.
Anfänglich war er der beste Freund meines Bruders, aber irgendwann vor Jahren hatte er mal Betrunken gemeint, dass ich seine beste Freundin wäre.
Allein der Gedanke an diese Nacht ließ mein Herz schneller schlagen.
Zum Glück waren wir als ich noch ganz klein war in diese heruntergekommene Gegend gezogen, nachdem mein Vater gestorben war.
Also, Glück liegt im Auge des Betrachters, natürlich würde ich gerne irgendwo wohnen, wo ich keine Angst Nachts haben müsste, oder wo nicht ständig irgendwo randaliert oder eingebrochen wurde – aber immerhin war er dadurch mein direkter Nachbar geworden und somit hatten mein Bruder und er sich kennengelernt.
Aus dem Schulgebäude joggend erspähte ich seine Mintgrüne Mähne am Ausgangstor, als er ein Beanie aus seiner Tasche hervorholte und überzog.
Bevor ich ihn aus den Augen verlor in der Schülermenge, setzte ich zu einem kleinen Sprint an.
Ich quetschte mich im Slalom durch die anderen Mitschüler hindurch, bis ich ihn am Eingang zum Parkplatz endlich erreichte.
>> Ich hab dir hundert mal geschrieben, dass du auf mich warten sollst, Min Yoongi. <<, schimpfte ich sogleich etwas außer Atem.
Angesprochener blieb nicht mal stehen für eine Begrüßung, immerhin waren wir heute Morgen schon zusammen hergekommen.
>> Hab nicht auf mein Handy geguckt. <<, speiste er mich ab und stieg in sein Auto ein. Ungeduldig wartete ich darauf, dass er die Beifahrertür von innen entriegelte, da dieses Exemplars von einem Golf nicht über eine Zentralverriegelung verfügte.
Sofort als das geschehen war, ließ ich mich auf den Beifahrersitz gleiten und versuchte möglichst nicht mit den Füßen irgendwas im Fußraum zu beschädigen.
Auch wenn Yoongi sein Auto über alles liebte, sah es hier drin fürchterlich aus. Ordnung gehörte nicht zu seinen Stärken.
Als ich mir den Anschnallgurt griff, merkte ich, wie Yoongi mich ansah, weshalb ich seinen Blick stumpf erwiderte.
>> Was?! <<, fragte ich angriffslustig und schnallte mich dabei an.
>> Du hast noch einen Block Unterricht. <<
>> Bist du jetzt meine Mutter geworden? <<, lachte ich und griff mir eine Handvoll der CD's die im Fußraum verstreut – teilweise nicht mal in ihrer Hülle – lagen, um sie in das Handschuhfach zu stopfen.
Schnaufend drehte Yoongi endlich den Schlüssel und ließ den Motor aufheulen.
>> Und du bist meine Putze? Findest du Rollenspiele interessant? <<, die Antwort blieb mir im Hals stecken, als er rasant ausparkte, ruckartig anhielt, nur um doppelt so schnell vom Parkplatz zu rasen.
Ja, sein Fahrstil war äußerst gewöhnungsbedürftig, allerdings fuhr ich schon mit ihm, seit er seinen Führerschein bestanden hatte. Naja, wenn man es streng sah, waren wir auch davor schon mit dem Wagen seines Vaters Nachts über die Felder gefetzt.
Im Endeffekt beherrschte Yoongi das Fahren schon, bevor er sich in der Fahrschule angemeldet hatte. Allerdings waren ihm die Regeln Fremd gewesen, wie leider auch in der Gegenwart noch hin und wieder vorkam.
Wir fuhren grade durch die Stadt als Yoongi den Blinker setzte, während ich noch im Fußraum eines seiner Hemden von einer Party mit Daumen und Zeigefinger hochhob.
Wer wusste schon wie lange es da lag.
Da rumpelte er mit dem Vorderreifen den Bordstein rauf, wodurch ich mir den Kopf an der Armatur anstieß.
>> Au! <<, maulte ich und schlug ihm gegen den Oberarm.
>> Sei nicht so zimperlich. <<, grinste er, wobei mir der Gedanke kam, dass er das eventuell absichtlich gemacht hatte.
>> Was willst du hier überhaupt? Ich will nach Hause. Und du darfst hier gar nicht stehen. <<, wies ich ihn zurecht und zeigte auf das Schild, was keine zwei Meter entfernt stand und klar beschrieb, dass Parken verboten war.
>> Dann lauf, wenn du es so eilig hast. Ich brauch Kippen. Sei brav und warte hier auf mich. Wehe du knabberst die Sitze an. <<, bei seinen letzten Worten wuschelte er mir durch meine offenen Haare – was ich hasste wie nichts anderes. War ich denn sein Haustier?!
Ich versuchte seine Hand loszuwerden, aber keine Chance, Yoongi war um einiges stärker als ich.
Mit einem leisen Lachen öffnete er seine Tür knarrend, stieg aus und knallte sie wieder zu.
>> Mistkerl. <<, grummelte ich, während ich die Sonnenblende runterklappte und in dem Minispiegel versuchte meinen fransigen Pony zu richten. Ohne vernünftigen Erfolg.
Sobald ich es aufgab und aus dem Fenster sah, was um mich herum so passierte, erkannte ich einige Autos hinter uns einen Mann in blauer Uniform, der sich etwas beugte um unter dem Scheibenwischer des Autos einen Zettel zu hinterlassen. Auf dem Rücken stand in weiß „Ordnungsamt".
>> Oh Mist. Beeil dich. <<, murmelte ich, da grade Bußgelder lästige Kosten waren und ich genau um die finanzielle Lage des älteren wusste. Sie war beschissen. Ebenso wie bei uns, war das Geld eigentlich immer knapp.
Die Türen des Kiosks gingen wieder auf und sofort wank ich ihn hektisch her und deutete gleichzeitig auf den Typen nur noch zwei Autos entfernt.
Yoongi zog verwirrt die Augenbrauen zusammen und lief gemächlich weiter, frustriert stieß ich einen ungläubigen Laut aus, das der sich auch immer wie eine Schnecke fortbewegen musste.
>> Hast du grade einen Anfall, oder was sollen das für Übungen sein? <<, fragte er beim Einsteigen, aber darauf ging ich gar nicht ein.
>> Fahr weiter, wenn du nicht schon wieder eine Knolle haben willst. <<, fauchte ich, was Yoongi Anlass gab, in den Rückspiegel zu sehen und neben bei das Plastik an der Schachtel mit seinen Zähnen abzufummeln.
>> Mach dir nicht immer gleich ins Hemd Krümel. <<, lässig nahm er sich eine Kippe aus der Schachtel, klemmte sie zwischen seine Lippen, entzündete sie direkt und steckte endlich den Schlüssel ins Zündschloss.
Mit flinken Bewegungen legte er den Gang ein und lenkte das Auto aus seiner Schräglage zurück auf die Straße, noch bevor der Mann uns erreicht hatte.
Natürlich war Yoongi die ganze Zeit über nicht angeschnallt.
>> Du solltest nicht rauchen. Das stinkt. <<, merkte ich an und rümpfte die Nase. Wie ich rauch doch hasste. Wenigsten zog Yoongi es nicht unnötig in die Länge, die Hälfte hatte er schon weg.
>> Nur mit mir am Meckern. Hier. <<, achtlos warf er mir was auf den Schoß, ohne den Blick von der Straße zu lassen und ohne weiter auf seine Sucht einzugehen.
Zumindest fuhr er sein Fenster einen Spalt runter.
Überrascht sah ich den Lolli auf meinem Schoß an und biss mir auf die Unterlippe.
>> Seh ich für dich aus, als wäre ich noch fünf Jahre alt? <<, merkte ich schnippisch an und verschränkte die Arme vor meiner schmalen Brust.
>> Dir kann man auch nichts recht machen. <<, schüttelte Yoongi den Kopf, zog dann erneut kräftig an seiner Zigarette und schnipste den kläglichen Rest auf die Straße, danach griff er mir ohne hinzusehen auf den Schoß um den Lolli zurück zu erobern.
Mit angehaltenem Atem und großen Augen folgte ich seinen Bewegungen, auch, wie er ebenso den Lolli mit seinen Zähnen bearbeitete bis er ausgepackt war.
Im Anschluss verschwand der Lolli in seinem Mund und zeichnete an seiner Wange die runde Kontur auf.
Mir fiel nicht auf, wie ich ihn ab diesem Moment nicht mehr aus den Augen ließ, im Gegenteil, abwesend lehnte ich meinen Kopf an dem Sitz an und verharrte in der Position.
Ich konnte ihn einfach ständig ansehen, über die Jahre war der schüchterne Schuljunge mit seinem schrecklich graden Schulhaarschnitt zu einem heißen, Achtzehnjährigen, introvertierten Bad Boy geworden, der sich von niemanden was sagen ließ.
Zum Beispiel seine Ohrringe, auf die ich grade gute Sicht hatte, die er ohne die Erlaubnis seines Vaters einfach mit seinen Freunden irgendwo hatte stechen lassen. Oder seine ständig gefärbten Haare.
Durch meine abgedrifteten Gedanken bemerkte ich nicht, wie wir schon vor seinem Haus geparkt hatten und wir zu Hause waren.
Abwartend sah er zu mir rüber, weil ich mich noch nicht gerührt hatte, als ihm mein Blick auffiel.
>> Was? <<, fragte er monoton, dabei zog er eine Augenbraue hoch.
>> Nichts. <<, nuschelte ich, da mir das unheimlich peinlich war.
In der Schule ließ ich mir nichts anmerken, versuchte stark zu bleiben, aber in meinem privaten Umfeld gelang mir dies gar nicht. Grade meine Freunde konnten mich lesen wie ein Kinderbuch.
Klar und deutlich.
>> Du wolltest doch den Lolli. Gibs zu. <<, grinste er.
Mein Glück, dass manche zu faul zum Lesen waren.
Ich öffnete meinen Mund um zu verneinen, vergaß aber wie man Worte aussprach, als mein Blick auf seine Lippen fiel, wo er langsam den Lolli preisgab.
Mein Gegenüber verstand mich völlig falsch und grinste noch immer, während er mir prompt den Lolli in meinen Mund schob.
Apfel, war das Erste was mir blinzelt in den Kopf kam, da stieg Yoongi schon aus.
>> Komm jetzt Fruchtzwerg, du wolltest doch so schnell nach Hause. <<
Hatte ich schon erwähnt das ich über beide Ohren in meinen besten Freund verschossen war?
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A raging hellfire in us
FanfictionEine Freundschaft die seit Kindestagen an besteht, eine Freundschaft die weit tiefer reicht, als sie vor Monaten für möglich gehalten hätte. Ein Bruder, der versucht alles zusammen zu halten, der versucht zu schützen was ihm blieb. Ein bester Freu...
