Wir redeten noch ein bisschen, um das entstandene Missverständnis aus der Welt zu schaffen. Ich wusste nun auch endlich wieder, wie der braunhaarige hieß, sein Name war Clint. "Ich geh schlafen, bis morgen." sagte ich und ging in mein Zimmer.
Als ich im Zimmer war ging ich Duschen, da ich heute echt ins schwitzen gekommen bin. Nach dem ich fertig war, zog ich mir meinen Schlafanzug an und ging ins Bett.
-du hast einen Traum aus deiner Vergangenheit, wobei es um deine Eltern geht-
Ich wachte mit einem Mal auf und brauchte eine Weile, um zu realisieren, dass das gerade alles nur ein Traum war. Meine Kehle fühlte sich trocken an, ich wusste zwar nicht wieso, aber ich brauchte was zu trinken und ging deshalb ins Wohnzimmer.
Ich setzte mich in mein Bett und wartete, dass meine Beine zu zittern aufhörten. Als ich meinen Beinen wieder vertraute, stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Zu meiner Überraschung saß dort Natasha. Ich ging langsam zum Sofa und setzte mich vorsichtig neben sie, da ich keine Ahnung hatte was mit ihr los war. Sie sah einfach nur aus dem Fenster und sah erschrocken aus. "Ist alles okay bei dir?" fragte ich, bekam aber keine Antwort. Aufeinmal war ich überfordert, da ich nicht wusste was ich machen sollte. Ich entschied mich dafür, sie einfach in den Arm zu nehmen. Sie erwiderte die Umarmung und ich spürte eine kleine Träne auf meiner Schulter. "Was ist los?" wollte ich wissen und merkte wie besorgt ich eigentlich um sie war. "Ich hab dich schreien gehört....." sagte sie. Mir wurde klar, das ich während dem Alptraum auch geschrien haben muss, weshalb meine Kehle auch so trocken war. "Mir geht's gut, aber warum weinst du?" "Deine Schreie..... ich... kann sie nicht vergessen...." "Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken." Ich merkte, dass sie sich langsam zurückzog und ließ sie deshalb los. "Warum hast du.... geschrien?" "Ich hatte einen Traum aus meiner Vergangenheit....." sagte ich und merkte, dass ich bei den Gedanken an den Traum auch wieder anfing zu weinen. Ich unterdrückte so gut es ging, damit sie es mir nicht anmerken konnte. "Aber mir geht es gut, mach dir also bitte keine Sorgen um mich." Sie schaute mich mit an und war immer noch sichtlich erschrocken von meinen schreien. "Wenn du willst,..." begann ich "dann kann ich dir genauer sagen was ich geträumt habe.... " sie nickte nur schwach. "Das kann ich leider aber erst nachher, da ich gerade keine Nerven dafür habe.... es tut mir wirklich leid." Wir saßen noch einen Augenblick ins gegenüber und sahen uns einfach nur an.
Dann stand ich auf, um wieder in mein Zimmer zu gehen. Aufeinmal spürte ich eine Hand auf meiner Schulter, weswegen ich stehen blieb. Natasha hielt mich an der Schulter fest und drehte mich zu ihr um und dann.... küsste sie mich ohne Vorwarnung. Ich spürte, dass ihre Lippen verdammt weich waren und er Kuss fühlte sich auch gut an, aber ich stieß sie trotzdem weg und eine Tränen rollte mit über die Wange. "Es tut mi-" setzte sie an aber ich unterbrach sie. "Nein... es ist nicht deine schuld..... aber.... ich kann nicht.... ich erkläre es dir morgen, Okay?" "Ja...." sagte sie. Wir gingen beide ohne ein weiteres Wort zu sagen auf unsere Zimmer. Ich musste die ganze Nacht an diesen Kuss und ihre zarten Lippen denken, weshalb ich kaum ein Auge zu bekam. Aber ich konnte es nicht zulassen, oder doch? Aber was war, wenn das gerade auch alles nur ein Traum war.
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Ich hoffe es gefällt euch einigermaßen 🥰
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Wahre Liebe oder nur ein Traum...?
FanfictionDas ist meine erste Story, also bitte nicht allzu streng sein, Danke. ⚠️⚠️Als kurzer Hinweis vorweg, diese Story könnte einige Leute Triggern, da es hier teilweise um Mord, Panikatacken und selbstverletzung geht!⚠️⚠️ ~Ich schreibe zurzeit wenig, da...
