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Pen Your Pride

Justin

Immernoch saß ich bei Selena. Mittlerweile waren es schon um die drei Stunden. Selena muss total fertig sein. Langsam ging jetzt schon die Sonne unter und Lucy verteilte schon das Essen. Leise klopfte sie an die Tür von Selenas Zimmer. „Herein?“ sagte ich leise. „Hey“ meinte sie. „Hallo Lucy“ sagte ich und sah wieder zu Selena. „Wie geht es ihr?“ fragte sie, als sie das tabeltt abstellte. „Sie hat immer noch Fieber.“ sagte ich. „Und es sinkt einfach nicht.“ fuhr ich besorgt fort. „Das ist ein wirklich komplizierter Fall.“ sagte Lucy und setzte sich. „Sie sieht immer noch ihren toten Freund und das macht mir Angst. In den Akten steht, das sie früher so offen und fröhlich war und jetzt ist sie das komplette Gegenteil. Sie soll wieder so werden.“ sagte ich. Lucy lächelte etwas. „Dann zeig ihr, das die Welt nach wie vor schön ist. Auch wenn ihr Freund nicht mehr da ist. Und sag ihr, das er das sicher nicht gewollt hätte.“ erklärte sie lächelnd. Ich leckte kurz über meine Lippen. Lucy hat natürlich recht, aber wie soll ich das anstellen?

„Ich geh dann mal wieder“ sagte sie leise. Sie stand auf und ging zur Tür. Dann ging sie raus und verteilte das Aendessen weiter für die Kinder. Ich sah wieder zu Selena, die immer noch schlief. „Selena, bitte, wach jetzt auf. Du musst was essen“ sagte ich flüsternd und seufzte. Vorsichtig küsste ich ihren Handrücken.

Selena

„Wie meinst du das denn?“ fragte ich Ansel. Er sah kurz auf den Boden. „Sel, weißt du, es ist nicht alles Zufall, das du hier bist. Ich wollte es so. Ich hab alles in die Wege geleitet, damit du hier geschickt wirst, zu Justin“ sagte er zu mir. Ich biss mir auf die Lippe. „Aber warum?“ fragte ich ihn. „Weil ich weiß, das er dir zeigen wird, wie das Leben auch ohne mich weitergeht.“ erklärte er. Ich sah ihn weiter an. „ich brauche keinen Justin, ich brauche dich.“ sagte ich und verlor Tränen. „Verdammt selena, jetzt wach doch endlich auf. Ich lebe nicht mehr und ich ich werde auch nie mehr Leben. Du hast kich vor einem Jahr zu Grabe getragen, hast dich nur noch verkrochen und dich komplett von allen abgekapselt. Verdammt nochmal, du verletzt deine Eltern, du verletzt Demi und Ariana und alle deine Freunde. Aber weißt du wen du am meisten verletzt?“ sagte er sehr sauer zu mir. Ich sah ihn an und schluckte. „Am meisten verletzt du mich verdammtnochmal“ sagte er, stand auf und lief rum. Ich setzte mich auf. Er fuhr sich durch die Haare.

„Man, klar wollte ich mein Leben mit dir verbringen und alt werden und mit dir Kinder kriegen. Aber ich kann das nicht mehr.“ sagte er. „Aber du, Selena, du kannst das alles noch. Und ich will, das du das alles noch machst, was wir beide geplant haben. Bitte, tu es für mich. Öffne dich Justin, rede mit deinen Eltern und bitte, bitte, bitte, bitte lass mich endlich los. Ich weiß du wirst wieder glücklich und das sehr sehr glücklich, aber bitte lass mich gehen.“ flehte er mich an. Ich sah ihn an und biss mir auf die Lippe. Langsam fing ich anzunicken. Er kam zu mir ans Bett, nahm meine Hand und küsste mich sanft. ich erwiederte zärtlich, schloss meine Augen und wünschte das dieser Kuss nie enden würde. Doch dann war er weg.

Ich öffnete meine Augen und sah in Justins wunderschöne Haselnussbraune Augen. „Na, auch mal wieder wach“ sagte er lächelnd. Ich nickte leicht und fasste mit meiner Hand an die Stirn, wo ich einen kalten Lappen spürte. „Was ist passiert?“ fragte ich ihn und nahm den lappen weg. „Du bist zusammengebrochen und hast plötzlich hohes Fieberbekommen.“ erklärte er mir. „Oh“ kam es von mir. Ich setzte mich auf. „hast du Hunger?“ fragte er mich. Ich sah auf das Tablett am Tisch und biss mir auf die Lippe. Er sah zu mir. „Also?“

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