Unterricht

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„Marcus? Maaarcus?!". Ich war wieder ganz bei der Sache. „Ja wie bitte?" fragte ich meinen Lehrer. „Hast du verstanden, was ich gerade gesagt habe?" fragte er mich. Was weiß ich denn, was der gesagt hat. „Ähh, natürlich." antwortete ich. „Ach so? Na dann lass mal hören!" Ich hatte überhaupt keine Ahnung was er gerade gesagt hat. Ich schaue also zur Tafel, um möglichst viel davon abzulesen. Meine Antwort war letztlich etwas... nennen wir es... komisch. Als Herr Errikson sich wieder von mir abwendete, fragte mich Martinus: „Bro, was ist los mit dir? Du bist doch sonst so'n Checker in Mathe." ich schaute ihn an „Keine Ahnung. Bin etwas müde." „Müde?" fragte er. „Du hast gestern schon um 20:00 Uhr geschlafen." Ich schaute ihn lächelnd an: „Ach, wieso weißt du immer, wann ich Lüge?" Er entgegnete: „Weil ich dich kenne wie kein anderer." sagte er grinsend. Habt ihr das gehört? Er „kennt" mich... Niemand kennt mich. Vielleicht kennt er mich am besten aber er weiß nunmal auch nicht alles. Ich grinste zurück. Den Rest der Stunde konnte ich mich auch nicht konzentrieren. So, dass ich am Ende der Stunde nichtmal mit Aufgabe 3 fertig  war.. und es gab 9 Aufagben. Als es klingelte packte ich meine Sachen zusammen und wollte mit Martinus aus der Tür gehen, als Herr Errikson mich noch einmal um ein Gespräch bat. Ich hatte so wenig Lust, das glaubt ihr gar nicht. Aber ich könnte jetzt ja nicht einfach gehen. „Ich warte." sagte Martinus „geh eben" ich sah ihn dankend an. „Aber wenn ihr in 10 Minuten nicht fertig seid, geh ich" sagte er lachend. Herr Errikson schloss die Tür und begann zu reden: „Marcus, bedrückt dich was?" fragte er. Moment? Er fragt mich ob mich was bedrückt? Ich dachte ich werde hier zusammengeschissen weil ich so unkonzentriert war. Herr Errikson kann nett sein? „Es geht mir einfach gerade ein bisschen schlecht." antwortete ich. „Ist es wegen der Tour?" bist du zu gestresst?" fragte er. „Nein, es ist wegen etwas anderem." sagte ich und schaute auf den Boden. Ich hoffe er sieht, dass es mir unangenehm ist. „In Ordnung, wenn du reden willst, dann bin ich da. Du kannst mich auch anrufen. Die Nummer habt ihr ja bekommen." sagte er freundlich. „Danke" sagte ich leise und wollte den Raum verlassen. „Marcus?" rief er mich noch einmal. Ich drehte mich um und wartete auf seine Antwort. „Mach heute mal keine Hausaufgaben." er lächelte mich an und ich verließ den Raum. „Was wollte er?" fragte mein Bruder mich auf dem Weg zurück nach Hause. „Es ging um heute in der Stunde." „Bedrückt dich was Marcus?" fragte er nach einem Moment der Stille.
Wenn er wüsste was mich bedrückt.
450 Wörter
Wie findet ihr es bis jetzt? Ist ja noch nicht so viel passiert. Ich werde die Geschichte jetzt nach und nach weiterschreiben. Wenn ihr Kritik habt würde ich mich sehr freuen. Genau wie bei Lob

Weil ich dich liebe, Martinus! Historias para obsesionarse. Descúbrelo ahora