Black is horrible

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Mühsam hievte ich mich aus meinen Bett. Es war schon wieder einmal Montag. Es scheint ein Klischee zu sein, Montag als störend und irrelevant zu empfinden, jedoch ist es für mich wirklich so.
In der Schule blicke ich durch rein garnichts. Und Montags ist dann auch nur eine Doppelstunde Mathe und eine weitere Chemie.
Diese zwei Fächer sind die schlimmsten überhaupt, fast so wie Kunst.

Ich gähnte noch einmal ausgiebig und ertastete mich, noch halb verschlafen, in das Badezimmer um mich dort mehr oder weniger fertig zu machen. Ich griff nach rechts, da dort meine Zahnbürste lag, links die meiner herz aller liebsten Mutter.

Meine Mutter ist ein einziges Desaster. Eine dieser Versager Mütter die man nicht möchte und denen man nur abwertende Blicke schenkt. Ich selber kann bei dieser Sache von Glück sprechen, dies nicht ansehen zu müssen.

Jeden Morgen wacht sie mühsam auf und fährt mit dem Fahrrad zu ihrer Arbeit, welche unterirdisch bezahlt wird. Wieso sie das noch macht ist mir ein Rätsel. Ich sehe sie ja kaum vor Lauter Arbeit.

Das kalte Wasser und der minzige Geschmack der Zahnpaste füllte meinen Mund. Gewissenhaft kämmte ich meine Haare und ging zurück in mein Zimmer, wo ich mir frische Klamotten anzog.

Mit diesen ging ich zu meiner Mutter in die Küche. "Willst du das so anziehen?" fragte sie mich und ich spührte ihren brennend Blick. Es tat mir weh wenn sie das sagte und das wusste sie. Mit einer Hand Geste in mein Zimmer zeigte ich ihr das sie dann etwas suchen sollte, wenn sie es besser wusste.

Ich hörte ihr Schritte neben mir vorbei gehen und spührte ihren flachen, erschöpften Atem.

Ich setzte mich zum Küchentisch und wartete auf ihre Rückkehr die wenige Sekunde danach erfolgte. "Hier" sagte sie und hielt mir ein Stück Stoff unter die Nase "Ein anders T-Shirt" fügte sie hinzu und stellte einen Teller vor mich auf den Tisch.

"Danke" murmelte ich, zog es mir über und machte mich über das Frühstück her. Ich erschrack als ich eine Kühle an meinen Bein spührte.
Ich hörte krallen am Boden scharben und eine Rute gegen das Tischbein wedeln. Jeden Tag erschrak ich mich wenn Fuchur, mein Labrador Retriever, zu mir kam um mich zu begrüßen.

Ich streichelte über sein weiches Fell und stand anschließend auf. "Wie spät ist es?" fragte ich in den Raum. Keine Antwort. "Wie spät ist es?" rief ich lauter. "7 Uhr 13!!" kam es von meiner Mutter. Ich nickte, ohne zu wissen ob sie es sah oder eben nicht.

Ich schlüpfte in meine Schuhe und zog Fuchur das Geschirr an um den Schulweg mit ihn anzutreten.

Fuchur ging auf meiner linken Seite und half mir durch den Alltag, der einzige der mich als normal empfindet, dafür bin ich ihn mehr als Dankbar.
Dies ist einer der Gründe für seinen Namen. Der Drache Fuchur aus ,,Die unendliche Geschichte,,. Weiße, sanft, und gutmütig

Ich ging zur Türe raus, der Retriever neben mir.

Mitten am Weg blieb er stehen, ich hörte Kinderlachen, welches dann gleich wieder verschwand, Fuchur ging weiter.

Ich war ihn dankbar dafür
Ich wusste es ja nicht
Ich sah es ja nicht
Seit 3 Jahren erst war ich blind

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⏰ Last updated: Nov 21, 2019 ⏰

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