being the bate

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Rennen. Überleben. Theo.

Das waren die einzigen Worte, die in seinem Kopf herum schwirrten. Nur diese drei, und sie hatten eine große Bedeutung.

Warum?

Er wurde gejagt. Beacon Hills wurde mal wieder von Jägern belagert, die sich mal wieder auf die Suche nach dem Wahren Alpha machten. Um ihn zu töten und damit zu prahlen. Und genau deswegen hatten diese drei Worte eine riesige Bedeutung für ihn. Denn er war der Beta des Alphas, und wenn sie ihn bekommen würden, dann wäre Scott McCall gebrochen, so wie der Rest des Rudels auch.

Deswegen musste er rennen und überleben. Und der Grund, der ihn dazu brachte weiterzumachen, war Theo. Das dritte und wichtigste Wort für ihn, das in seinem Kopf fast alles für sich beansprucht. Dieser Junge war alles für ihn. Doch, wusste die Chimäre das leider nicht. Denn genau heute sollte eigentlich der Tag sein, an dem Theo Raeken erfahren würde, dass Liam Dunbar ihn mehr mochte, als Freunde es täten.

Er rannte und rannte. Seine Gedanken überschlugen sich fast, als er bemerkte, das er in der Nähe von Dereks Loft war. Der Beta bemerkte erst, dass ihm von der Seite ein Pfeil in den Bauch geschossen wurde, als genau dieser sich durch sein Fleisch bohrte.
Keuchend geriet er ins Stolpern, schaffte es aber, sein Gleichgewicht zu halten und rannte einfach weiter.

Irgendwann blieb er an einem Baum stehen, an dem er sich auch gleich abstützte. Tränen rannen über seine Wangen, bitterlich schluchzte Liam auf und glitt langsam an dem Holz herab, bis er auf dem Boden saß und mit dem Rücken an dem Stamm lehnte. Vorsichtig tastete er nach dem Stück Holz mit der Eisen Spitze und versuchte es aus seinem Fleisch zuziehen. Knurrend versuchte er kein animalischen Schrei von sich zu geben, da man diesen in ganz Beacon Hills hören würde und die Jäger den Beta dann doch schneller finden und töten würden. Jedoch ging Liam's Plan nicht ganz so auf, wie er selbst es so wollte, denn nachdem er den Pfeil fast aus sich heraus gezogen hatte, musste er beim letzten Stück doch brüllen und warf die Waffe von sich weg.

Erschöpft sah der Beta hinab auf seine Wunde und könnte noch mehr weinen. An dem Pfeil war, wie eigentlich auch zu erwarten, gelber Wolfswurz, was bedeutete, dass sein Leben doch schneller endete, als er gedacht hätte.

Nein, er würde nicht durch einen Berserker oder Geisterreiter sterben, oder weil er in ein Loch gefallen ist, er würde wirklich durch einen mickrigen Jäger und durch dessen abgeschossenen Pfeil sterben. Mit zitternder Hand griff er nach dem Pfeil und fing an, etwas in die Erde zu ritzen. Danach, als er fertig war, ließ er seine Hand schwach fallen und schloss langsam die Augen.

Sein Atem wurde zittrig und flach bis er schließlich ganz verschwand.
Während Liam leise und mit einem letzten Lächeln die Augen schloss und diese Welt verließ, rannte das Rudel förmlich durch den Wald und suchte ihn, bis Scott und Theo, die womöglich Schmerzlosesten des Rudels, einen stechenden Schmerz in ihrem Herzen spürten. Beide wussten, was geschehen war oder gerade geschah, und beide hofften, das sie nicht zu spät waren. Sie rochen ihn langsam und folgten der Spur, jedoch endete diese vor einem Baum. Keiner aus dem Rudel vernahm einen anderen Herzschlag außer ihren.
Sie trauten sich nicht um den Baum herumzulaufen, doch sie mussten es tun.

Schließlich standen sie da. Vor dem Baum an dem Liam lehnte. Er hatte ein bezauberndes und trotzdem trauriges Lächeln im Gesicht. Seine Hände lagen an der Seite auf der Erde, eine hielt einen, mit Blut verschmierten und leicht dreckigen, Pfeil in der Hand. Dieser zeigte auf etwas geschriebenes, und erst jetzt viel ihnen auf, das dort etwas stand. Alle hatten Tränen in den Augen. Scott und Stiles weinten schon leise, jedoch nicht so wie Theo. Er schluchzte laut auf und viel weinend auf die Knie, als er das eingeritzte laut vorlas.


,,Ich Liebe Dich, Theo Raeken. Ich habe nur das getan, was du für mich getan hast. Den Köder gespielt"

thiam OS (:Where stories live. Discover now