Chapter 1

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In einem Sommer, wo die Sonne den ganzen Tag durch mein Zimmer scheint und das warme Licht mir das Gefühl von Geborgenheit gab, begann zugleich die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich spürte eine Leere, die sich in mir ausbreitete. Ich konnte es nicht beschreiben was es war oder wie es entstand. Es war einfach eine leere, die mir das Gefühl gab nutzlos zu sein. Ich überlegte einfach, ob es nicht die Pubertät sei, die wieder meine Gefühle durcheinander brachte. Doch, so ein Gefühl hatte ich bisher noch nie.
Als ich aufwachte, sah ich die Welt in ganz anderen Facetten. Bestimmt denkst du dir jetzt, ich würde die rosa-rote Brille tragen oder alles im positiven sehen, aber nein... da lagst du leider falsch. Das was ich je geliebt habe, wurde für mich einfach nur eintönig und trüb. Das Essen was ich zuvor geliebt habe, wurde für mich unerträglich.Viele Hobbys und Interessen verschwanden, doch wohin gingen sie? Wo blieb mein altes Ich ? War es endgültig weg oder kommt es noch wieder? Ab diesen Zeitpunkt, hinterfragte ich meine wertvolle Existenz als Mensch. Ich schätze das war mein Fehler...ich hätte wissen müssen, dass es mir später zum Verhängnis werden wird.

Es brach ein neuer Tag auf, was bedeutet die Schule beginnt wieder. Ich muss dir erzählen, dass ich nicht unbedingt sehr beliebt war in der Schule. Klar, hatte ich mein Freundeskreis in der Klasse, aber von der Schule gemocht und geliebt zu werden, wurde ich nicht. Ich war definitiv anders. Ich mochte nicht unbedingt Autos oder Fußball. Weder noch Themen, wie jemand flach gelegt wird oder wer den geilsten „Arsch" von den Mädchen besaß. Ich mochte es einfach ich selbst zu sein. Mich nicht fügen zu müssen.
Doch, dieses „anders"sein war eins der Dinge, die mich ins Verderben brachte. Ich hatte Angst nicht akzeptiert zu werden. Angst beleidigt zu werden, ohne Grund. Angst ausgeschlossen zu werden. Doch alle meine Ängste haben sich hiermit bestätigt. Jeden Tag als „Schwuchtel" oder „Transe" beleidigt zu werden, mit Blicken bombardiert zu werden, war für mich keine einfache Zeit. Ich hätte jemand gebraucht ,der mir Nähe und Zuneigung geschenkt hätte. Mich akzeptiert hätte wie ich bin und das was am ausschlaggebendsten ist, für mich da gewesen zu sein. Doch leider ,wie erwartet hat sich keiner für mich den Finger krumm gemacht. Aber ich schätze mal ich habe mich daran gewöhnt. Es hätte sich sowieso keiner für einen Jungen mit "unnötigen" Problemen interessiert.
Oftmals hatte ich Angst in den Pausen alleine rumzulaufen, da die Gefahr zu hoch war, diese "Jungs Gruppe"über den Gang zu treffen. Es waren Jungs die mich , Tag ein, Tag aus psychisch krank machten. Somit entschied ich andere Wege zu nehmen um diese Begegnungen zu vermeiden. Doch ich fragte mich im Laufe der Zeit, wie lange ich es schaffen würde zu fliehen? Jedoch war es für mich die einzige Lösung, es durchzuziehen.

To be continued ...

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