Johnlock Oneshot

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„And I remember when I met him, it was so clear that he was the only one for me. We both knew it, right away but he ignored it."
Er kam auf einer Krücke mit einem alten Bekannten herein. Ich konnte ihm sofort ansehen, dass sein Lächeln nur höflich war. Konnte sehen, dass er lieber gar nicht hier wäre.
Natürlich wusste ich, weshalb er hier war, wenn er in der Begleitung von Mike ist. Es war so offensichtlich, aber mich stört es nicht. Im Gegenteil, ich fand ihn auf unlogischer Weise sofort angenehm und sympathisch. Als er mir dann noch sein Handy überreichte, roch ich ein leichten Hauch von dem Aftershave, was er damals getragen hatte. Es war nicht übertrieben viel, sodass man das Gefühl hatte in einer Parfümerie zu stehen. Nein es war eben auf einer verwirrenden Weise perfekt.
Er war ein offenes Buch. Sehr leicht zu deduzieren. Trotzdem wirkte er mysteriös. Und anziehend auf mich. Und dies brachte mich aus der Fassung. Er brachte mich aus der Fassung und ich fand es gut. Er war anders. Wie er lief, beziehungsweise mit seiner Krücke humpelte. Wie er alles beobachtete, wie er sprach. Wie er sich bewegte. Es schien so elegant und selbstbewusst. Er war eben irgendwie perfekt in meinen Augen. Und das von dem ersten Moment an.

„And as the years went on, things got more difficult... we were faced with more challenges.
I begged him to stay."
Seine Komplimente fühlten sich großartig an. Ich hatte jemanden gefunden, der mich so akzeptierte wie ich war. Aber umso mehr Fälle wir bearbeiteten, umso seltener fielen die Komplimente. Ich strengte mich für ihn an, probierte noch schneller die Fälle zu lösen, aber er schien es nicht zu bemerken.
Ich nahm die Herausforderung an, denn ich brauchte seine Aufmerksamkeit. Nur seine, von niemand anderem. Ich veränderte mich für ihn, ließ Gefühle mehr und mehr zu, obwohl sie doch nur ein chemischer Defekt waren, oder? Ich tat es für ihn. Still und heimlich bettelte ich ihn an mich nicht zu verlassen. Ich schrie in innerlich an. Ich wäre für ihn sogar auf die Knie gegangen, nur damit er bei mir bleibt, denn ich brauchte ihn.
Ich wollte ihn nicht teilen. Egal wie egoistisch es sich anhört, aber niemand hat diesen perfekten Mann verdient, selbst ich nicht. Jedoch war es nicht meine Entscheidung, mit wem er sich abgibt und wäre es nicht verboten, hätte ich ihn zuhause angekettet, damit er nur mir gehört.

„He was charismatic, magnetic, electric and everybody knew it.
When he walked in every woman's head turned, everyone stood up to talk to him.
He was like this hybrid, this mix of a man who couldn't contain himself.
I always got the sense that he became torn between being a good person and missing out on all of the opportunities that life could offer a man as magnificent as him."
Die Blicke von anderen Frauen waren von Anfang an vorhanden. Bei unserem ersten Besuch bei Angelo. Jeder schaute ihn an. Wie konnte man diesen perfekten Mann denn auch nicht angucken. Man wurde regelrecht gezwungen zu ihm zu blicken, denn er strahlte dieses etwas aus.
Aber er, er schien sich dafür nicht zu interessieren. Nein er schaute nur zu mir. Er sprach nur mit mir. Seine Aufmerksamkeit gehörte nur mir und ich fand es gut. Mir gefiel es.
Mit der Zeit schaute er jedoch zunehmend anderen Menschen nach. Hauptsächlich Frauen. Er schaute ihnen so nach, wie er mich sonst immer angeschaut hatte. Er ging auf Dates, lud sie ein und flirtete mit ihnen. Und ich, ich fiel immer mehr in den Hintergrund.
Natürlich. Wäre auch bescheuert wenn er, der perfekte John Watson, bei mir geblieben wäre. Bei mir, wo ich doch so schwierig bin, ein Freak. Er war doch noch Jung, hatte sein ganzes Leben vor sich. Wieso sollte er also jetzt schon, in so einem jungen Alter, aufhören hübsche Frauen anzureden und mit ihnen auszugehen.
Ich unternahm nichts, ließ ihn die Frau finden, die er anfing zu lieben. Vielleicht war es falsch, ihn machen zu lassen. Vielleicht wäre es anders gekommen, wenn ich ihm erzählt hätte, was er alles mit mir anstellt, nur wenn er mich anlächelt.
Vielleicht.

„And in that way I understood him and I loved him.
I loved him, I loved him, I loved him.
And I still love him.
I love him."
Jetzt stehe ich hier, schau zu dem kleinen Familienhaus, wo er mit seiner Frau, Mary und seiner Tochter drin ist und zu Abendbrot isst. Er scheint glücklich zu sein. Er lächelt sie so an, wie er mich damals angelächelt hat. Er schaut sie so an, wie er mich angeschaut hat. So verliebt und glücklich. Als wäre er da angekommen, wo sein Zuhause ist.
Ich wende mich von den Haus ab und laufe den Weg entlang zur Kreuzung. Wäre ich damals nicht so feige gewesen, wäre ich jetzt an der Stelle wo Mary ist. Sein Ehemann.
Meine Liebe ist jedoch immer noch so groß wie am ersten Tag.
Vielleicht werde ich es ihm irgendwann erzählen. Aber nicht in nächster Zeit. Nein lieber quäle ich mich, damit er glücklich ist. Denn wenn er glücklich ist, bin ich es auch. Schon wunderlich wozu chemische Defekte im Stande sind. Oder?
|Ende|

💫 würde mich über Kritik und Lobe freuen💚💫
[1037 words]

(Deutsch Übersetzung
Und ich erinnere mich, als ich ihn getroffen habe, war es so klar, dass er der Einzige für mich ist.
Wir wussten es beide sofort, aber er ignorierte es.
Und als die Jahre vergingen wurden die Dinge komplizierter, wir mussten mehr Herausforderungen bewältigen.
Ich flehte ihn an zu bleiben.
Er war charismatisch, magnetisch, elektrisch und er wusste es. Wenn er hereinkam drehte sich jede Frau zu ihm um, jeder stand auf um mit ihm zu sprechen.
Er war wie diese Kombination, dieser Mix von einem Mann, der sich nicht kontrollieren konnte.
Ich hatte immer das Gefühl, dass er hin und hergerissen war zwischen einer guten Person zu sein und die ganzen Möglichkeiten zu verpassen, welche das Leben einem großartigen Mann wie ihm bieten konnte.
Und in dieser Hinsicht verstand ich ihn.
Und ich liebte ihn.
Ich liebte ihn, ich liebte ihn, ich liebte ihn.
Und ich liebe ihn noch immer.
Ich liebe ihn.)

Johnlock OneshotWhere stories live. Discover now