Rose's Sicht:
Nun war es so weit. Ich konnte direkt in meinen Tod blicken, in unseren Tod. Wenigstens starben wir gemeinsam. Unter uns eiskaltes Wasser. Es ging immer schneller, die Titanic sank nun immer schneller. Jack und ich lagen auf dem Geländer der Titanic, da sie senkrecht ins Wasser sunk. Hunderte von Menschen stürzten jetzt kn ihren Tod und für mich hieß es nur noch abwarten und hoffen das es nicht so schlimm wird. Ich hatte Angst, ich hatte keine Angst vor dem Tod, ich hatte einfach nur Angst vor der Zeit davor und die Menschen zu verletzen die ich liebe, wie zum Beispiel Jack. Was war wenn er überlebt und ich sterbe. Meinte er nicht damals dass er gut schwimmen konnte? Hätte ich mich vor ein paar Tagen nicht einfach umbringen können? Dann müsste ich es jetzt nicht miterleben, sondern hätte es schon längst hinter mir, Jack würde mich nicht kennen und keiner von uns würde trauern wenn der andere stirbt. Doch Andernfalls hätte ich niemals den tollsten Mann der Welt kennengelernt und niemals so viel spaß mit ihm gehabt. Hätten Jack und ich uns bloß nicht auf dem Deck geküsst, denn dann hätten uns diese scheiß Typen auf dem Aussichtsturm nicht zugeguckt und hätten den Eisberg früher gesehen. Ich bin daran schuld. Das Tausende Menschen gestorben sind und auch noch sterben werden.
„Jack du musst überleben! Ich habe es nicht verdient!", schluchzte ich. Er schaute zu mir rüber und meinte: „Mach dir keine Vorwürfe, du kannst nichts dafür, dass der Eisberg dort war. Und ich werde nicht ohne dich gehen. Ich liebe dich"
Jack's Sicht:
Ich sah, wie sich in Rose Augen Tränen bildeten. Ich wollte ihr gerade sagen, dass dass alles gut wird, bis mir blitzartig auffiel das wir kurz vor dem Wasser waren und ich schrie: „Rose lass meine Hand nicht los und hol jetzt tief Luft!"
Ich nahm ihre Hand und wir tauchten mit hunderten von Menschen und mit der Titanic in das kalte Wasser. Wir tauchten einige Meter, bis wir beide dann schließlich wieder an der Wasseroberfläche ankamen. Es war eiskalt. Ich schwamm mit Rose zu einer Plattform, ich glaube es war eine Tür. „Los kletter drauf.", stotterte ich zu ihr. Sie kletterte mühselig auf die Tür und klammerte sich an dieser fest. Sie streckte mir Ihre Hand her um mir hochzuhelfen. „Rose, das geht nicht.", flüsterte ich. „Warum denn nicht? Du wirst erfrieren!", sagte sie mit zittriger Stimme. „Die Tür wird unter gehen wenn wir beide drauf sind.", erwiederte ich. Sie fing noch mehr an zu weinen und versuchte zu sagen: „Aber du du wi-wirst er-erfrieren!" „Wir werden das schaffen Rose!", versuchte ich sie aufzumuntern.
Doch in Wirklichkeit hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben. Ich wusste ich werde sterben, ich würde erfrieren wenn jetzt keine Hilfe kommt, aber ich wollte für Rose da sein und es ihr nicht noch schwerer machen. Sie hatte nur mich, also versuchte ich so lange wie möglich für sie da zu sein. Ich hielt mich an der Tür fest um über Wasser zu bleiben. Ich glaube Rose merkte, dass es immer schwerer für mich wurde. Sie machte ihre Augen zu und ich glaubte dass sie sich nur wünschte das der Eisberg nie da gewesen sei und noch alles gut wäre. Sie fing an ein Lied zu Summen, dass sie gesungen hatte, als wir zusammen in dem Auto in der Titanic waren. Das wär schön, wenigstens hatte ich noch die besten Tage in meinem Leben bevor ich starb.
Ich sah mich um und das einzigste was ich sah, waren Schiffsteile, Rettungswesten, Erfrorene tote Menschen, fast tote Menschen und Wasser.
Rose machte ihre Augen wieder auf und schaute mir in die Augen. Ich sah ihre Angst in Ihren augen. Die Angst darin, dass ich sterbe.
Rose's Sicht:
Ich wusste dass er es nicht überleben würde, aber vielleicht hatte er noch einen einzigen Schutzengel auf seiner Seite. Er zitterte am ganzen Körper, er atmete ziemlich schnell durch die Kälte, und sein Körper war voller Eis.
Ich wollte ihn nicht verlieren, ich liebte ihn.
Viele Minuten ging es immer weiter so und keine Rettung in Sicht. Immer weniger Menschen bewegten sich noch. Viele waren schon untergegangen und viele schwammen nur noch leblos im Wasser herum.
Ich schaute nochmal in Jack's Gesicht und lächelte ihn an, er dann auch aber er sah nicht mehr gut aus, er sah aus als würde er es nicht mehr lange aushalten.
Plötzlich sah ich ein Licht. Dieses Licht kam immer näher. Ein Boot! Ein Boot, dass nach Überlebenden suchte. Ich schaute zu Jack und sagte seinen Namen: „Jack! Ein Boot!"
Doch keine Antwort. Seine Augen waren zu und ich hörte keinen Atem mehr. „Jack? Jack!", schluchzte ich. Mir liefen sehr viele Tränen über meine Wange. Er...er..er war tot. Und das kurz bevor die Rettung kam. Einen kurzen Moment später sank er ins Wasser. Er ging unter, bis ich ihn nicht mehr sah. Nun war er weg. Für immer. Ich sagte ein letztes Mal: „Ich liebe dich Jack. Und ich werde dich nicht vergessen!"
Ein paar Meter vor mir sah ich einen toten Mann mit einer Trillerpfeife. Ich kletterte von der Tür ins Wasser und schwamm zu dem Mann, nahm die Pfeife, sammelte meine aller letzten Kräfte und pfiff so laut ich kann. Das Boot blieb stehen, drehte um, ruderten zu mir und retteten mich schließlich.
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Erstmal Hey, und danke das du den ersten Teil gelesen hast. Ich hoffe es hat dir bis dahin schonmal gefallen. Ich muss zugeben beim Schreiben von dem ersten Teil habe ich gefühlt den kompletten Ozean geweint in dem die Titanic untergegangen ist. Einfach aus dem Grund dass ich an den Tod von Jack denken musst. Naja okay, also es wäre super nett, wenn ihr mir schreibt was ihr gut oder schlecht fanden und mir verbesserungs Tipps gebt. ^^
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Titanic - Come back Jack
RomanceWas wäre passiert wenn Jack überlebt hätte? Würden sich Rose und Jack noch lieben? Oder würde sie zurück zu Cal gehen?
