1. Kapitel

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A/N 

Die Geschichte hat sich stark verändert und es wird noch vieles geben was anders ist. Ich hoffe euch gefällt es jetzt besser und es tut mir leid das ich einfach so die Kapitel gelöscht habe. Die Hauptcharaktere bleiben gleich, wie gesagt wer einen Wunsch hat brauch ihn einfach hier Schreiben.

-Wünsche-

...





Scheiß Hoffnung

Diese Hoffnung, ich hasse sie und doch bin ich dank ihr noch am Leben.Immer wieder dachte ich er würde sich ändern durch diesen bekackten Umzug. Aber nein, mein Vater muss natürlicherweise wieder Trinken, was seine Wut auf die Welt nur noch verstärkt. Das Problem an dieser Sache ist, ich krieg es zu spüren.Mein Vater lacht wie ein kranker Psychopath was in ein hysterischen Schrei überging. Mit diesen kranken Augen, die ich leider so wie er habe nur emotionsloser, kam er starr auf mich zu und hielt eine angebrochene Wodkaflasche in der linken Hand. In diesen Momenten fühle ich nichts mehr, wen er mich töten würde, so traurig es klingen mag ich würde den Tod mit offenen Arme entgegenkommen. Die Schmerzen danach sind tausendmal schlimmer und die Worte seines hinterlassen ein tiefes Loch in meinem Herzen. Bedrohlich baute er sich vor mir auf und mit einem kräftigen Hieb schlug er das Glas in meine Wade. Wie ein gequältes Tier jauchzte ich auf, was sich als fataler Fehler ausgab. ,,Halt die Fresse Miststück. Sei froh dass ich dich nicht umbringe!"schrie er zufrieden lächelnd, darauf bewusst dass er sich über meine Schmerzen ergötzte. Schon krank wie mein Vater mich hasserfüllt ansieht obwohl ich doch seine Tochter bin. Früher war er ein gepflegter Mann und heute stinkt er nach Erbrochenen und Alkohol. Er war wütend, wahrscheinlich weil seine Frau die er wirklich liebte ihn verlassen hat, dazu wurde ihm einfach sein anderes Kind gestohlen. Warum sie mich nicht mitnahmen, keine Ahnung nach dem was Dad sagte liebten sie mich nicht und wollten mich als Wrack bei Dad zurücklassen. Ob es stimmt, keine Ahnung aber möglich wäre es vielleicht. Mich hat es innerlich zerstört, ich hab nichts gegessen und wurde depressiv. Das war vor einem Jahr. Da war ich 15, mir half aber keiner, irgendwann reichte es mir und ich wollte stark sein, einen Abschluss machen und dann weit weg verschwinden. Wie es ihm Spaß machte mich zu brechen, wie ich langsam verkümmere, so krank. Ihr müsst wissen wir hatten nie das beste Verhältnis, doch als meine Mum, diese Schnepfe, meine Zwillingsschwester mitnahm und abhauten, war ich allein. Ich war nie ein Kind was eine gute Beziehung zu den Eltern hatte. Natürlich umamten wir uns aber ich habe ihnen nie etwas anvertraut. Als sie dann verschwanden war Dad wie ausgewechselt. Tja und dann zogen wir um, für viele mag ein Jahr kurz sein, doch für mich war es endlos. Die Depriphase dauerte genau 7 Monate und 12 Tage. Ich war ein bisschen creepy und ritzte mit einer Münze die Tage die vergangen waren auf die Wand, wie ein Sträfling. Ich war so in Gedanken das ich nicht mal bemerkte das Dad schon gegangen war. Ich rappelte mich auf, weil ich mich davor nicht mehr halten konnte, rutschte ich die Wand runter, und humpelte mit Schmerzen in mein Zimmer. Die Möbel passten nicht zusammen, wir hatten nicht genug Geld für ein normales Haus, was es aber für zwei Personen meiner Meinung auch nicht brauchte. Die Wohnung hat ein großes Bad zwei Schafzimmer, eine Küche und Wohnzimmer in einem. Mein Zimmer war mit einem Bett, einem Schrank und einem kleinen Schreibtisch ausgestattet. Was mir am besten gefiel war aber diese unterschiedlichen Braun töne bei den Möbeln. Ich male meine Wand irgendwann voll mit meinen Zeichnungen. Das war so ein Tick der mich aus der Depression rausholte. Mein altes Zimmer wurde schon verkauft und die Wand wurde schweres Herzens mit weißer Farbe übermalt. Ich hasste das man meine Privaten Zeichnungen übermalte, aber irgendwie war ich selbst Schuld. Es war schwer sie los zulassen, aber was sollte ich machen. Mein Vater würde mich nicht einmal anhören. In meine Zimmer durfte niemand, nie jemand würde es sehen und mein Zimmer sperre ich immer zu, nicht das mein Vater auf blöde Ideen kommt. Mit einem Ächzen lies ich mich auf mein Bett fallen und nahm den Verbandskasten, der schon bereit auf das schwarze Bett lag. Die Wunde war tief und bei meinen Gedanken bemerkte ich nicht wie viel Blut ich schon verloren habe. Schnell zog ich die schwarze Strumpfhose aus und drückte mit Watte auf meine Wade. Ich hatte Glück dass ich es nicht nähen musste, wie sollte ich das im Krankenhaus erklären können. Mein Vater liebte ich nicht mehr dafür hat er zu viel Schuld an meinen Narben auf den Körper, wo heute eine höchstwahrscheinlich zurück blieb. Tja, pech gehabt hat Dad bei mir hast du es verschissen. Mir graute es schon morgen mich in den Klassen immer wieder als Skarlett Johansen vorzustellen. Ich hasse Vorstellungen, alle schauen dich immer an als würde dir ein Horn auf der Stirn rauswachsen. Solange mich keiner Anspricht und keine Freundschaft mit mir haben will, kann ich morgen vielleicht mal entspannter durch die Welt gehen. Hoffen wir mal das mir kein Junge über den Weg läuft.

Was ich nicht wusste dass mich diese Hoffnung wieder verarscht und ich den beschissensten ersten Schultag haben werde.

-L

We only need us: LoganWhere stories live. Discover now