Ich bin Selena Gomez. Mein Leben ist eigentlich alles andere als aufregend. Doch heute soll sich alles ändern. Ich will endlich zu den coolen Mädchen gehören. Nur weil ich schlau bin, heißt es nicht, dass ich nicht zu den coolen Mädchen gehören kann. Meine Mutter und ich sind in den Ferien shoppen gewesen. Ich lege jetzt mehr Wert auf mein Aussehen. Mama hat mir extra geholfen ein paar Sachen zu suchen, die die anderen Mädels beeindrucken werden. Ich ziehe mir ein kurzes Kleid und ein paar schwarze Schnürstiefel an und gehe in die Küche. ,,Guten Morgen, mein Schatz. Hast du gut geschlafen?", waren die ersten Worte, die ich diesen Morgen hörte. ,,Ja, super. Mama kann ich heute das Auto haben?", fragte ich. ,,Natürlich Schatz, aber sei vorsichtig.", hörte ich sie sagen, als ich mich schon auf den Weg in die Garage machte. Ich bin froh, dass Mama ihr altes Auto gegen einen neuen BMW in den Sommerferien getauscht hat. Das macht es wesentlich einfacher, die Mädels an meiner Schule zu beeindrucken. Ich fuhr zur Schule und bemerkte schon die Blicke von den Jungs, als ich an ihnen vorbeilief. Manche Mädchen scheint es zu stören, wenn sie von den Jungs so angesehen werden, aber wenn man normalerweise von ihnen ignoriert wird, tuen diese Blicke wirklich gut. Ich ging rein und sah sie. Die beliebten Mädchen. Natürlich ist mir klar, dass ich die Initiative ergreifen muss. Sie wissen immer noch, dass ich letztes Jahr einer der Außenseiter war. Ich nahm meinen Mut zusammen und ging zu ihnen. ,,Hey, ich bin Selena.", sagte ich voller Selbstbewusstsein. ,,Wir kennen dich.", sagte Madison, die sogenannte Anführerin der beliebten Mädchen. ,,Du hast dich ziemlich verändert." Ich setze ein Lächeln auf und sagte ,,Stimmt, aber zum Besseren." Madisons Blick wurde weicher und sie fing an zu lächeln. ,,Setz dich doch beim Mittagessen zu uns.", sagte sie und ging mit ihrer Clique. Wow das lief besser als gedacht. Zufrieden ging ich zu meinem Spind, doch als ich mich umsah, war ich so ziemlich allein. Ich sah auf die Uhr und sah, dass ich viel zu spät dran war. Ich nahm schnell meine Bücher und rannte zum Klassenzimmer. Jedoch fiel ich und meine Bücher waren über den Flur verteilt. Natürlich passiert sowas immer mir. Als ich meine Bücher aufhob, hörte ich wie sich zwei Männer stritten. Ich schlich zum Ende vom Gang und sah um die Ecke. Es war mein Biologielehrer Stephan Klausch und ein wirklich attraktiver junger Mann. Ich schätze ihn auf Anfang 30. Leider konnte ich nicht verstehen, was die beiden sagten, weil ich nur noch den Rest des Gespräches mitbekam. Alles was ich herausfand war, dass der junge gutaussehende Mann Brad hieß und dass er irgendwas von Herr Klausch wollte. Bevor ich unbemerkt davonkommen konnte, fiel mir ein Stift hinunter und beide Männer sahen in meine Richtung. Keiner von ihnen sah erfreut aus. ,,Hey, was suchst du hier?!", sagte Brad aggressiv. Ich weiß nicht wieso, aber in diesem Moment hatte ich so viel Angst, dass ich mich nicht bewegen konnte. Ich bekam kein richtiges Wort heraus und sah sie bloß an. Am liebsten wäre ich gerannt, jedoch waren meine Beine wie taub. ,,Geh in deine Klasse, ich bin gleich da.", sagte Herr Klausch, doch Brad fiel ihm ins Wort. ,,Was meinst du? Erst müssen wir wissen wie viel sie gehört hat." Er kam auf mich zu und mir blieb der Atem weg. Ich weiß noch immer nicht, ob er mir weg blieb, weil ich so viel Angst hatte oder weil er so unbeschreiblich attraktiv und geheimnisvoll war. Als ich endlich wieder etwas Gefühl in meinen Beinen hatte, wollte ich die Chance nutzen und weglaufen, jedoch war das nicht so einfach. Ich kam keine drei Meter, da war Brad schon vor mir und hielt mich am rechten Oberarm fest. ,,Warum haben wir es auf einmal so eilig?", fragte er, mit einer gar tiefen und wirklich sexy Stimme und sah mir dabei in die Augen. Er hat ozeanblaue wunderschöne Augen. ,,Hey, ich hab dich was gefragt!", sagte er etwas lauter und unterbrach mich beim tagträumen. ,,Ich... Äh... Ich weiß nicht... Ich sollte doch in meine Klasse...", stammelte ich. ,,Nicht bevor du mir nicht gesagt hast, wie viel du mitbekommen hast.", sagte er prüde. ,,Alles was ich weiß ist, dass sie Brad heißen. Mehr habe ich nicht mitbekommen.", sagte ich etwas klarer, nachdem ich ein wenig Mut gefasst hatte. Er sah mir eine Weile lang nur tief in die Augen. Es war so, als würde er versuchen in meinen Augen zu lesen, ob ich lügte oder die Wahrheit sagte. Herr Klausch unterbrach ihn. ,,Ok, genug." Er kam zu uns und lockerte den Griff von Brad, bis er mich dann schließlich losließ. Herr Klausch legte einen Arm um mich und drehte sich mit mir um. Dabei sah Brad ihn mit einem finsteren Blick an. Ich würde zu gerne wissen, was deren Geheimnis ist. Ich werde es herausfinden. Herr Klausch schob mich teilweise etwas hecktisch zum Klassenraum. Es war nicht aggressiv in irgendeiner Form. Ich hatte eher das Gefühl, dass er mich vor etwas beschützen wolle, so wie er seinen Arm um mich legte. Hat er Angst, dass mir Brad was antut? Dann muss das schon einmal vorgekommen sein. Mir fällt auf, obwohl Herr Klausch schon seit drei Jahren mein Lehrer ist, weiß ich nichts über ihn. Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ich in die Klasse ging und die Jungs anfingen zu pfeifen. ,,Hey, neuer Style und schon schleppt sie einen Lehrer ab.", hörte ich Justin sagen. Jedoch wundert mich das Kommentar nicht sehr, denn es wird ihm nachgesagt, dass er bloß an unsere Schule gekommen ist, weil er eine Beziehung mit einer Schülerin, an seiner alten Schule, hatte. Ich setzte mich und sah Herr Klausch an. Er macht sich wahrscheinlich nicht viel aus solchen Kommentaren. Er hat es schon oft genug hören müssen. Das Problem ist, dass ich mir gut vortsellen kann, dass es wahr ist. Er ist gerade 30 geworden und sieht wirklich gut aus. Ich würde mich auch nicht zieren, wenn er was von mir wollen würde. Aber das ist Wunschdenken. Er würde niemals etwas mit jemandem wie mir anfangen und seinen Job riskieren. Den Rest der Biologiestunde kann ich nicht ruhig auf meinem Stuhl sitzen. Ich sehe immer wieder aus dem Fenster, in der Angst Brad zu sehen. Ich habe das Gefühl beobachtet zu werden. Teilweise bestätigt sich das Gefühl auch, als ich zu Herr Klausch sehe und merke dass er mich ansieht. Aber wieso? Wegen der Sache mit Brad? Die Stunde ist zu Ende und ich fange an meine Sachen einzupacken. ,,Selena, bleibst du bitte noch kurz? Ich will mit dir allein reden.", sagt Herr Klausch als ich gerade gehen will. ,,Ich sag doch, dass sie sich an die Lehrer schmeißt. Aber wenn du mal richtigen Sex willst musst du zu mir kommen Babe.", höre ich Justin sagen, als er grinsend den Raum verlässt. Mir fällt auf, dass Aussehen eine große Rolle spielt, wenn man beachtet werden will. Eine traurige Welt, denn die Persönlichkeit von Einem wird als nebensächlich angesehen. Doch genug von dieser traurigen, verdrehten und chaotischen Welt. Ich ging zu Herr Klausch, als alle anderen draußen waren und Herr Klausch den Letzten gebeten hat, die Tür nach ihm zu schließen. ,,Was gibt's denn?", fragte ich etwas unbeholfen.
Erwähnte Personen:
Madison Beer, Justin Bieber, Selena Gomez, Stephan Klausch, Brad Pitt, Mandy Teefey
Kommentar:
Also, das hier ist der erste Teil, von vielen und ich würde mich sehr über euer Feedback freuen. Wollt ihr mehr? Soll ich eure Lieblingsstars einbringen? Wenn ihr einen bestimmten Wunsch habt, könnt ihr mir den in die Kommentare schreiben, dann setze ich ihn um. Ihr könnt auch sagen, ob sie zu den Guten oder Bösen gehören soll. Später wird es hier nämlich eine Trennung zwischen Gut und Böse geben.
Mfg Lisa :)
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Behaving Badly
FanfictionSelena Gomez ist ein ganz normales Mädchen. Sie geht zur High School und versucht, wie jeder, einen guten Abschluss zu schaffen. Wäre doch bloß nicht dieser geheimnisvolle Mann in ihr Leben gekommen. Brad Pitt ist bekannt für seine nicht ganz legale...
