Eine Woche,' dachte Harry schlecht gelaunt. Eine Woche bin ich bei den Dursleys und schon träume ich nachts von Hogwarts.' Die Dursleys hatten ihn, nach den Drohungen von den Mitgliedern des Ordens, besser behandelt, als die letzten Jahre. Zumindest, wenn man es flüchtig betrachtete. Nun ignorierten sie ihn nämlich einfach und sprachen kein Wort mehr mit ihm. Ebenso die Nachbarschaft, die dank des Übergriffes der Dementoren vom letzten Jahr nun auf der Straße ängstlich vor ihm auswichen.
Sein größter Wunsch war mit jemanden zu reden, aber da waren nur Hedwig und die Briefe seiner Freunde...
Deprimiert stand Harry vom Bett auf und ging im Zimmer umher.
Das schlimmste aber war, dass er absolut nichts zum Ablenken hatte von seinen Gedanken. Dauernd grübelte er über den Tod seines Patents nach und konnte selbst spüren, wie er sich damit verrückt machte.
Seine Pate... immer wieder sah er morgens zum Fenster und eine Sekundenlang war ihm dann fast wirklich so, als würde gleich ein Brief von Sirius kommen. Aber da kam keiner und die Realität holte ihn wieder ein.
In der Nacht wachte er häufig auf, da er Albträume aus dem Ministerium hatte. Mit Schaudern dachte er an den Moment zurück, wo Voldemort seinen Körper übernommen hatte.
Er war nicht mehr Herr von sich selbst gewesen und die Schmerzen hatten es gut und gerne mit einem Cruciatus aufnehmen können. Kein Traum, den jemand gerne Nacht für Nacht hatte.
„Traum!" lachte Harry leise in sich hinein. „Bei mir, ist das leider alles Realität."
Diese Nacht war er wieder wegen einem Alptraum aufgewacht. Er war in der Position Voldemort's gewesen und hatte die Winkelgasse angegriffen. Das Blut und die Schreie... sie waren so real erschienen.
Sein Blick fiel auf die Briefe von Hermine, Ron und einer vom Orden, indem ihm versichert wurde, dass alles in Ordnung war.
Sie alle konnten ihn nicht verstehen, niemand konnte das. Er war allein auf der Welt und würde es wohl auch bleiben...
Rasch schüttelte er den Kopf und sah zum Fenster hinaus, er durfte nicht in die Spirale des Selbstzweifels versinken.
Er war nicht allein und würde es auch nie sein.
Draußen auf dem Ligusterweg war alles dunkel, nur eine Eule flatterte durchs Licht der Straßenlaterne.
Harry runzelte die Stirn, eine Eule?! Rasch öffnete er das Fenster, gerade noch rechtzeitig um zu verhindern, dass die braune Eule dagegen flog. Harry kannte die Eule nicht und fragte sich erstaunt, wer ihm geschrieben hatte.
Vorsichtig nahm er den Brief vom Bein der Posteule ab und öffnete ihn.
Hi Harry,
Ich hoffe dir geht es gut und deine Verwandten nerven dich nicht zu sehr.
Voldemort ist aktiv geworden und hat einen abgeschiedenen Gutshof von Mugglen überfallen.
Erst nach einer halben Stunde, als alles vorbei war, kamen die Auroren des Ministeriums.
Sie fanden nur noch fünf verstümmelte Leichen und das Dunkle Mal über dem Dorf. Wirklich tragisch. Wahrscheinlich bezweckt er damit, den Horror, den er vor dir verbreitet hat, wieder aufleben zu lassen.
Der Tagesprophet bringt eine Horrormeldung nach der anderen und die ersten Vorschläge werden öffentlich, dass man den Fudge absetzt.
Jedenfalls hier ist eine Menge los (leider kann ich nicht sagen wo, falls die Eule abgefangen wir), und alle bereiten sich fleißig auf das Kommende vor.
Schick mir eine Eule, wenn du Probleme hast.
Remus Lupin.
Seufzend legte Harry den Brief weg und sah zur braunen Eule.
Die hatte sich in der Zwischenzeit mit Harrys Eule Hedwig angefreundet und trank gerade aus dem Napf. Anscheinend hatte sie Order erst wieder weg zufliegen, wenn sie ihre Antwort hatte.
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Harry Potter der Krieg der Familie FF
FanfictionDie Story spielt nach dem 5.Schuljahr von Harry Potter, es spielt in einem Paralleluniversum. Es kommen einige Mystische Kraturen dazu. Lasst euch davon verzaubern.... Grüße Till Kommentare und so sind gerne gesehen genau so wie Kritik und Lob :)
