Kapitel 2

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Halli hallo :) Ich schreibe mal am anfang, also nicht erschrecken :o :D Also am Ende kam ja die Sicht von --------. Ich wollte nur fragen, soll ich soll ich beim nächsten Kapitel aus der sicht des ´es´ (:D) schreiben oder aéuch weiter rätseln lassen. Und schreibt in den Kommentaren, wenn ihr euch wirklich 100-Pro sicher seid. 

Okidoki, dann lass ich auch mal lesen :)

Tschüssi mit Küssi

Eure rosalady:***

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*Rose´s Sicht*

Ich wache wieder vom altbekannten Geräusch meines kotzenden Vaters auf. Ich entledige mich meines Schlafanzugs und hüpfe in die Dusche.

Gestern bin ich erst ganz spät wieder nach Hause gekommen, ein Glück hat Dad schon geschlafen. Sonst hätte ich mir heute vielleicht wieder blaue Flecke abdecken müssen.

Heute habe ich endlich mal keine Augenringe und das ist auch gut denn ich habe kein Make-Up mehr. Ich ziehe wieder meine alten Klamotten an (also das von gestern). Heute ist Dienstag, also muss ich heute auch noch arbeiten. Super, da habe ich ja auch sooooooo viel Lust drauf. Tja, da muss ich wohl durch wenn ich nicht will das wir uns überhaupt nichts mehr leisten können. Okay, eigentlich kaufe ich mir davon nur Make-Up und Dad nimmt sich dann den Rest einfach und kauft Alkohol. Manchmal lege ich noch etwas zurück um die ganze Wasser- und Stromrechnungen  zu bezahlen , was eigentlich noch ganz gut klappt.

Ich laufe nach unten und sehe Dad auf dem Sofa sitzen. Ich versuche mich unbemerkt an ihm vorbei zu schleichen, doch daraus wird nichts. "Rose! Komm sofort zu mir!!", donnert Dad wieder durchs ganze Haus. Das bedeutet dann wohl, wieder mit blauen Auge zur Schule. Ich seufze kurz auf und gehe dann zu ihm.

"Was ist?", frage ich, habe aber keine Ahnung wo auf ein Mal der Mut dazu kommt. Sonst rede ich nie mit Dad. "Rede gefälligst nicht so mit mir!!!", ruft Dad schon wieder. Ich schaue ihn nur gelangweilt und selbstbewusst an. Dad zischt wütend: "Und schau mich nicht so an!". Ich schaue einfach weiter, in dem Wissen das ich so oder so Schläge kassiere. Und da holt Dad schon mit der Faust aus und trifft meine Nase. Es knirscht und ich weiß das meine Nase rot angeschwollen und gebrochen ist. Es läuft Blut aus meiner Nase, doch das scheint Dad nicht länger zu stören. Denn er holt wieder mit der Faust aus und trifft wieder mein Auge. Diesmal das andere Auge, dass andere von gestern ist immer noch leicht lila. Super, zwei blaue Augen, eine gebrochene Nase, besser kann es ja nicht werden...

Warum muss mir das eigentlich passieren? Womit habe ich das alles verdient? Okay, ich war nicht die perfekte Tochter. Aber wer ist schon perfekt? Niemand, also warum ich?

Ich laufe schnell nach draußen, ohne mein Umhängetasche. Ich werde heute auch nicht zur Schule gehen, es werde mich doch ehe wieder alle blöd angucken. Und die Lehrer würden diesmal fragen, warum ich wohl noch ein blaues Auge und eine gebrochene Nase hätte. Und darauf habe ich keine Erklärung, außer die Wahrheit. Okay, ich könnte sagen ich habe mich geprügelt, aber das würde mir doch nie einer glauben. Ja klar, Rose Johnson prügelt sich, auch nich mit Jungs, was? Das ich nicht lache.

Ich laufe mit schnellen Schritten zum Hyde-Park und setzte mich auf ´meine´ Bank. Die Leute die an mir vorbei laufen, schauen mich komisch an. Kann ich ihnen aber auch nicht verübeln, ist schon komisch das ein Mädchen mit zwei blauen Augen und gebrochener Nase, in einem Park sitzt und nicht zu Hause ist. Ich schaue die ganze auf den See, der etwas weiter von meinen Platz ist.

Da merke ich das ich von irgendjemanden angestarrt werde. Ich drehe mich um und sehe einen jungen Mann mit dunklen Locken und unheimlich schöne grüne Augen. Er dreht sich plötzlich um und geht weg. Ich schaue ihm verwirrt nach, habe ich irgendwas gemacht. Nagut, ich habe ihn angestarrt, aber er hat doch angefangen. Ich schüttel meinen Kopf und tippe einen Fremden schüchtern auf die Schulter. Dieser bleibt stehen und schaut mich fragend und geschockt an. "Guten Tag. Könnten sie mir sagen wie spät es ist?", frage ich höflich. Der Mann nickt, schaut auf seine Uhr und antwortet: "Es ist jetzt  viertel nach zwei". Geschockt gucke ich ihn an bedanke mich und renne los. Ich muss in einer Viertelstunde bei Starbucks sein. Ich laufe so schnell ich kann und schaffe es zwei Minuten vor meiner Schicht in das Café. Mit schnellen Schritten gehe ich in den Personalraum und ziehe mir meine Starbucks-Schürze über.

Ich löse Madison ab, ein schüchternens Mädchen. Sie ist ungefähr ein Jahr älter, wie ich und hat braune lange Haare. Sie ist dünn, aber normal dünn. Nicht so wie ich. Meine Mitarbeiterin, Tessa, schaut mich nur kurz an. Sie gehört zu den Zicken und sieht genause aus wie alle Tussis in meiner Schule. Ich arbeite den ganzen Nachmittag schnell und fleißig, wie immer. Nachdem meine Schicht um 18 Uhr zu Ende ist, gehe ich zum Chef ins Büro und hole meinen Lohn. Er blickt gar nicht richtig von seinen Papieren auf, deshalb werden mir auch keine weiteren Fragen gestellt.

Die Kunden haben mich schon komisch angeschaut. Ich laufe durch die Straßen, nach Hause. Dort angekommen stelle ich erleichtert fest, dass Dad eingeschlafen ist. Ich nehme das Geld mit nach oben und verstecken es unter meiner Matraze. Sicher ist sicher. Ich hole mein Notibuch hervor und schreibe ein paar Noten zu meinem neuen Lied for the love of a daughter! Bald ist es fertig, wird aber nie gesungen. Schon irgenwie traurig. Um halb zehn habe ich alle Noten fertig und bin ganz zufrieden. Ich ziehe mir meinen Schlafanzug an, lege mich in mein Bett und schlafe fast augenblicklich ein.

He is my light in the darknessWo Geschichten leben. Entdecke jetzt