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New beginnings

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„Also gut kinder, wie ihr ja wisst war das mein letztes Unterrichts Jahr", berichtete unsere Klassenvorständin traurig.

„Kennen tu ich eure neue Lehrerin oder Lehrer nicht, jedenfalls wart ihr die beste Klasse, die ich je hatte!"

„Ach kommen Sie! Werden Sie uns mal besuchen?", Ben, ein recht kleiner Teenager, mit zu langen blonden Haaren frage.

„Mal sehen wies so weiter geht"
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Hi, ich bin Kaitlyn, 16 Jahre alt und lesbisch. Ja, das ist alles was ihr über mich wissen solltet. Meine Eltern sind streng religiös, also out coming kommt für mich auf gar keinen Fall in Frage. Auch wenn Jungs voll geil auf mich sind, interessiert mich das recht wenig. Hab ich das richtige Mädchen schon gefunden? Nein. Vielleicht liegt es daran, dass ich ziemlich heftige Ansprüche habe. Ihr wollt sie wissen? Dann passt mal auf. Meine Traumfrau sollte blond sein. Außerdem sollte sie älter als ich sein. Ein bad girl wär auch nicht schlecht. Dünn ist auf jeden Fall ein muss! Aber das wichtigste ist: ihr Stöhnen muss absolut himmlisch sein. Ohne Sex kann ich nicht leben. Okay, das hört sich jetzt so an als wär ich die krasseste hure aller Zeiten aber naja, da müsst ihr euch im Laufe der Geschichte noch selbst ein Bild machen.

Heute war der letzte Tag vor den Ferien, alias Zeugnis Tag. Wer hasst es auch wenn die Lehrer den scheiß immer wieder in die Länge ziehen? Naja dann auch noch nach dem Alphabet. Wenn man da nen Namen hat der mit 'Z' beginnt, ist man aufgeschmissen. Wir hatten da eine die den Nachnamen 'Zahler' hieß. Ein sehr ruhiges Mädchen, sagt kaum was. Spindeldürr, was mir übrigens auf gar keinen Fall gefällt!

„Hier Kaitlyn, dein Zeugnis", ich zuckte, da sie mich aus meinen Gedanken riss.

Whaaat? In englisch eine 2?? Hätt ich nie erwartet. Meine Noten lagen immer so im Durchschnitt, bis auf die 2, das übertraf alles.

Blah blah blah um nichts und nach einer halben Stunde erklang die Schul Glocke.

„Ey Kait", Parker, mein bester Kumpel, tupfte mir auf die Schulter als ich aufstand.

„Was los Park?", ich drehte mich um.

„Was hast vor im Sommer?", fragte er und steckte sich einen Cola-Lolli in den Mund.

„Ach frag nicht. Meine mom schleppt mich mit ins nirgendwo zu meiner Oma. Kein Plan warum sich dort keine Menschen mehr ansiedeln. Ist nur Land dort. Scheiß Kühe und so. Da musst bei jedem Schritt aufpassen, dass du nicht irgendwo den Kuhfladen mit nimmst", ich schmiss meinen Rucksack über meine Schulter und steckte meine Hand in den Hosensack.

„Hört sich lahm an. Naja ich such mir jedenfalls ein paar heiße chicks und mal schauen was da geht. Ich hoff mal für dich gibts auch heiße chicks", grinste er fies.

„Im Altersheim oder was?", ich stupste ihn mit meinem Ellenbogen in die Hüfte.

„Neh, auf der Weide bei den kühn. Stell dir vor ne mega chick die auf Kühen reitet. Is doch geil"

„Haha sehr witzig. Dort gibts nicht mal welche in meinem Alter also pshh", wir beide lachten und er winkte mir als er ging.

Parker und ich kannten uns schon seit wir klein waren. Nach ein paar Annäherungsversuchen bemerkte auch er, dass ich 'anders' bin. Aber er akzeptierte mich trotzdem so wie ich war.

Langsam machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich wollte mir eigentlich nicht die jährliche Lektüre von meinen Eltern anhören, dass ich nur 'durchschnittliche' Leistung erbracht hab. Ey Mensch ich bin ja durchgekommen, für was die ganze Aufregung? Am liebsten würde ich einfach nur wegrennen. Weg von den ganzen Dramen und so. Ich feuerte eine Zigarette an und zog an ihr. Wenn das meine Eltern wüssten. Wie gesagt: wegrennen. Es hielt mich im Prinzip nur eines, und zwar meine kleine Schwester, Jessica. Sie ist 13 Jahre und genau das Gegenteil von mir. Aber ich liebe sie trotzdem. Mit jedem ach so kleinen Problem kann man zu ihr kommen und sie mit ihren auch. Doch eines, eine Kleinigkeit muss ich von ihr verbergen. Ja, ich ritze mich. Warum? Findet ihr ja vielleicht noch heraus. Nach einer Dreiviertelstunde kam ich dann auch zu Hause an.

„Kaitlyn! Wo warst du, du hättest schon vor einer halben Stunde zu Hause sein können!", regte sich mom auf.

„Sorry, hab mich mit Parker verquatscht"

„Ahh Parker also? Läuft da doch was?", fragte dad aus seinem Arbeitszimmer.

„Neh, das hab ich euch doch schon gesagt. Parker ist mein bester Freund und das wars dann auch schon"

Mom lag auf der couch im Wohnzimmer und sah mich erwartungsvoll an.

„Was?", ich klang genervt.

„Dein Zeugnis?"

„Was ist damit?"

„Ich möchte es gerne sehen, tu nicht so"

Ich verdrehte die Augen und holte aus meiner Schultasche, das etwas zerknitterte Zeugnis heraus. Mom setzte sich ihre Brille auf und im selben Moment schüttelte sie ihren Kopf.

„Kind, was ist mit dir passiert, du warst immer das fröhliche Einser Kind", sie schaute auf und dann wieder ab.

„Zeiten ändern sich. Genau wie Gesichter", konterte ich, jedoch stieg sie nicht ein.

„Naja. Wenigstens in englisch eine zwei. Da wird sich die omi aber freuen. Sie liebt englisch ja so sehr", sie log. Und wie. Ihre Augen schweiften nicht ein einziges Mal zu mir. Sie konnte mir nicht in die Augen sehen.

„Ist Jess schon da?", lenkte ich vom Thema ab.

„Ja. Sie ist in ihrem Zimmer"

Ich nickte und wendete mich in Richtung Kinderzimmer. Zuerst hörte ich an ihrer Türe. Nichts. Ich klopfte. Nichts. Beim Versuch die Tür aufzumachen scheiterte ich ebenfalls.

„Jess? Bist du drinnen?"

Durch das Guckloch sah ich ein Licht. Ihre Schreibtischlampe. Was tat sie da drinnen? Na wenn sie nicht will dann eben anders. Ich war ja nicht um sonst eine Woche im Gefängnis. Ja, ich hab die Türe zum Sekretariat aufgebrochen um nach meiner Schulakte zu stöbern, was die Lehrer da alles für einen Scheiß reinschrieben. Natürlich würde ich erwischt. Meine Eltern waren empört. Das war das erste mal wo ich richtig rebellisch wurde. Ich fabrizierte nur Blödsinn und tat mir nebenbei selbst weh. Keine Stelle blieb ungeritzt. Warum niemand diese Stellen sieht? Ich überschminke sie. Also kann man sagen, dass mein kompletter Körper geschminkt ist.

Wie auch immer. Ich zog eine Haarspange aus meinem Dutt und arbeitete im Schlüsselloch herum. Klick, und die Tür war offen. Ein Kinderspiel.

„Ahh! Kaitlyn! Bist du behindert", sie erschrak und drehte sich zu mir. Nach einer Sekunde drehte sie sich jedoch wieder um.

„Hey. Was ist los? Warum schließt du die Tür ab?", ich war besorgt.

„Ich...kann nicht", war ihre Antwort.

„Weist du Jess?"

„Nein weißt du, ich amüsiere mich hier prächtig!", schrie sie.

Ich schloss die Tür hinter mir und ging auf sie zu.

„Liebes Drama?"

„Was? Nein! Ich hab vorher ein Gespräch von mom und dad gehört"

„Labern sie schon wieder Müll?"

„Nein...Kaitlyn, sie überlegen ob sie dich weggeben"

Okay ich hatte mit vielem gerechnet aber das...

Sie ist deine Lehrerin, verdammt!قصص لتهوسّ بها. اكتشف الآن